Die wichtigsten Wege im Leben

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Wir leben auf einem Planeten voll unterschiedlicher Individuen, die sich in Gesellschaften der verschiedensten Formen zusammengefunden haben. Der Lauf der Dinge, der Lauf dieser Welt, die Entwicklung einer Menschheit. Viele Ichs, die zu einem Wir geworden sind und auf dem Wege dazu, nur oftmals das Ich dabei verlernt haben zu finden. Oder aber den Preis des Individualismus unter den der Masse gestellt haben.

Masse ist Macht. Wer sich zusammenschließt, der fühlt sich warm und behütet von der Gruppe, die ihn umgibt, ihn beschützt und auch in gleicher Gesinnung unterstützt. Meinungen werden angepasst oder in Debatten auf einen Nenner gebracht, so dass sich eine Wahrheit für eben diese Gruppe findet, die wiederum den Zusammenhalt stärkt. Ideale, Ziele, Glaube, für den es sich in Gemeinsamkeit zu kämpfen lohnt. Denn nur gemeinsam ist man stark. Zerfällt so eine Masse rapide, findet sich das Individuum des Zusammenschlusses nur verloren wieder und ganz selten sich selber. Es hält sich an Ideen fest, die einstmals die eigene Persönlichkeit in eben der Gruppe gestärkt und untermauert haben. Aber eine Gruppe, nach der der Einzelne sich definiert, ist nur wie ein Zaun, der einengt und aneinander schweißt. Bricht der Zaun ein, zerfällt die Masse zum Durcheinander.

Wir brauchen Gruppen. Wir brauchen Gleichgesinnte. Und oft da brauchen wir Beziehung und Liebe als Ersatz gegen Einsamkeit. Falsch ist das nicht, kann das nicht sein. Denn das Bedürfnis danach besteht seit unserer Geburt, der Trennung und Loslösung aus dem Mutterleib in uns verewigt.

Aber wir können uns so viele Partnerschaften wie möglich aneignen, so vielen Gruppierungen wie auszudenken anschließen und werden doch alle die gleichen Wege gehen.

Am Ende, da ist es die Erinnerung die bleibt. Wir müssen nicht zum Tode direkt springen, obwohl es klar ist, das diesen Weg, den wichtigsten und endgültigsten des Lebens, wir nur alleine gehen müssen. Ob wir es nun wollen oder auch nicht.

Ebenso gibt es im Leben die Pfade, die nur uns alleine obliegen. Gezwungener maßen oder auch aus freier Entscheidung. Die wichtigsten Wege im Leben, die gehen wir nur alleine. Nur wir selber. Egal, wer uns bei der Hand nehmen sollte. Wer uns im Herzen tragen sollte oder auch nur im Gefühl begleitet. Das Wichtigste und Grundlegendste, das tun wir nur alleine für uns. Kann man das nicht, so fällt man dem Mythos Einsamkeit zum Opfer.

Kann man nicht alleine, so sucht man immer den Anderen.

Kann man nicht nur mit sich, so braucht man immer Bestätigung.

Ein Paradoxon, wie zu Viele im menschlichen Verstand.

Das Wichtigste, kann man nur alleine.

Die einzig passende Antwort für sich finden.

Den Weg, das Ziel, die Ideale eines Lebens.

Den Willen zu kämpfen, egal der Mühsal, egal der Schicksalsschläge.

Weiterentwicklung und die Erkenntnis der eigenen Größe und Stärke, die jedem Menschen innewohnt. Sie zu entdecken, zu erwecken vielleicht sogar erst, das schafft kein Anderer für uns.

Selbst wenn er mit dem Zeigefinger in unserem Innern rumwühlen würde. Wir würden es nicht merken, nicht spüren, nicht wahrnehmen, wenn wir es selber nicht wollen.

In dem Sinne gibt es auch keine Einsamkeit. Nur die Zeit mit sich selber, um ungeahntes und unentdecktes aus dem eigenen Innern zu erwecken. Zu finden und neu zu spüren.

Die wichtigsten Wege, egal ob gut, egal, ob schlecht, die gehen wir nur alleine. Keiner kann etwas fühlen, was uns selber im Innern nur aufwühlt. Keiner kann es ganz empfinden, wie ein Jeder nur sich selbst.

Manchmal ist es dunkel,

Manchmal der Himmel,

Manchmal die Schlangengrube, die Verdamnis oder auch Erlösung.

Was wir suchen, das finden wir nie.

So sind die Wege nun einmal gezeichnet.

Aber was uns finden soll, das trifft uns mit der Wucht eines Hammers und verlangt das Innehalten, im ich, im Selbst.

Ihr Tor, in Ihre eigene Welt, wo niemand sonst Zugang hat. Niemand sonst es überhaupt zu erahnen wagt, was sich in Ihnen alles befindet. Der Weg in das Innere, dafür wurde kein Wegweiser erschaffen. Keine Anleitung, keine Richtung, noch nichtmal der Eingang. Und Anders als bei der Reise zum Mond, sieht Ihnen dabei auch kein Publikum zu.

Deswegen scheuen es so viele.

Deswegen wird es gemieden, wo es nur geht.

Denn Belohnung, die bekommen Sie alleine von sich selber. Indem Sie sich neu entdecken.

Es gibt kein gut und kein schlecht.

Kein Urteil, keine Moral und keinen Richtwert, der jemals über Ihr inneres gelegt wird.

Der einzige Richter, unabänderlich und zu scharf im Urteil, das sind alleine Sie selber.

Da draußen, da ist die Masse.

Da ist die Gesellschaft, die auch um Ihretwillen noch funktioniert.

Sie sind ein Rädchen, ein kleiner Teil, der die Maschinerie am Laufen hält.

Manchmal wichtig, manchmal unbedeutend.

Aber bröckelt das Material, so kann sich die ganze Maschine selber zerlegen.

Zeit, um die Wege alleine zu gehen, die müssen Sie sich manchmal nehmen.

Denn sonst bringt alle Masse, alle Macht der Gemeinschaft Ihnen selber absolut nichts.

Haben Sie sich nicht, so haben Andere Sie auch nicht.

Und es gibt sicher etliche, die Sie vermissen würden.

Roboter können wir schweißen, durch Maschinen selber sich bauen lassen.

Sie aber, Sie gibt es nur einmal.

Und auch wenn ich Sie nicht kenne,

niemals treffen werden,

so weiß ich, dass Sie ein Besonderer Mensch sind.

Denn sind Sie bis zu diesen Zeilen gekommen,

so stimmt Ihre Richtung,

Ihre Intuition und auch die Suche.

Das macht Sie, für mich alleine wertvoll.

Die wichtigsten Wege, die gehen wir alleine.

Die wichtigsten Wege, die finden uns.

Die wichtigsten Wege, die wird niemals jemand anders außer uns erfahren, betreten oder erleben.

Die wichtigsten Wege, sind die, die niemals eines Schrittes gebrauchen und trotzdem einen Fall, ein Aufrichten und öfter auch Kämpfen gebrauchen.

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