Malende Worte

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Die Worte sind das Meine. Und als solche übe ich mich nicht im Schweigen, sondern vielmehr im Malen dessen, was aus dem Innern heraus sprechen will. Ich weiß in dem Moment des Erschaffens selber nicht, was die Sekunde des Erlebens mich formen lassen wird. Aber ich sperre mich nicht gegen den Wust der freien Kreativität. So bin ich selber nur der Mittler meines Innern. Benutze das Medium der Worte und werde selber als schaffende Kraft nur genutzt. Was sich dann findet, selber bildet, das nur ist im Rahmen des freien Geistes wieder eine eigene Art der Kunst. Und in dem ich es bewundere, findet die Selbstliebe ihren Höhepunkt. Denn dieses kleine Stück der kreativen Kunst ist das Abbild der Stimme meines Innern. Und in dem ich es favorisiere, schätze ich mich selber wiederum hoch. So bekommt die schaffende Kunst der Worte, ihre eigene Aufgabe, ihren eigenen Sinn durch mich selber als schaffendes Medium praktisch zugeschrieben. Nicht zu verändern, an zu passen, einfach zu erleben. Und in dem ich es bei mir in dieser Art erkenne, kann ich es auch bei Anderen erst richtig wertschätzen.

Denn jedes Innere hat seinen Grund. Warum es so ist, warum es so wurde und was es bleibt. Mir nun persönlich ist es nicht gegeben zu urteilen oder zu bewerten. Ich darf nur das Gemälde dessen schauen, was sich mir im schnellen Moment der Aufmerksamkeit präsentiert. Und in dem ich den Text, die Worte ehre, adele ich das fremde Innere wiederum, so wie es einer Einzigartigkeit nur gebührt.

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