Kain und Merlin

Leicht säuselnd rauscht der Wind durch die Baumwipfel. Sie heben und senken sich unter dieser sanften Berührung. Ein Blatt, schon nicht mehr ganz grün, eher ins Bräunliche verfärbt, löst sich vom Stamm. Es folgt der wehenden Kraft der Natur, wird hinaufgehoben in den blauen Himmel, erwärmt von der Mittagssonne, die in voller Pracht am Zenit steht. Ein kurzer Wirbel, es tänzelt noch höher und wird dann mit aller Macht hinunter gedrückt. Es fegt nur einen Hauch entfernt vom Boden über die prallen Grashalme, vorbei an Blumen, die diese durchbrechen und sich gen Himmel recken. Es geht weiter, vorbei an aufgerissener Erde, bis es an einen Stein gepresst wird, zu dessen Boden es sich hin und her schwankend absenkt. Große Steine, die wie deplatziert inmitten der Natur, einen Kreis zeichnen. Die aufgerissene Grasnarbe, die frische Erde, zeigen, dass sie erst seit kurzem dort sind. Ein paar Stunden möglicherweise erst. Ein Aufblitzen in der Ferne. Immer mal wieder ein plötzliches Entladen von Energie, das einen Pfad aus verbranntem Gras beschreibt. Und zwar genau hierhin. Es blitzt, es funkelt. Aus dem Nichts selbst, schießen Blitze, umspielen einander in einer breiten Farbpalette, die nicht irdisch zu sein scheint. So grell und so intensiv, wie sie sonst nichts zu Stande bringen kann. Die Wirklichkeit selbst verschiebt sich genau im Zentrum dieser Macht. Wie durch ein dickes Glas, durch das uns ein Blick gegönnt wird, verschiebt sich alles im Hintergrund, bricht das Licht und reflektiert. Und dann verschwindet diese Störung der natürlichen Abläufe. An seiner Stelle steht ein Mann dort. Ein alter Mann, mit langen weißen Haaren, gekräuselt und durcheinandergewirbelt, als hätten sie noch nie einen Kamm berührt. An seinem Kinn wuchert es genauso ungezähmt und in blendendem Weiß herunter bis zur Brust. Er trägt ein seltsames Gewand, rotleuchtend und in der Taille zusammengehalten, erinnert es fast schon an ein Kleid. Die Augen, umgeben von dicken Falten, die der weise Verstand nach jahrelangem Grübeln hinterlassen hat, peitschen wie wild umher. Sie suchen und forschen. Der knorrige Stab in der rechten Hand folgt den Blicken und wirbelt wie ziellos umher. In der Ferne, im Schatten eines Baumes, zieht es sich zusammen. Keine Blitze, keine Energie, eher als spuckten die Schatten selbst etwas aus. Urplötzlich verstärkt sich der Wind und bläst immer stärker. Der alte Mann stößt seinen Stab tief in das Erdreich. Seine Finger umklammern ihn, der Griff wird immer stärker und das Weiß der Knochen tritt durch die alte Haut. Wolken ziehen herbei, verdunkeln den Himmel. Die Sonne kann diese Barriere nicht mehr durchdringen. So sehr sie es auch versucht. Der Wind setzt aus und es scheint, als wurde aus dem Tage, die Nacht geboren. Kein Mucks, keine Regung, geschweige denn Bewegung ringsum. Die Natur selbst schien in diesem Moment gestorben zu sein. Dann, in weiter Ferne, ein wildes Gekrächze und der Mann fährt herum.


„Krähen, seine Vorboten“, schoss es ihm in die Gedanken. Es war still, zu still. Doch er war da, das wusste der alte Mann. Er war ihm gefolgt, es hatte also wirklich funktioniert. „Sag Merlin. Soll es hier enden?“ Eine Stimme ohne Herkunft, ohne offensichtlichen Ursprung. Aber Merlin wusste, wer sich dort verbarg. Er sprach leise flüsternd die Worte in einer unverständlichen Sprache. Blaue Flammen schossen zur Spitze der Felsen um ihn herum hinauf. Sie erhellten den Kreis, aber nichts darüber hinaus. Die Dunkelheit schien sie zu verschlucken. „Ich kenne Dein Gesicht, Kain. Du musst Dich nicht vor mir verstecken.“ Rief Merlin aus. Und nach einer kurzen Pause, in der keine Antwort erklang: „Oder hast Du Angst?“

„Angst? Vor Dir?“ Ein böses Lachen, dass einer Gestalt entsprang, die sich aus der Dunkelheit selbst zu bilden schien. Lange weiße Haare, die im Pferdeschwanz zurückfielen, am Ende mit einer goldenen Brosche zusammengehalten. Doch diese Gestalt wirkte nicht alt, nicht von der Zeit gezeichnet. Wie in Elfenbein geschnitzt und zur Vollendung poliert, umrandete diese Maske feuerrote Augen, in denen die Hölle selbst zu brennen schien. Diese Erg ötzung des Dämoni schen, die Gestalt eines Engels, trug eine Rüstung, tiefschwarz lackiert, mit nur einem Wappen darauf. Zwei grüne Dreiecke, die übereinander lagen. Sobald diese Kreatur einen Schritt in den Kreis aus Steinen tat, erhob sich die Natur ringsum. Ranken wuchsen um die Steine, bildeten ein Netz, das nicht zu durchdringen schien. Ein paar leise Worte von Merlin, eine kaum wahrnehmbare Bewegung mit dem Stock und wie eine Flut aus Energie, zog sich eine Masse über die Ranken, die alles darüber hinaus abschirmte. „Ich habe keine Angst vor Deiner Magie, Merlin. Soll das hier mein Gefängnis werden oder doch nur Dein Grab?“ Er lachte und g riff an seine Seite. Er zog ein Schwert aus der Scheide, das die Elemente selber umspülen zu schien. Wasser, Feuer, Licht und Dunkelheit, zogen sich wie Schlieren darum. Doch das überraschte Merlin nicht. Nicht das Schwert war die Gefahr, sondern das, was sich darin befand. Die Kreatur, die Kain verdammt hatte ihm zu dienen, in dem sie die Seelen seiner Feinde verschlang. Der Boden unter dem Schwert öffnete sich, ein Strudel, ein Sog, der es Kain einfach entriss. Die Erde schloss sich genauso schnell wieder, wie sie aufgebrochen war. Und einen winzigen Augenblick lang, zog sich Überraschung über Kains Miene, die sonst unbewegt erschien. Er fing sich wieder und musterte Merlin sehr genau, als versuche er in seinem Verstand zu lesen. „Was hast Du damit gemacht?“

„Ich habe es befreit. Es Deinem unterwerfenden Willen entzogen. Es ist da, wo es hingehört, wo die Kreatur aus diesem aufgezwängtem Gefängnis entkommen kann“, sagte Merlin. Äußerlich war er ruhig. Doch die innere Anspannung wuchs mit jeder Sekunde, die verstrich. Ein Fehler und er würde sterben. „Warum gehst Du nicht zurück? Zurück in Dein Reich, dass Du selber in Deinem Hochmut und Stolz verdammt hast? Du hast dort einen Gott getötet, um Dich von seinem Griff zu befreien. Also warum bist Du hier? Hier gibt es nichts für Dich.“ Merlin spie die Worte aus, damit Kain nicht merkte, wie verunsichert er wirklich war. Ein gefährliches Spiel, aber er hatte keine Wahl. Kain lachte. „Ja. Das stimmt. Und was soll ich dort tun? Auf ewig leben, als ein König eines Reiches, das mir nichts mehr zu geben hat? Es ist doch so viel mehr hier draußen, Du weißt das, Du hast es auch gesehen. So viel mehr, das sich erobern lässt, unterwerfen und um im Blut zu baden.“ „Weißt Du noch was Du tust? Bist Du Dir sicher, dass Lilith nicht nur mit Dir spielt? Dich für ihren eigenen Rachefeldzug benutz, bis sie Dich nicht mehr braucht? Sie hat Dich gerufen. Nur wegen ihr bist Du hier. Und jetzt unterwirfst Du Dich ihr einfach? Der große Kain, verkommen zum Werkzeug, zu einer simplen Schachfigur. Herumgeschubst und geschoben, wie ein einfacher Bauer.“ Kains Augen glühten auf, verstärkten den unheimlichen Glanz noch. „Es wird Zeit, Deiner lächerlichen Existenz ein Ende zu bereiten. Niemand lenkt mich. Ich habe Reiche erschaffen, Dimensionen dem Untergang geweiht. Glaubst Du wirklich eine einfache Frau, hätte die Macht, das Wissen und die Finesse, um mich zu manipulieren?….Mich? Du sprichst im Wahn, alter Mann. Oder ist es Todesangst?“ Kain hob seine Arme, als versuche er was Unsichtbares zu greifen, hielt inne und sah Merlin wieder mit diesem stochernden Blick an. „Sie ist nicht nur eine einfache Frau. Sie ist so viel mehr als das. Kennst Du ihre Geschichte? Weißt Du, woher sie stammt? Oder hat sie Dich schon so verzaubert, dass Du keinen eigenen Gedanken mehr hast? Nicht mehr fähig bist, an ihr zu zweifeln?“ Merlin schwieg ein paar Sekunden, als denke er über seine eigenen Worte nach. „Geheiligter Boden“, stieß Kain hervor. „Aber das wird Dir nichts nützen.“ Und dann geschah das, worauf Merlin gewartet hatte. Die Zeit stand mit einem Mal still, jeglicher Gedanke wurde gelähmt und die Bewegungen seines Körpers verhindert. Die Umwelt verschwand und Merlin wurde in die Schatten gezogen. Kein Licht, keine Existenz, außer Kain und er selber. Hier war er hilflos, hier wirkte auch seine Magie nicht. Kain umrundete ihn, betrachtete seinen erstarrten Körper. „Du musst doch gewusst haben, dass ich Dich hierhin bringe. Bist Du so sehr bereit zu sterben? Glaubst Du, Dein Opfer würde irgendetwas bringen? Dass sich die Götter selbst erheben, um mich aufzuhalten? Du alter Narr. Niemand wird kommen.“ Merlin konzentrierte sich mit aller Macht, schickte den Namen über den Verstand hinaus. „Samuel“ Es musste funktionieren, er musste ihn hören, sonst war alles umsonst. Merlin hörte das verräterische Knirschen und dann sah er es aufblitzen. Kain trat näher an ihn heran, damit er ja die scharfen Eckzähne sah, wandte sich um und ging ein Stück. Dann fuhr er wieder herum. „Willst Du es langsam und schmerzhaft, oder soll es schnell und plötzlich geschehen?“ Er wartete einen Augenblick. „Schade, dass Du nicht antworten kannst. Ich hätte gerne Deine Schreie gehört, Dein letztes Aufbäumen, wenn Dir klar wird, es ist zu Ende und Du kannst nichts dagegen tun.“ Das Gerede eines Bösewichtes vor dem anstehenden Triumph, damit er den Moment auskosten und in die Länge ziehen konnte. Merlin war das nur recht. Sollte er weitermachen, dann blieb noch Zeit, bis er hier eintraf. Er musste kommen. „Aber ich muss zugeben, ich bin enttäuscht. Der große Merlin, so hilflos und schutzlos meiner Willkür ausgeliefert. Auch Du hast doch eine Göttin besiegt, die Deine Liebe von Dir fernhielt. Ich denke, ich werde sie nachher besuchen. Und Deine kleinen Töchter, wie hießen sie noch?…..Anthana und Arathne?“ Bei der Erwähnung ihrer Namen zuckte Merlin innerlich zusammen. „Weißt Du, vor dem Erwachsenwerden, ist das menschliche Blut noch so süß, so unschuldig, so rein.“ Und da stieg langsam die Panik in Merlin auf. Er konnte nichts tun, er war hilflos. Nein, das durfte nicht passieren. Nicht so. Er versuchte sich zu konzentrieren, aber nicht mal die Augenlieder wollten reagieren. Es war aus. Zu Ende. Er wartete auf den Biss, das saugende Geräusch des Vampirs. Kain näherte sich ihm langsam, Schritt für Schritt, zog es extra in die Länge, um ihn zu quälen. Plötzlich zuckte Kain zusammen, die Augen in Schrecken und Überraschung geweitet. Etwas stach durch seine Brust und das Blut quoll aus der Rüstung. In Schlieren zog es Fäden bis zu einem Boden, der nicht von der Umgebung zu unterscheiden war. Kain sah es in ungläubigem Entsetzen, packte sich mit den Händen an die breite Brust und fiel erschlafft hin. Hinter ihm tauchte eine Gestalt auf, nicht zu unterscheiden von der Dunkelheit. Grüne Augen, wie Diamanten funkelnd, eine schwarze Haut, Klauen und Hörner. Flügel, die sich streckten und zusammenzogen und der lange Schwanz, dessen scharfe Spitze sich aus Kains Brust herauswand, begleitet von einem weiteren Schwall Blut.
Erleichterung und Dankbarkeit. Ein stummes Gebet an die Götter, die ihm den rettenden Freund doch noch geschickt hatten. Samuel. Der Einzige, der im Reich der Schatten Macht besaß. Ein Dämon, der aber längst zu Merlins Freund geworden war. „Mein alter Freund, wolltest Du hier stumm vor Dich hinsterben? Die Welt braucht Dich noch, das weißt Du.“ Ein Lächeln erhellte die Züge des Dämons, unpassend und falsch, aber Merlin hatte sich schon daran gewöhnt, dass der zwangsläufige Teufel um einiges freundlicher beseelt war, als man es erwartet hätte. „Dein Ruf kam nicht zu mir durch. Ich wartete und wartete. Und dann beschloss ich einfach mal nachzugucken. Es steht zu viel auf dem Spiel.“ Samuel trat an ihn heran, strich ihm mit der Klaue, die nur die Züge einer Hand hatte, über das Gesicht. Merlin sah nur den Hauch einer Bewegung hinter Samuel. Er wollte ihn warnen, doch es ging zu schnell und er war immer noch gefangen. Samuel zuckte zusammen, das unnatürliche Geräusch von platzender Haut und reißendem Fleisch erklang. Samuel sank zur Seite, fiel dann hin und Kain erhob sich hinter ihm. Triumphierend, das noch schlagende Herz des Feindes auf der ausgestreckten Hand. Mit dem vor dunkelsten Gelüsten lodernden Gesicht, stellte er es ihm zur Schau. Kain verstärkte den Druck auf das ehemalige Zentrum eines lebenden Wesens. Zeitgleich mit dem Geräusch einer platzenden Tomate legte sich ein Schatten um den Hals von Kain und ließ ein knirschendes Knacken als Resonanz erklingen. Wie die Antwort auf eine Frage, die noch vor deren Ende ausgesprochen wurde. Kain sank erneut auf den Boden, fiel auf Samuel, dessen glasige Augen auf Merlin gerichtet waren. Es waren die funkelnden Diamanten einer toten Staute. Samuel hatte Kain mit dem letzten Atemzug hinab in die Fänge des Todes gerissen. „Sorg dafür, dass er bei ihnen bleibt. Lass ihn in der Zukunft, die Du mir gezeigt hast. Er soll normal leben, nie mit den Schatten in Kontakt kommen. Er soll als Mensch unter Menschen leben. Lilith darf ihn nicht bekommen. Versprich es mir, bei allem was Dir heilig ist.“ Die Worte hallten nach, vermischten sich und schienen die Schatten zu durchdringen. Die Dunkelheit löste sich auf. Merlin erkannte die Steine wieder, seinen magischen Kreis und konnte sich endlich wieder bewegen. Er zögerte keine Sekunde, zog den Dolch unter der Tunika hervor und ging hinüber zu Kains Körper. Keine Spur von Samuel, natürlich nicht. Sein Freund war tot. Er beugte sich über den bewegungslosen Körper des Dämons, schnitt die Lederriemen am Rande des Brustpanzers durch und löste ihn. Ein Loch in das schwarze Kettenhemd gebrannt, wo ihm seine Magie sehr zu Nutzen kam und die weiße Haut der Kreatur lag vor ihm. Seine Blutmagie würde den toten Körper heilen, ihn sich wieder erheben lassen und das durfte nicht passieren. Merlin schnitt ohne Zögern durch Muskeln, Haut und Knochen, menschliche Regungen konnte er sich jetzt nicht erlauben. Und dann hielt er dieses verdammte Herz des Ungeheuers in den Händen, spürte die Magie im Innern, die noch lange nicht verklungen war und es auch nie sein würde. Er zog ein blaues Säckchen hervor, mit Pelz bezogen, in Kleinstarbeit verziert, mit Schnörkeln und allerlei Mustern. Seine Liebe hatte da etwas übertrieben, wie er fand. Aber was machte es schon? In dem Säckchen würde keiner den Samen des Bösen persönlich vermuten und das war gut so. Es musste einige Zeit dort bleiben, bis es in der Truhe landete, die er extra dafür hatte erschaffen lassen. Er ließ es hineingleiten und zog den Lederriemen zu, verschnürte ihn mit drei Knoten übereinander, so, als würde es wirklich jemanden aufhalten daran zu kommen oder wichtiger noch, etwas daran hindern hinauszukommen. Die Wolkendecke löste sich wie von selbst auf und ließ die Sonne wieder frei. Wieder ein paar gemurmelte Worte und die Leiche des Vampirs ging in Flammen auf. Die Sonne schadete ihm, verbrannte ihn aber viel zu langsam. Der Natur überlassen würde es Tage dauern, bis er vernichtet war. Es glomm noch einmal zischend auf, dann erinnerte nur noch das Säckchen in seiner linken Hand an die Existenz dieses Dämons. Er sollte bei ihnen bleiben? Samuels Sohn in diesem Reich? Ohne Magie, nur mit dem Glauben an etwas, das nie berührt werden konnte? Samuel war für ihn gestorben, hatte sein Leben für Merlins Rettung hingegeben. Die Ranken zogen sich zurück, die Felsen versanken im Boden. Nichts mehr erinnerte an den Kampf, der hier stattgefunden hatte. Merlin sah sich noch einmal um. Wenn es Samuel wollte, so sollte es geschehen. Und Lilith würde ihn dort nicht finden. Denn im Grunde gab es diese Welt noch gar nicht. Es würde viel passieren, viel Gutes und noch viel mehr Böses. Merlin hatte es in seiner Vision gesehen. Der Tod Kains war erst der Anfang. Aber es bestand Hoffnung. Nur winzig, aber sie bestand. Er selber lebte noch, auch wenn er gerade eben noch daran gezweifelt hatte. Es würde also wahr werden. Das Böse im Guten und das Gute im Bösen. Ein merkwürdiges Spiel, das sich die Götter da ausgedacht hatten. Aber es war nicht an ihm darüber zu richten. Er selber spielte doch auch nur seine winzige Rolle, die bald zu Ende ging. Und es musste noch so viel getan werden.

Der Körper des alten Mannes verschob sich in der Wirklichkeit, Blitze in allerlei Farben knisterten um ihn herum aus dem Nichts und dann war er verschwunden. Ein Blatt mit leicht brauner Färbung erhob sich von der prall grünenden Wiese, wurde hinaufgewirbelt und flog Richtung Horizont. In der Ferne sah man es immer kleiner werden auf seinem Weg zum Himmel.

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