Google – Unsre Aller Mutter

Sie bedient uns gut, mehr Recht als schlecht. Was wir suchen, finden wir zu Tausenden, zu Hunderten in Variationen und den einfachsten Nenner zusammengebracht. Ob Bilder, ob Shopping ob PDFs oder auch die einfachsten Seiten. Was Du suchst, nur das kannst Du auch finden. Ein Algorithmus, der seiner Aufgabe gerecht, das Beste, das Passende nur immer wieder findet. Bist Du verloren, so ebnet Dir die Map den Weg knüpft die simple Navigation daran. So bist niemals verloren, so scheint es, so bleibt es, so verweilt es, in Sekunden des Denkens, des Harrens, des Schmökerns in Ergebnissen zu Hauf.

Selbst ein ein eigenes soziales Netzwerk, das bietet sie, das formt sie und fängt uns so ein. Follower, G+e, die es zu verteilen gibt. Gruppen und Sammlungen auch das fehlt hier einfach nicht. So liegt´s an Dir, was Du daraus zu formen weisst. Was Du bezweckst, nach Intention Dir formst und so Deinen eigenen Weg im angebotenem Rahmen gehst.

Für die Anderen ist sie Richter. Entscheidet über simple Formeln und Algorithmen, was Besucher findet. Versinkt Deine Seite im Nirgendwo der Ergebnisse oder hast die TopTen inne? Es wäre schön, dies zu beeinflussen, aber in dem Wie und Was, hängt dennoch das große Geld. Zu Tausenden werden SEO Firmen reich, verkaufen so das eine Geheimnis, das die Listung toppt. Ob Pagerank oder ein Panda Update. Auch dort läuft die Maschinerie und errechnet, crawlt und ergibt dann so ein Ergebnis, das Henker als Befreier zu gleich nur ist. So ist google die eine Macht, die Leiden erschafft als auch Freude präsentiert. Den Webmaster, nun den kümmert`s, denn er hängt alleine davon ab.

So nutzen wir google, wenn wir etwas nicht wissen. Tun wir etwas vermissen, auch dann bedient es uns wieder. In Freud und in Leid. In Trauer und den kleinen Gedanken. Im großen Wahn oder der stillen Betriebsamkeit. Google ist, google war und google bleibt. Das wissen wir und genau darauf vertrauen wir auch. So manche Antwort ersparen wir uns, in dem wir simpel auf die Suchmaschine verweisen. Orte verknüpfen wir mit eigener Bewertung, mit eigenen Bildern und binden so die simple Maschinerie wieder an uns. Dass sie kräftiger, stärker und immer nur stimmiger werde.

Aber was ist mit den Gedanken? Was wir suchen, ist nicht immer das was wir finden wollen/sollen. Und doch präsentiert uns google immer das schnellste, das passende und sofort das beste Ergebnis. Sicher, es gibt verwandte Suchen, die uns Phrasen anbieten, so dass das Kreuz- und Umfelddenken nicht vereinsamt. So suchen wir je nach Thema nur die eine Antwort und doch nur unbewusst, so viel mehr. Ob google das schafft? Ob die Allmacht nicht hier versagt? Uns mehr zu geben als wir eigentlich suchen, das wäre die wichtige Devise, das Erfolgsrezept zur Weiterentwicklung. Aber auch das ist nicht die Aufgabe einer simplen Suchmaschine. Das geschieht bereits im Verstand, der die Ergebnisse filtert und so einen Mehrwert findet, heraus zieht und dann den einen Webmaster aufspürt, der die eigenen Gedanken weiter spinnt, weitreichend beantwortet und ebenso noch Fragen offen lässt. Die als Spur, als Hunger oder Durst, den suchenden so weiterführen, ihn antreiben und in die richtige Richtung lotsen.

So finden wir alles, bei unsrer Mutter, dem google. Missen, das tun wir nur sehr wenig, wenn auch gleich vielleicht auch gar nichts. Nur vergessen sollten wir nicht, dass es wie immer auch um das fette Geld hier geht. Wir, unsere Wissenssuche, unserer Drang zu forschen, wird in Bahnen gelenkt, fremdgelenkt schon fast, um den größten Profit zu machen. Sei es mit AdSense/AdWords oder was auch immer in der Maschinerie Google noch herumspringt.

So haben Sie jetzt meine Worte. Als Gedanke, als Pinselstrich meiner eigenen Gedanken. Führen Sie weiter, malen Sie aus und bilden Sie sich selber nur weiter. Durch Kreativität, durch freien Flug der Gedanken, durch die Freiheit, die im Innern nur wohnt. Das wünsche ich, Ihnen, das gebe ich Ihnen nun als Letztes und so ende ich jetzt hier die faden und auch bunten Zeilen. Denn das nur ist meine eigene kleine Aufgabe als Schreiberling. Das Zeichnen, das Spielen, das Drehen und verdrehen, bis Wahrheit in simpelsten Zeilen sich bindet, knüpft und so verbindet. Auf Bald einmal wieder.

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Der Professor

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. Des Sprechens niemals müde, des Schreibens nur in Liebe geknechtet, so gibt es Vieles, Manches noch mehr, im Namen der Dreien, die als dann nur Einer sind: Bruno T Schelig; B.T.Trybowski; Nismion LeVieth. Spuren, denen man folgen will, die findet man rein selber. Der Instinkt, an Neugier gebunden, er weist den richtigen Weg.