Besuche ich die Vergangenheit, so formen sich Bilder. Gefühle, die die innerste Brandung in Lawinen hinab eines Wasserfalls stürzen.
Besuche ich die Zukunft, so sehe ich die Himmel im Rosa tanzen und der Sonnentag schickt seine schwächsten Strahlen aus, um die Blütenblätter der Knospe, nur leicht zu streicheln.
Bleibe ich aber in der Gegenwart, so erwartet mich eben nichts. Tausende an Schicksalen, die vorbeistreichen. Ungesagtes, unausgesprochenes, nicht mal hingeflüstert mit heiserer Stimme, kündet sich so eine neue Wahrheit. So übe ich mich im Lauschen. Sperre meine Sinne auf nach dem Einen, was ich erwarte zu hören. Aber es sind nur Dämonen die flüstern. Dunkle Stimmen, die jeden Sonnentag in das tiefste Grau verwandeln. Schwäche und Abgrund. Hölle und die kleine an Schwärze.
So bin ich ein Gefangener der Zukunft als auch Vergangenheit. Löse mich von keinem und stolpere nur hin und her. Wissend, dass ich eines nicht haben werde und das Andere bereits vergangen. Vergraben im Schlund des tiefsten Grabes mit den Atemzügen meiner Gegenwart.
So nehme ich den Pinsel und zeichne die ersten Striche. Sanft nur gleiten die Borsten über das Papier. Zaghaft nur, so scheint es, nehmen sie die Farbe auf und pinseln ihren Strich. Zuerst tauche ich die Spitze in das Schwarz, will die Striche der Seele hinab ziehen. Dann aber berührt der Pinsel immer mehr das Weiß und die Farbe wird immer heller. Das Schwarz nutzt sich ab und es wird zu grau, bis gar keine Farbe mehr übrig ist und es nur noch weiße Striche auf weißem Papier zieht.
So begreife ich am Ende meine kleine Wahrheit. So schwarz ich auch immer sein mag. Es ist die Umgebung, die dankbar mein Dunkles annimmt, mein Schwarz, bis gar nicht mehr übrig ist und auch ich im inner mit Weiß anfangen kann, meine eigenen Farben neu zu zeichnen.
Wie soll ich malen, was ich liebe?
Was Du an der Liebe unbewusst suchst, ist Erfüllung. die Befreiung vom Alltag. Der eine Traum, der Dich von der harten Realität erlöst. Das Himmelsschloss, dass Dich hinauf schickt an die Gipfel der Wolken. Fernab von jedem Strom der Menschlichkeit. Ein Schwamm, der Deine unterdrückten Gefühle auffängt, aufsaugt und nimmersatt nie mehr wieder gibt. Bis er platzt vor Übertragung und Überlagerung.
Wie soll ich malen, was ich liebe?
Die Liebe ist ein Spiegel. Was Du gibst, das bekommst Du zurück. Du siehst Dich durch die Augen des Anderen. Du lernst Dich kennen, Du begreifst Dich neu, vielleicht das erste mal wirklich. Und braucht Dein Inneres eine weiße Seite, so bekommst sie diese. Damit sie ihr ganzes Schwarz abgeben kann. Sich „auskotzt“ von der Schlechtigkeit einer Welt, des Alltages und des Miteinander, das oft zu wünschen übrig lässt.
Wozu also sollte ich malen, was ich liebe?
Wenn es doch nur eines Spiegels gebraucht um die eigene Wahrheit zu erkennen?

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Categories: Abend Gedanken

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."