Verrückt ist das neue Genial

Sag mir, wie normal bist Du schon? Wann genau fällst Du in die Maschen des Durchschnitts? Wann fällst Du aus dem Rahmen? Ist die Normalität nicht nur eine Phrase, der ein Niemand anzugehören scheint? Eine Formel des Durchschnitts, die zwar besteht, aber so nichts berechnet. Einfach nur da ist als die Gitterstäben eines Gefängnisses, das Du nicht berühren, nicht verlassen kannst. Ein Gefängnis für Deinen Verstand. Das Dich dazu bringt, dass Du Dich schlecht fühlst, wenn Du mal nicht in den Rahmen passt. Mal eben nicht nur Durchschnitt bist.

Ich sage, atme mal frei ein. Sei einfach Du selbst und lass raus, was Du im Innern nur für Dich alleine versteckst. Denn nur die Maske zu tragen macht krank. Man muss auch mal echt sein, authentisch ein Selbst, sonst vergisst man, wer man wirklich ist. Ich sage, hab keine Angst auch Menschen zu verschrecken mit Deinem echten Sein. Denn nur wer bleibt, wenn er Dich wahrhaftig gesehen/erlebt hat, der hat auch ein Recht auf Deine Präsenz. Alle Anderen lieben nur Deine Maske, da sie sich selbst schon in ihr eigenes Abbild im Spiegel voll Unechtheit verliebt haben. Sie wissen schon nicht mehr, was echtsein wirklich bedeutet. Und so verschreckt es sie, wenn sie einen authentischen Menschen erleben. Sie empören sich, sie brüsken sich, sie plustern sich auf, um Dich wieder in Dein Schneckenhaus der Einsamkeit zu vertreiben. 

Du aber lässt das nicht mehr zu. Du hast die Freiheit im Atemzug aufgesogen und erstrahlst im eigen Glanz Deines inneren Sehnens. Und so, wie die Sonne sich nicht von Schatten verdrängen lässt, es ist gegen ihre Natur, so nur, wirst Du Dich nicht mehr zurückziehen. Du wirst aufbegehren, Dich nach dem Licht des Himmels recken und Dich in den eigenen Horizont Deiner Freiheit erheben. Du entsegelst dem Durchschnitt, der breiten Masse aus grauen Schafen, die sich um den Zaun scharen, der einerseits einsperrt, aber viel mehr noch Sicherheit in der Behutsamkeit bewährt. Du blickst nicht mehr zurück. Du bist in der Wonne der eigene Entfaltung und sonnst Dich im eigene  Licht. Für Dich ist die Erde und der Durchschnitt nicht mehr gemacht. Du verdienst ganz einfach etwas besseres.

Die Masse nun, sieht Dich dort oben im freien Flug Deiner eigenen Entfaltung. Sie bewundert Dich im geheimen, würde dies aber nicht zugeben. Denn dann hättest Du Recht mit Deinem Pfad der Selbstfindung. Und das können sie Dir nicht einräumen. Sie müssen auf dem Durchschnitt beharren, der ihnen Sicherheit und fadenscheinigen Frieden schenkt. Denn nur was man nicht sehen will, das sieht man bewusst, unbewusst so auch nicht mehr.

Irgendwann kommst Du wieder auf die Erde zurück. Verändert, gewandelt, befreit. Und die Masse wird nur für Dich ein eingeengter Zwang. Trotzdem hälst Du Dich in ihr auf. Es sind ja Deinesgleichen, die nur nicht so weit sind wie eben Du. Du bist jetzt das bunte Schaf in grauer Herde, das schwarze in einer weißen Herde. Du stichst heraus, fällst auf. Du bist das Mahnmal einer Erinnerung was für jeden nur möglich ist, wenn er sich wagt. Und ab und an, da wirst Du wieder fliegen, denn jetzt hält Dich nichts mehr zurück. Du bist das unerkannte Genie der Andersartigkeit, das im Selbst seine Freiheit begreift und findet. Und das ist am Ende auch alles, was alleine zählt. Solange Du Deinen Frieden mit Dir hast, kann Dir von Außen keiner etwas nehmen, egal mit was für Erwartungen er auch immer an Dich herantritt.

 

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