Jeder Mensch, strebt nach Etwas. Nach dieser einen Sache, die ihn bewegt, die ihn antreibt. Das eine Ziel, das er erreichen will. Bei jedem Individuum ist es unterschiedlich. Wie sollte es auch anders sein, bei Milliarden von Menschen. Jeder mit einzigartiger Färbung der Persönlichkeit. Anderen charakteristischen Eigenheiten, die ihn gerade jetzt nur ganz besonders machen und aus der Masse der Eintönigkeit herausstechen lassen.

Jetzt ist das Besondere am Leben aber, dass wir natürlich nie wissen, was uns so erwartet. Es geht auf und es geht ab. Wie in einem Meer treiben wir verloren über die Oberfläche. Immer mit einem Ziel, einer Hoffnung vor Augen, etwas, das wir wollen. Aber wo es uns dann wirklich hintreibt, hin verschlägt, das weiß nur der Zufall, unsere Götter, die über uns wachen. So stolpern wir von Zufall zu Zufall, von Begebenheit zu Begebenheit, mit eigenem Ziel vor Augen und doch hat das Leben dann etwas Anderes mit uns vor. Vielleicht ist es Fügung, Schicksal, oder doch etwas noch Größeres? Wer weiß das schon? Und beantworten können wir das nur mit dem eigenem Glauben, der natürlich dem Landkreis, der Gesellschaft wieder entspringt, die uns erzogen hat. So bekommen wir etwas mit auf den Weg, was uns formt, aber wie immer, bleibt auch da, die Freiheit der eigenen Entscheidung, welchen Weg wir tatsächlich dann gehen.
Welche Entscheidungen wir treffen, gegen unser Elternhaus oder auf gleicher Schiene mit der Erziehung. Eine Kunst, eine Abwägung, die uns maßgeblich mitbestimmt. Was wir werden und was wir sind.

Wonach wir jetzt auch immer streben, hingelenkt werden, am Ende erwartet uns nur Eines. Wir werden heimisch, lassen uns nieder. Egal wie hitzköpfig wir noch in jüngeren Jahren waren, wir werden ruhiger. Egal wie wenig wir an einem Ort verweilen konnten, die Aktion brauchten, immer öfter kehren wir Heim. Bis wir uns daran gewöhnt haben, dass uns zu Hause unser Frieden erwartet. Und von da an, werden wir alles tun, um uns diesen Frieden zu erhalten. Wir werden ihn verteidigen gegen alle schädlichen Einflüsse. Denn egal was uns im Leben auch erwartet, wir wissen, wir dürfen immer wieder heimkehren in den eigenen Hafen des Friedens. Und immer mehr bauen wir uns um diesen Hort des Friedens die Umstände auf. Wir suchen uns eine eigne Familie oder verbleiben alleine, wie gewünscht halt. Kinder und Ehe, der eine. Singel und Karriere, der Andere. Jeder wählt da frei, oder wird hinübergeschoben vom Leben, durch Zufälle und Begebenheiten und momentane Ziele und Wünsche.

Viele Menschen sehen den Frieden erst nach dem Leben. Sie verschieben ihn in den Himmel. Zu Lebzeiten niemals zu erreichen. Ich sehe das nicht so. Wir sammeln die besonderen Momente, die, die unser Leben ausmachen. Die Gemeinsamkeiten mit besonderen Menschen, die Zeiten und Sekunden, in denen wir gemeinsam etwas frönen, was uns verbindet. So wird die Bindung zu anderen Menschen immer stärker und so wählen wir auch unsere Familie selber. Nicht die Angeborene. Wir formen unser Miteinander immer mehr. Natürlich geht ab und an einer und ein Neuer kommt, so ist nun mal das Leben, damit muss man auskommen, sich abfinden. Nichts ist für die Ewigkeit und mancher Mensch soll uns nur auf einem Stück unseres Weges eine Lektion sein. Und zu nichts anderem wird es dann auch reichen. Bis das nächste unbekannte Individuum in unser Leben tritt. Uns zu Anfang fasziniert und begeistert und vielleicht auch darüber hinaus. Was auch immer dann daraus erwachsen möge. Ob Phase oder ganzer Zeitraum des eigenen Lebens. Das steht fest in den Sternen, da müssen wir uns halt überraschen lassen.

Hat man diesen Frieden im eigene Leben erreicht, so wird man ihn nicht nur nie gehen lassen wollen, nein, man erreicht ihn auch im Innern selbst. Man wird ruhiger gefestigter. Lässt sich nicht mehr von jedem Hype mitziehen. Natürlich wird man nicht den Spaß, das Kindliche verlieren, sollte man nicht, aber man hat einfach eine Ruhe, wie ein Fels in der Brandung. Man weiß um die eigene Sicherheit und wankelt nicht mehr durch die Hilflosigkeit der Unsicherheit eines jüngeren Lebens. Natürlich kann das Leben uns immer wieder überschütten mit nicht gerechnetem, aber auch das wirft einen nicht mehr aus der Bahn. Denn man kennt seine eigene Mitte, die einem nichts mehr nehmen kann. Wohl behütet im eigenen Kreis des Lebens, hat man seine Menschen gefunden. Die, die man liebt, die man schätzt, mit denen man alles mehr oder weniger, teilt.

Es mag sein, dass Sie an diesem Punkt noch nicht angekommen sind. Und dennoch kennen Sie diesen Frieden. Schon bereits aus ihrer Kindheit, wenn es da richtig gelaufen ist. Sie konnten immer Heim kommen und wussten, egal was passiert, das Heim steht und empfängt Sie voller Liebe. Nun in den späteren Jahren dann, nimmt Ihnen das Leben diese eine Sicherheit, diesen Frieden, bis Sie ihn selber wiederfinden und so ein Heim für die eigenen Kinder oder lieben Menschen erschaffen. Ein schöner kleiner Kreislauf, finden Sie nicht auch?

Der eigene Frieden ist das Wichtigste, das Sie sich von nichts und niemanden nehmen lassen dürfen, wenn sie ihn einmal gefunden haben. Wie ein Hund werden Sie Ihr Heim verteidigen, gegen alle anderen schädlichen Einflüsse. Und das ist auch Ihr gutes Recht.

Am Ende noch ein paar kleine Zitate:

Nicht wo Du die Bäume kennst,

wo die Bäume Dich kennen,

ist Deine Heimat.

Volksweisheit / Volksgut

Wo befreundete

Wege zusammenlaufen,

da sieht eine Stunde lang

die Welt wie Heimat aus.

Bedrich Smetana

Der Mensch bereist die Welt

auf der Suche nach dem, was ihm fehlt.

Und er kehrt nach Hause zurück,

um es zu finden.

George Moore

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Categories: BrainiacDas Leben

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."