Wir Menschen sind ein Volk des Wanderns. Zu mindestens im Geiste. Denn sonst bewegen wir uns nur wirklich wenn es das Überleben von uns verlangt. Haben wir uns einmal niedergelassen, nun dann bleiben wir in dieser unserer Heimat. Wieso auch nicht, haben wir dort doch unsere Verbindungen, Kontakte und die so schöne Familie. Haben wir uns nach Jahrzehnten etwas aufgebaut, so wollen wir ebenso dabei bleiben und alles tun, um diese Verstrebungen aktiv zu halten. Dabei müssen es natürlich nicht nur Anverwandte sein, nein auch „bloße“ Freunde werden nach Jahren eigentlich zur Familie. Welche Zeitspanne man da jetzt nehmen will, sei einfach dahin gestellt. Auf jeden Fall ist es dann unsere Wahlfamilie, um es so zu bezeichnen. Oder die lieben Arbeitskollegen, die nach Jahren der Zusammenarbeit einem ans Herz gewachsen sind. Wo verbringt der moderne Mensch mehr Zeit als auf der Arbeit? Genau. Und so ergibt sich mit den Jahren ein riesiges Netzwerk aus Menschen und Verflechtungen, die der Zufall, die Begebenheit uns auferlegt haben.

Unsere Wege

Manche Wege wählen wir selbst. Tagein und Tagaus gehen wir sie entlang, wandern sie wie in Trance ab. Wir sind so auf die Routine eingestellt, dass wir monoton schon fast auf ihnen reisen. Es soll nur nach Hause, auf die Arbeit, zu dem Freund gehen. Mehr wollen wir in diesem Moment gar nicht. Und gestört und behelligt werden, das wollen wir am liebsten gar nicht. Behelligt uns dann auch noch eine arme Seele auf der suche nach Kleingeld, so wird diese bloße unverschämte Annäherung mit einem verneinten Nicken und bösen Blick abgetan. Eine Unverschämtheit unsere Pfade zu stören. Oder der versoffene Alkoholiker, der uns auf seinem Irrpfad anrempelt. Manch einer rastet aus, der Andere geht nur angewidert zur Seite. Verständlich ist es, denn im Grunde wollen wir auf unseren Pfaden und Wegen nicht gestört werden. Wir haben den Kopf voll mit eigenen Zielen, eigenen Gedanken vielleicht sogar Sorgen und rechnen so schön hoch in unserem Kopf und berechnen voraus. Da muss schon alles passen und am besten so genau laufen, wie wir es uns gedacht haben. Nun, das Leben hält sich aber nicht daran …

Der ach so schöne Zufall

Ein Blick, eine Berührung, die uns stutzen lässt, aufmerksam aus der Routine aufwachen lässt und uns zwingt stehen zu bleiben. Jeder Mensch trägt sein Schicksal mit sich herum. Und wenn ein Jemand nun Hilfe bei etwas benötigt, egal was auch immer, nur bloßes Kleingeld für den Fahrkartenautomat, dann scannt so ein jemand die Umgebung. er spricht nicht wahllos jemanden an. Nein. Er sucht genau die unbewusst aus, die ihm jetzt hilfreich, vielleicht auch sympatisch erscheinen. So hat er in Sekunden eine Vorauswahl getroffen, die ihm selber so nicht mal bewusst sein muss. Und so führt eine Zufallsbegegnung nur dazu, dass sich zwei treffen, die auf den ersten Blick sowieso harmonisieren würden. Und ist diese Begegnung abgewickelt, man hat sich wieder bedankt und verabschiedet, vielleicht noch das eine oder andere Wort gewechselt, dann mag es sein, dass man sich am nächsten Tag wieder sieht. Und man wechselt das Eine oder Andere Wort. Und mit den Tagen und Wochen entsteht so aus zwei Fremden eine Bindung der Gewohnheit, falls man z.B. immer auf den gleichen Zug wartet. Und irgendwann, siehe da, da wird aus einem Fremden ein Bekannter. Man verabredet sich auch so und unternimmt was zusammen, offenbart sich mehr und mehr sein Inneres, bis man sich vertraut geworden ist. Auf die eine oder andere Weise kennen Sie das sicher auch schon. Aus egal welcher Begebenheit wurde Ihnen ein neuer Vertrauter geboren.

Mit Sicherheit ist es Zufall, wenn man dazu genötigt ist, jemanden Anderen um Hilfe zu fragen. Gerade eine fremde Person. Aber kennt man eine Person ganz und gar, so lässt sich auch vorausberechnen, in welcher Situation er nun hilflos da stehen könnte. Wann er einen Anderen um Hilfe fragen muss. Und ebenso aus dem Leben heraus dieser Person lässt sich beobachten, wen er denn nun jetzt ansprechen mag aus dem Wust an Fremden. So gleicht dieser Zufall nur einem Puzzle, das sorgfältig zusammengelegt wurde, damit wir unser Rolle in diesem unserem Leben spielen könnten. Egal wie bedeutend sie sein mag oder auch eben nicht. Dabei ist in einer Maschine selbst das kleinste Zahnrad von Bedeutung. Versagt es, bleibt die ganze Maschine stehen und muss gewartet werden.

Es ist nicht die Frage

Vielleicht müssen wir nicht alles hinterfragen auch wenn dies fast eine Aufgabe unserer Intelligenz zu sein scheint. Vielleicht müssen wir nur annehmen, was uns begegnet und es als unsere Rolle in diesem Leben, auf dieser Welt, akzeptieren. Wie groß oder auch klein diese auch zu sein hat oder ausfällt. Alles hat auf eigene Weise einen Sinn und Zweck und auch wenn wir ihn nicht kennen oder sehen können oder begreifen, so heißt das nicht, dass er nicht da ist. Auch wenn der Zufall uns beherrscht, so denke ich es passiert nichts ohne Grund. Deswegen müssen wir gerade mit den ungewollten Begegnungen unseren Frieden machen. Erstens scheint da jemand zu sein, der Hilfe braucht. Zweitens könnte das einer unserer persönlichen Verflechtungen in Zukunft sein. Und drittens brauchen auch wir irgendwann Hilfe und wir sind dann froh wenn uns jemand bereitwillig unter die Arme greift. Wir wissen schließlich nicht, was uns in diesem unserem Leben noch erwartet. Seien wir gespannt. 🙂

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Categories: BrainiacDas Leben

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."