Wie die erste Stunde den Tag bestimmt

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Die erste Stunde, explizit jetzt nur eine, ist ausschlaggebend für die Grundstimmung, die sich über den Tag zieht. Ganz sicher kann man im Laufe des Tages umschwenken, aus einem Tief ein Hoch und aus einem Hoch ein Tief machen. Aber die Grundvoraussetzung beginnt in der ersten Stunde nach dem Wachwerden.

Sicher kennen Sie das. Sie werden wach, hatten einen schwer emotionalen Traum, der allgemeingültig als Albtraum bezeichnet wird. Das Erwachen danach, die ersten Minuten sind, als wenn Sie eine Last auf den Schultern mit in den Tagesbeginn tragen. Es ist gleich, ob Sie sich erinnern oder nicht. Dieser Tag beginnt auf der Stimmungsskala unter dem 0 Punkt und hat es schwerer, sich ganz nach oben zu arbeiten.

Soll ein jeder Morgen, ein jedes Wachwerden, aber den gleichen Tag ergeben, der die Möglichkeit für alles gebiert, so ist die erste Stunde entscheidend.

Und diese eine Stunde obliegt nur Ihnen.

Sie nehmen sie sich, sie formen sie.

Je nach lust mit heiß aufgebrühtem Kaffee, Tee oder Kakao. Je nach Bedürfnis, das erste Frühstück. Herzhaft mit Leberwurst oder auch die süße Variante mit Rosinenstuten.

In dieser Zeit blenden Sie den Tag aus, nehmen sich die Minuten ohne Hetze, ohne Stress für sich alleine.

Der Tag beginnt sowieso. Alles Glück, alles Pech, jeder Fehler, jedes Missgeschick, wird geschehen. Darauf haben Sie absolut keinen Einfluss. Aber durch die Minuten, die Sie in der ersten Stunde verbringen, können Sie Ihre Reaktion darauf maßgeblich steuern.

Das Räkeln im ersten Sonnenstrahl am Morgen, bewirkt so gleich ein Stück Atem an purem Lichtschein. Gönnt man es sich, schwelgt in einer Stunde nur in dem, was einem die Seele als Bedürfnis zeigt, so ist der Tag ein jedes Mal, der Pfad in Neues und Unvorstellbares.

Die Kunst ist nicht, sich in Gelassenheit, erlernter Ruhe zu üben. Viel mehr, sich selber befreit vom Druck und Zwang dem zu stellen, was auch immer da kommen mag.

Und im Formen der ersten Stunde, besitzen Sie Freiheit sich ein kleines Paradies des Erlebens zu formen. Im Hier und Jetzt, jeden Tag aufs Neue.

Glück, beginnt selten von alleine. Aber die Tür kann man in der ersten Stunde öffnen und es in den Tag einladen.

Einen „schönen guten Morgen“ wünsche ich Ihnen von jetzt an.

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