An für sich ist es nicht schwer. Trotzdem besteht bei vielen Menschen da eine Schwierigkeit, ein Problem. Es setzt in unserer Zeit, wo so viel auf Eigennutz gearbeitet wird, voraus, dass man dem Anderen keine böse Absicht unterstellt. Viele Menschen sind ausbeuterisch. Aber eben nicht alle. Wieso also bereitwillig verzeihen?

Die Schwierigkeit

Die Schwierigkeit besteht darin, dass man bereit ist zu glauben, dass einem Anderen einfach ein Fehler unterlaufen ist. Vielleicht nur beiläufig und eine Kleinigkeit, die selbst noch nicht mal bewusst war. Aus Kleinigkeiten, Gesten und Worten, werden riesige Streitereien, die sich über einen langen Zeitraum ziehen können. Und gerade in einer Beziehung, führt das unweigerlich zum Aus, wenn sich das ständig wiederholt. Immer mehr sammelt sich an und jeder frisst es in sich hinein. Bis es zur Explosion führt.

Nicht zu verzeihen, bedeutet, dass man seine Ressourcen schützt. Sein verletzliches Inneres, das nur durch genügend Misstrauen abgeschotet und beschützt werden kann. Deswegen vergibt man mit der Zeit immer weniger und immer schwerer. Bis man es gar nicht mehr tut. Es zwar nach Außen hin zusagt, es aber weiter in einem frisst. Verletzungen und Ausnutzungen von Leichtgläubigkeit in der Vergangenheit, sind meist der Auslöser. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, ob es der gleiche Partner ist oder war, es wird einfach auf den Moment übertragen. Der Moment in der Zukunft wird genau so erlebt, wie der verletzende der Vergangenheit. Dies ist natürlich nicht fair. Denn man gibt dem neuen Partner, dem neuen Moment keine Chance, verhindert eine positive Erfahrung schon vorher. Traurig für eine selbst und schade um das, was verloren geht, was man nicht erleben darf.

Die Chance

Man muss sich selbst klar machen, dass jeder eine faire Chance verdient. Man muss versuchen zu vertrauen und es auch in der Vermutung hin zu tun, verletzt zu werden. Denn sonst wird man nie das Gegenteil erfahren können. Leicht zu schreiben, aber sehr schwer manchesmal, gerade im Alltag, zu leben.

Einer überholt uns ohne zu blinken, einer steht uns im Weg, einer nimmt genau das vor uns aus dem Regal, was wir haben wollten, rempelt uns an…..und wir brausen auf. Wir nehmen gar nicht erst an, dass es nur ein Versehen sein könnte. Nein, wir gehen direkt in den Angriff über. Es ist nicht schlecht. Das nicht. Es ist reine Eigenverteidigung. Aber wir schaden nur uns selber. Wir werden uns noch später drüber ärgern, wenn der Moment schon längst vorbei ist. Wir tragen es in die Arbeit, wo die Mitarbeiter drunter leiden dürfen, mit nach Hause, wo es der Lebensgefährte zu spüren kommt. Dort führt es dann zu weiteren Streitereien, da wir schon angriffslustig gestimmt sind.

Es ist ein kleiner Teufelskreis, in den man nicht herein muss. Was das bedeutet? Erst einmal nicht etwas Böses und Mutwilligkeit annehmen. Ganz einfach eine Chance geben.

Das Lernen

Wie man es lernt? Eigentlich nur durch üben und üben und üben. Sich immer wieder in solchen Momenten sagen, dass man an das Gute glauben will. Ganz sicher werden Sie trotzdem den gängigsten “A-Löchern” begegnen. Aber es wird Ihnen nicht mehr so schaden und um so viele gute Erfahrungen bringen. Und vielleicht bekommen Sie noch etwas Gelassenheit dazu ? Ein dickeres Fell?

Das Verzeihen

Grosse und gravierende Dinge zu verzeihen ist oftmals viel einfacher, als bei den kleinen Dingen des Alltages anzufangen. Aber die begegnen uns dauernd und deswegen sollte man sich an denen üben. Versuchen Sie es einfach mal wissentlich und bewusst, für vielleicht nur mal einen Tag, und entdecken Sie, wie viel einfacher so vieles fällt.

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."