Die Macht eines Blogges – Das Ränkelspiel mit der Identität

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Die Macht eines Blogges. Ein schöner Slogan, das gebe ich zu. Folgen Sie mir, lassen Sie uns etwas wühlen und graben und das ans Tagelicht schleifen, was meine Gedanken, meine Intentionen zu diesem Gedankenansatz sind. Ein Blog ist eine Macht, das sein Potential durch das Internet bekommt und gerade die Wirkung die es hat, verstärkt es nur weiter und vergrössert seine Reichweite und im Endeffekt seinen Grad der Macht.

Die Macht eines Blogges

An für sich ist ein Blog überhaupt nichts. Es sind nur Buchstaben, die auf einer Plattform präsentiert werden, die in den meisten Fällen wordpress genannt wird und die Kennziffer 3 trägt, wenn man einigermaßen aktuell ist, denn es gibt ja schon wieder Updates.

Ich bringe den Begriff Macht in Zusammenhang mit dieser Plattform. Ein Fehler, oder ein tiefergehender Grund?

Was tut das Internet?

Es schafft Meinungen, es verbreitet News, erschafft Hypes und schickt diese genau so schnell wieder in den Staub. Millionen unbedarfter Surfer huschen durch dieses unser mitlerweile Hauptmedium und schnappen auf, verbreiten und schlucken, sofern es nur gross genug aufgemacht ist.

Da kommen dann unsere Blogs ins Spiel?

Was tun wir?

Genau das Gleiche. Wir posten mal eben einen Artikel heraus, schicken ihn über unsere interne Verlinkung und die mit der Zeit immer stärkere Vernetzung in der Bloggosphäre ins Netz. Die vielen kleinen Tools, die wir für unsere Zwecke eingespannt haben, legen los, sobald sie das Signal der Aktualisierung unseres Feedes erreicht hat und pingen an. Aus einem Artikel werden so Unmengen an Backlinks und zu genau unserem Zeitpunkt reagieren unendliche Seiten auf den neuen Artikel. Video Seiten schnappen sich den Video Link, Seo Tools unsere Seo Keywords und Social Net Seiten verbreiten unsere Artikel immer weiter. Wikio bindet den neuesten Artikel ein, findet passende Tags und Surfer können voten. Über TweetMe wird immer weitergepushed und im Idealfall würde ein Super Artikel, jede größere Plattform erreichen, an jeder mal vorbeischrammen. Mit der Zeit werden immer mehr Links von google indexiert und die ganzen verweisenden Seiten werden geführt. Beim nächsten PR Update bekommen wir unsere Belohnung. ;-) Schöne Aussichten.

Der Blick des Surfers

Was ist aber mit dem unbedarften Surfer, der unsere Seite streift? Im besten Fall wird er natürlich anhand der grafischen Gestaltung der Seite erstmal gefangen sein. Ein kleiner Seitenhieb für unsere Google Anzeigen – Mist, wieder nichts verdient. Er sieht sich um, entdeckt unsere Artikel, vlcht ist er Manchem gegenüber eher zweifelnd gegnübergestellt. Dann sieht er die veröffentlichten Artikel, schon im dreistelligen Bereich? Er sieht die Seitenaufrufe und die Views? Er sieht die Banner, die unsere Seite als Topgelistet präsentieren? Kommentare im hunderten Bereich, andere Blogger, bekannt und schon mal von gehört. Zahlen, Ränge und leuchtende Buttons. Ein Name und ein Bild das damit in Verbindung stehen. Wer ist das?

Er googelt den Namen. Und was findet er? Eine absolute Verbreitung im Netz. Nicht wie bei den neumodischen Firmen, Privatpersonen. Das ganze Internet scheint den Namen zu kennen. Auf allen grösseren Seiten scheint er vertreten, auf fast allem hat er schon kommentiert, er wird geduzt, links werden hin und her geschoben.

Der neue Surfer geht zurück auf die Seite. Einen Kommentar? Lieber nicht. Ist es Ehrfurcht oder Angst vor dem unbekannten Medium? Wer weiss, wen er da verärgert? Die Infos, die kann man annehmen, draus lernen, versuchen zu verstehen, immerhin scheint er zu wissen, wovon er spricht.

Das Abbild eines Namens

Nein, ich leide nicht unter Größenwahn. Ich habe nur etwas größer aufgefahren, was ein Blog an für sich macht. Hat man wirklich alle RSS Listen im Boot und ist in allem eingetragen, hat man die entsprechenden Backlinks, so wird es sich so ähnlich abspielen. Natürlich braucht man dafür die Artikelanzahl. Ab die 200 wird es interessant. (Ich arbeite dran. ,-))

Sie erschaffen mit ihrem Blog erstens eine Identität, einen Namen und zweitens eine Neuigkeit, einen Gedankengang. Dabei spielt es im Grunde genommen überhaupt keine Rolle, ob es ein neues Thema ist. Durch ihren Blog und die Verlinkung wird es wieder Topaktuell. Deswegen ist es für mich persönlich auch kein Hindernis, mir Themen zu nehmen, die es zu hauf im Internet gibt. Ich habe noch nicht darüber geschrieben, also ein lohnenswertes Thema. Meine Besucher lesen bei mir und genau da sollen sie auch bleiben, außer sie verschwinden über meine Anzeigen. ;-)

Der Grosse Name

Hat Ihr Blog einen gewissen Status erreicht, so wird es auch Ihr Name. Erwähnt man irgendwo Ihren Namen, so ist das automatisch damit verbunden, was Sie bis dato im Internet erreicht haben, was Sie fähig sind zu leisten und auch schon gemacht haben. Deswegen ist ein Unique Name eher von nutzen als ein Tobias oder Markus, wie man sie zu tausenden im Internet findet. Ich selber habe einen Namen, wie es ihn vor einem Jahr noch kein Mensch kannte. Es gab ihn ganz einfach nicht und google oder jede andere Seite wusste nichts damit anzufangen. Geben Sie jetzt mal Nismion ein und Sie werden so einiges finden. Vieles ist durch meine Pause und den damit verbundenen Neustart verschwunden, einiges noch vorhanden und sehr vieles kommt noch dazu. Es braucht halt alles seine Zeit.

Ich möchte Ihnen gerne ein Beispiel anführen:

Nehmen wir an, Sie fühlen sich von einer Firma schlecht behandelt. Sie schreiben einen Beschwerdebrief, führen unter Ihrem Namen, Ihrer Mail Adresse im Briefkopf auch Ihre Internetseite an, was passiert?

Die Stelle, an die Sie sich gewendet haben, wird sich natürlich Ihre Seite angucken. Man will ja schon wissen, mit wem man es zu tun hat. Und ist es nicht ein rein privater Blog, a la ich war mit dem Hund draussen, wird sie sich Sorgen machen. Um so größer Ihre Seite, um so größer Ihre Reichweite und auch der Einfluß auf die Meinungsbildung des alltäglichen Surfers.

Die eben genannte Firma, an die Sie sich gewandt haben, würde das Szenario durchspielen, was wäre wenn Sie Ihren Ärger auf dem Blog publizieren? Was wäre, wenn dann der Name der Firma in den Suchmaschinen mit Ihrer Ansicht gelistet würde? Erfahrungsgemäß würde Ihr Artikel besser gelistet werden, als die meisten Homepagebaukasten Seiten, der sogenannten professionellen Firmen. Der Name und das Image wären futsch. Jeder, der die Firma sucht, landet erstmal bei Ihnen und wird mit Vorbehalten zu der Firma weitergehen. Sofern er es denn überhaupt noch tut. Denn ein Zweifel alleine kann schon dafür sorgen, dass man lieber doch die Finger davon lässt und sich nach was Anderem umsieht.

Das Potential

Verstehen Sie es? Um so mehr Arbeit in Ihrer Seite steckt, um so mehr kann sie bewirken. Sie formt Meinungen und Sichtweisen des alltäglichen Surfers. Und je grösser, berühmter, bekannter Ihre Seite, um so mehr wird er es schlucken.

Kennen Sie die antwort? Ich habe das häufig, dass ich jemanden frage, woher er diese Sichtweise hat, was seine Quelle ist und als Antwort bekomme, das stand im Internet. Und dabei spielt das Umfeld keine Rolle. Ob Arbeit, Hobby oder egal wo. Die Menschen holen sich ihre Infos von dem, was sich als Erstes anbietet. Die einzige Entscheidung, die Sie als Webmaster treffen müssen, ist, inwiefern Sie das benutzen, ausnutzen oder für ein höheres Ziel opfern. Aber das liegt ganz bei Ihnen.

Verstehen Sie, was möglich ist und wie Sie es benutzen können und treffen Sie Ihre Wahl.

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