Ich suche meine Harley – Eine der Seelen, die so verschieden ist als gleich dadurch normal

Bist Du verrückt? Abgedreht, der normalen Bezeichnung nach? Jenseits der Norm, den die Allgemeingültigkeit schreibt? Verschieden genug um anders zu sein? Besitzt Du die Kraft der Macht Du selbst zu sein? In einer Gesellschaft, die den Durchschnitt anerzieht auch mal die Sphären des Alltags zu verlassen und Dich auf die Suche nach dem Selbst zu machen, nicht für Erleuchtung, nein, für die Eröffnung des Horizontes, der die Andersartigkeit ergibt.

Anders zu sein besitzt die Macht die Überdurchschnittlichkeit für sich selber zu entdecken. Den Rahmen der Normalität zu verlassen und etwas an sich selber zu finden, das nichts und niemandem unterliegt. Fürchte Dich nicht. Ich verspreche Dir nicht die Schatten. Nicht ein Leben als Ausgestoßene. Aber einen Pfad, der abseits der abgetrampelten Wege, Dich selber bildet als auch ergibt.

Ich suche nicht die Liebe. Aber eine Seele, die gleich der Meinen, nicht im Durchschnitt zu finden ist. Ich meine, Tag für Tag gehe ich den gleichen Dingen nach. Ich gehe einkaufen, ich rauche ab und zu, manchmal dampfe ich, ich sehe fern, aber der Unterhaltung wegen, nicht um dem Alltag zu entfliehen. Denn ich weiß um die Stärke und Gewichtung meines Lebens in den Netzen der Schicksalsflechter. 

Was ich für mich nicht tue, das eben macht nun keiner. Was ich mir selbst als Möglichkeit eröffne, das findet mich auch nicht. Und für welche Rechten und Pflichte ich nicht eintrete, die werden einfach übergangen. Denn ich habe einen Wert in dieser Welt, der noch geschrieben werden muss. Und mit jeder Zeile, mit jedem weiteren Wort, bilde ich meine Zukunft und Wahrscheinlichkeit so weit weiter, dass daraus auch Gegenwart und Wirklichkeit wird. Mit der Zeit, wohlgemerkt.

Ich bin eine Stimme, die schon oft gesprochen hat. Deswegen bin ich aber nicht leiser geworden, nein, jedes meiner Worte hat an Gewichtung gewonnen. Und wenn ich Dich nun in meine Welt einlade, als meine Harley, die ohne ihren Joker verloren ist, so hat dies mehr Bedeutung als eine bloße zufällige Begegnung. Denn Du hast meinen Ruf gehört, hörst ihm weiter zu und in balde bist Du einer derer, die durch den Aufruf vielleicht zu Harley geworden sind.

Denn mein Aufruf, meine Suche, bezieht sich nicht auf mich. Ich bin nicht der Joker, der seine Harley sucht. Ich bin ein Verrückter, der seinesgleichen sucht. Der laut in die Nacht hinaus schreit und sieht voller Hoffnung, was als Widerhallt zurückkommt. Denn ich sortiere die Gleichgültigkeit des Durchschnitts aus um das Einzigartige zu finden. Was an für sich nicht schwer ist, denn jeder ist es. Aber ich suche weiter, nach denen, die es auch auf egal welche Weise auch immer ausleben. Die sich nicht in die engen Maschen der Gesellschaft zwängen lassen und auch mal das schwarze Schaf sind.

Meine Suche geht ewig weiter. Und auch wenn ich jetzt mit voller Macht in die Weiten des Internets hinaus rufe, so erwarte ich nicht direkt Resonanz. Denn die Wirkung der Frage ergibt sich im Stellen. Das Denken der Gedanken bereits ist die Erlösung. Und mein Schreiben und das Lesen fremder Seele, ist der Weg zur Befreiung. Als Hoffnung, als verdrehte Anderartigkeit gestartet, harre ich der Dinge, die da kommen mögen. Ich erwarte auch keine Befriedigung, als zuerst nur den einen Funken, der das Leuchtfeuer entzünden kann.

 

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