Der Kaffee am Morgen

Der Kaffee ist der dankbare Nektar, der unsere Gedanken erweckt. Uns hinauf schickt in den Himmel der freien Kreativität. Er weckt den müden Körper, rüttelt in in sanfter Berührung, bis auch er sich aus der trägen Lethargie löst. Und wenn die Trägheit der Nacht dann von uns lässt, können wir im Flug der freien Gedanken einfach alles finden.

Losgelöst von jeder Bestimmung vermag der Geist in Höhen zu fliegen, die in der Rationalität zuerst undenkbar erscheinen. Und was wir in diesem Himmel berühren, das transferieren wir zurück in die Wirklichkeit als auch Realität. Denn der Gedanke spricht das eine Wort, das dann Möglichkeit ergibt.

So ist der erste Moment mit dem ersten Kaffee, die eine Variable, die auch Zukunft zeichnet. Denn wenn er aufweckt, was fliegen will, dann nur kann man einfach alles finden. Jede Wahrscheinlichkeit und in Variable jede mögliche Zukunft. Es liegt an einem selbst, was man folgend, dann auch verwirklichen will.

Aber der erste Funke, der erste Tropfen nicht auf den heißen Stein, der findet sich in der Essenz dieses schwarzen Getränkes. Wenn es ankurbelt, was arbeiten will. Wenn es aufweckt, was bis dato nur geschlafen hat. Wenn es antreibt, was noch müde, dahin schippert.

So nutzen wir dieses Potential jeden Tag aufs Neue. Kippen in Massen im Laufe eines Tages das Koffein in uns. Aber der erste Tropfen, der bleibt alleine etwas Besonderes. Wenn die Müdigkeit in Wellen abebbt und wir langsam erwachend den Tag begrüßen dürfen. Mit all seinen Möglichkeiten der noch ungeschriebenen Zukunft. Was wir dann uns selber verwirklichen, steht zuerst in den Sternen, wird aber dann auch bald unsere nur eigene Zukunft.

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Author: Nismion LeVieth

Bruno T. Schelig alias Nismion LeVieth. Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann.

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