Gehört hat schon eigentlich jeder davon.

Doch allgemein verrufen ist der Eindruck, dass es nicht zu ernst zu nehmen ist. Man muss nur da raus wollen, sich aufraffen und weiter geht es. Eine Entschuldigung, eine Ausrede für fehlende Motivation.

Sicher hat schon jeder ein mal eine depressive Phase gehabt, eine Verstimmung, ein Stimmungstief. Aber das ist nicht gleichzusetzen mit einer an Depressionen erkrankten Persönlichkeit.

Was es bedeutet, welche Anzeichen es geben kann dafür?

Traurigkeit, eine Elanlosigkeit, ja auch fehlende Motivation, wenn man es so nennen will. Ein Tief, aus dem man einfach nicht herauskommt. Alles ist schwarz “gefärbt”, nichts kann einen noch so richtig erfreuen. Und das kann auch episodenhaft auftreten. Entscheidend für eine Erkrankung ist das immer wieder Auftreten derselben.

Das Handeln wird eingeschränkt, das Denken unter Umständen gelähmt, jede Aktion, jedes Handeln, egal welcher Art, wird zur Last. Egal, was man auch tut, und wenn es vorher auch anders war, es beherrscht einen.

Das ist der Schritt Richtung Krankheit. Es kann nicht durch den Willen alleine, durch Verstandesstärke besiegt werden.

Es schränkt die Lebensqualität ein und behindert oder verhindert ein normales soziales Leben.

Oft wird so etwas dann durch den Kosum von z.B. Alkohol kompensiert. Es hilft, dem Anschein nach, in einem Moment aber verschlimmert alles auf lange Sicht. Gravierender wird es dann noch dazu, falls eine Alkoholsucht entsteht.

Andere Persönlichkeiten verstecken sich in einem dunklen Ort, kapseln sich von Allem ab.

Der letzte und gravierendste Schritt in der Entwicklung einer Depression ist es aber wenn es zum Suizid führt.

Hier ein Zitat von Wikipedia:

Die Krankheit Depression ist charakterisiert durch Stimmungseinengung (Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer; Verlust der affektiven Resonanz, d. h. der Patient ist durch Zuspruch nicht aufhellbar), Antriebshemmung, mit oder ohne Unruhe, Denkhemmung, Schlafstörungen. Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stundenrhythmus. Häufig geht es dem Kranken in den frühen Morgenstunden so schlecht, dass er nicht mehr weiter schlafen kann. Liegt diese Form des gestörten chronobiologischen Rhythmus vor, fühlt sich der Patient am späten Nachmittag und Abend jeweils besser, bis dann einige Stunden nach Mitternacht die depressive Symptomatik in voller Stärke wieder einsetzt. Weitere Symptome können sein übertriebene Sorge um die Zukunft, unter Umständen überbetonte Beunruhigung durch Bagatellstörungen im Bereich des eigenen Körpers (siehe Hypochondrie), das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Hilflosigkeit, sowie soziale Selbstisolation, Selbstentwertung und übersteigerte Schuldgefühle, dazu Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit, das Denken ist verlangsamt (Denkhemmung), sinnloses Gedankenkreisen (Grübelzwang), dazu Störungen des Zeitempfindens. Häufig bestehen Reizbarkeit und Ängstlichkeit. Negative Gedanken und Eindrücke werden über- und positive Aspekte nicht adäquat bewertet. Das Gefühlsleben ist eingeengt, was zum Verlust des Interesses an der Umwelt führen kann. Auch kann sich das sexuelle Interesse vermindern oder erlöschen (Libidoverlust). Bei einer schweren depressiven Episode kann der Erkrankte in seinem Antrieb so gehemmt sein, dass er nicht mehr einfachste Tätigkeiten, wie Körperpflege, Einkaufen oder Abwaschen verrichten kann. Der Schlaf ist nicht erquickend, das morgendliche Aufstehen bereitet Probleme (Morgentief; Tagesschwankungen). Bei einer seltenen Krankheitsvariante verhält es sich umgekehrt: Es tritt ein sogenanntes „Abendtief“ auf, d. h. die Symptome verstärken sich gegen Abend und das Einschlafen ist erschwert oder erst gegen Morgen möglich.

Wie Sie sehen, ist es eine Krankheit auch wenn immer noch allgemein das Gegenteil verbreitet ist.

Aber jedem Erkranktem kann geholfen werden. Er muss sich nur einen Ansprechpartner suchen und anfangen darüber zu reden. Es ist eine Krankheit und es kann geholfen werden.

Leider ist es so, dass dem Betroffenem die Motivation fehlt zu einem Arzt zu gehen. Er selber sieht vielleicht gar nicht, was mit ihm los ist oder will es auch gar nicht.

Manchesmal ist der Betroffene auf Hilfe von Nahestehenden angewiesen. Was heisst, dass wenn Sie so eine Entwicklung bei einer nahestehenden Person entdecken, so sind Sie gefragt. Vielleicht müssen Sie der Person bei der Suche und auch Annahme von Hilfe zur Seite stehen. Aber wenn Sie Ihnen nahe steht, sie Ihnen was bedeutet, so werden Sie das sicher auch auf sich nehmen. Der Erkrankte ist oft nicht selber dazu in der Lage.

Eine Liste von Therapeuten, können Sie von Ihrer Krankenkasse bekommen. Eine Überweisung zu einem Facharzt von Ihrem Hausarzt.

Tun Sie etwas dagegen. Nehmen Sie Hilfe an, egal wie schwer es fällt. Jeder darf auch mal schwach sein.

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Categories: Psychologie

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."