Es ist eine Zeit, in der die Jahre nicht mehr gezählt werden. Es ist das Jahrtausend, in der die Zeitrechnung ihre Macht verlor. Es ist eine Gegenwart, die weit ab in der Zukunft des heutigen Menschen liegt. Und doch ist sein Denken, das Produkt seiner Träume, die Erfüllung dessen, was sich in Zukunft gebildet hat. Was einst die Menschen nur träumten, das ist die Gegenwart der Zukunft.

Unser Geist ist auf einer Reise. Nicht auf einer Reise in eine andere Welt. Nein, denn abseits des Mythos Zeit, fließt noch immer der Strom der Gezeiten. Die Macht dieses Stromes ist es, der uns mitgerissen und dieses Fenster geöffnet hat. Wild plätschernd, von der Urgewalt dieser freien Kraft umher geworfen, da liegt es nicht an uns zu lenken. Wir sind das Holz eines Schiffbruches, das ohne Ziel, ohne Zweck, vielleicht sogar auch ohne Sinn, der Gewalt einer Natur unterliegt. Wir erkennen Fenster in stürmen von Blitzen. Wir erahnen Hoffnung, viel mehr noch, Errettung. Doch sind wir nur verloren im Treiben eines Meeres, wie kann Rettung uns dienen, die als Erstes ein Gefängnis nur braucht?
Es ist Wirklichkeit, die uns fesselt. Realität abseits des reinen Verstandes, die jeden Gedanken zur Seite fegt.

Wie die Wogen der Gicht einer Brandung, so treibt es uns nun in den Himmel. Lässt Blick in Weite und auch Ferne nur gleiten.
Wir sehen diese Welt, die der Unsren nur gleicht. Wir erkennen Gebäude, wir sehen Flüsse und Meere.
Doch ist es ein Bild des Schreckens.
Wie Eis, das gräbt es sich in uns. Versucht die Wärme zu gefrieren. Wir atmen ein, tief, um Sekunden des eigenen Lebens im Innern fest zu halten. Und dann erst, im erleichterten Ausatmen, fangen wir an zu begreifen.

Die Gebäude, Häuser, Gebilde an Mauerwerk. Einst, da waren sie prächtig. Der Stolz unserer Natur. Nun aber sind sie verwittert, zum Einsturz gebracht und nur der Begriff Ruinen trifft es noch als Beschreibung.
Der Himmel, den wir durchtreiben, er ist von schwarzen Wolken verhangen. Die Sonne, wir suchen sie und erblicken doch nur zwei graue Planeten.
Es ist bereits keine Neugier mehr, als wir die Erde nach Spuren absuchen.

Spuren von Seelen. Spuren von Menschen.
Doch nichts erblicken wir dort unten.
Nicht, kein Tier, keinen lebenden Menschen.

Statt dessen, da spüren wir es. Am Himmel, da werden wir unaufhörlich weiter getrieben. In Richtung einer schwarzen Säule, die sich zum Horizont reckt. Die pure Schwärze an Finsternis. Das Dunkelste Etwas an Schwarz, das dort konzentriert zu sein scheint. Wir wollen nicht dorthin. Wir wollen es nicht berühren. Aber immer näher kommen wir diesem Objekt an dunkler Macht.
Nun erkennen wir Wesen, die aus allen Richtungen diese Säule verlassen. Und wir blicken zur Erde, um eine Heerschar an Millionen zu erkennen. Sie grölen, geifern zum Himmel. Erheben Klauen und Maul voll scharfer Zähne. Das sind niemals Wesen von dieser Welt. Die einfachste Erkenntnis, zu der wir fähig sind.

Doch wo sind alle Wesen dieser Erde? Wo sind die Menschen? Wo ist die geringste Spur unserer Existenz?
Am Boden erblicken wir Türme an Skeletten, die diese Kreaturen grölend umtanzen. Und schon fast, da ahnen wir, was geschehen ist.
Die Zeit der Menschen vorüber?
Das Ende jeder Existenz, die unsere Seele trug?
Ist das die Zukunft, die wir sehen sollten?

Und dann geschieht es am Boden. Wie blitzende Funken öffnen sich knisternde Fenster. Kreaturen, Wesen, springen heraus. Ziehen Waffen, fliegen, reiten zum Angriff.
Und wir wissen, es sind die Unseren. Die, die im Namen der Seele das Unheil von der Erde fegen werden.
Nur ihre Anzahl. …
Sie sind vielleicht tausend gegen eine Übermacht von Millionen.

Erst erblicken wir nur einen Reiter. Ein flammendes Pferd, das Feuer speit. Er blickt hoch zu uns, zeigt uns sein Knochengesicht. Lachend reitet er zur Front.
Nun erblicken wir Andere.
Wesen mit blutroten Augen, scharfen Zähnen. Dämonen unserer Welt. Vampire, Untote und vielleicht auch Zombies.
Zur Seite den weißen Reiter mit langem Stab, den eine funkelnde Macht zu umspülen scheint.
Es werden immer mehr an Kämpfern, die wir im Blicke nur erahnen dürfen.
Ein Wesen der Spinne, ein Wesen der Fledermaus, Wesen nur jeder Möglichkeit.

Es muss Magie sein, die dort unten herrscht. Phantasie, die dem Dunkelsten als Widersacher gilt.
Egal des Glaubens, egal der Macht. Ob dunkel, ob hell, ob gut, ob böse. Dort unten, da rufen sie zum Kampf der Mächte. Gegen einen Widersacher, der die Auslöschung begann.

Doch bevor sie sich im Kampfe nur stellen. Bevor die Kräfte aufeinanderprallen, da treibt es uns weiter.
In ein neues Fenster.
Eine andere Wirklichkeit.
Wir müssen sehen, was man uns offenbart.
Denn denken, das können wir nicht.
Verstehen genau so wenig.
Also bleibt uns nur Eines: „Die reine Geduld“

(Aus dem Jahre 2012  🙂 )

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."