Götter

Der Herr der Tiere

Die Völker der Arktis glauben, dass ein mächtiger Geist die Tiere beschützt, gleichzeitig ihr Wesen verkörpert und die richtige rituelle Behandlung der Tiere durch die Menschen überwacht. Dieser Herr, Hüter oder Besitzer aller Tiere behindert oder erleichtert die Jagd auf die Tiere.

Das höchste Wesen

Die sibirischen Völker glauben, dass das höchste Wesen den menschlichen Angelegenheiten weit entrückt ist, dass es auch nur selten eingreift, wenn Menschenleben durch Krankheit oder böse Geister gefährdet sind. Früher, in mythischer Vorzeit, waren die Beziehungen dieser Wesen zu den Menschen enger. Schamanen stiegen regelmäßig zu ihm auf, um mit ihm zu kommunizieren. Nach einem Tabubruch der Menschen zog sich… 

Freyja

Freyja war mächtig, leidenschaftlich und schön. Unter den Vanen galt sie als die wichtigste Göttin. Zugleich war sie Göttin der Fruchtbarkeit, der Liebe und der Magie. Sie nahm die Toten in Empfang. Freyja taucht in vielen Mythen auf und wird als ebenso begehrenswert wie begierig beschrieben. Wenn die Riesen Asgard angriffen, versuchten sie, Freyja in Besitz zu nehmen. Oft wurde… 

Odin

Odin, der König der Götter, war mächtig und Angst einflößend. Er war der Gott der Könige, der Adeligen und der Dichter und Gott des Krieges, der Magie und Weisheit. Berühmt waren seine Zauberkünste. Nach Belieben konnte er seine Gestalt verändern und war dank dieser Fähigkeiten ein mächtiger Gegner. Er hatte nur ein Auge, das andere hatte er Mimir an dessen… 

Thor

Mit seinem Hammer bewaffnet beschützt der Donnergott Thor die Welt. Er war berühmt für seine Stärke, die alle anderen weit übertraf. Seine Erscheinung mit rotem Haar, rotem Bart, roten Augenbrauen und feurigen roten Augen war beeindruckend. Seine Hauptbeschäftigung bestand im Kampf gegen die Riesen, die ständig die Welten der Götter und Menschen bedrohten, so dass er immer auf der Suche… 

Morrigan

Morrigan war die oberste keltische Kriegsgöttin. Sie zog über die Schlachtfelder, erfüllte die Kämpfer mit Wildheit und suchte sich die Leiber der Gefallenen heraus. Sie konnte die Zukunft vorhersagen und sich in eine Krähe oder einen Raben verwandeln. Morrigan war eine dreifaltige Gottheit und in den irischen Legenden erscheint sie entweder selbst oder als eine ihrer Nebenformen Badb, Macha oder… 

Epona

Epona war eine bedeutende Göttin der Festlandkelten. Gewöhnlich wurde sie auf einem Pferd reitend und in Begleitung eines Vogels, eines Hundes und eines Fohlens abgebildet. Sie war die einzige keltische Gottheit, die Aufnahme in das römische Pantheon fand. Sie wurde mit Landwirtschaft assoziiert und man errichtete ihr Altäre in Ställen.

Venus und Cupido

Venus, die Göttin der Liebe, spielte eine wichtige Rolle in dem epischen Werk Aeneis. Sie war die Mutter von Aeneas und griff zu Gunsten ihres Sohnes all zu oft ein. Venus wurde von Cupido begleitet, der oft mit Pfeil und Bogen bewaffnet als Knabe mit Flügeln dargestellt wurde. Venus war das römische Gegenstück zur griechischen Aphrodite.

Dionysos

Dionysos war der Gott der Illusion, der Verkleidung und des Weines. Bei den zu Ehren von Dionysos gefeierten Festen verfielen seine Anhänger in Ekstase und zogen wild umher. Dionysos symbolisierte Leidenschaft und Zügellosigkeit. Man verehrte ihn in geheimen Mysterien, die sich bis in die römische Zeit hielten.

Poseidon

Poseidon herrschte über das Meer und die Naturgewalten, besonders die Stürme. Man verehrte ihn als Enosichton. Zu seinen Symbolen gehörten der Dreizack, der Stier und das Pferd. Er war Ahnherr der schrecklichsten Monster der griechischen Mythologie: Echidna, Kerberos, der Hydra und der Sphinx.

Anubis

Der schakalköpfige Gott Anubis war der Gott des Todes und der Einbalsamierung. Sein ägyptischer Name lautete Inpu oder auch Wepwawet, was „Öffner der Wege“ bedeutet, denn er geleitete die Seelen der Toten nach Westen zum Gerichtssaal. Trotz seiner wichtigen Rolle innerhalb des Totenkultes gab es keinen großen, dem Anubis geweihten Tempel, wie er anderen Gottheiten zustand.

Horus

Horus war der Sohn von Osiris und Isis. Auf der Erde wurde der Pharao mit Horus gleichgesetzt, denn der dritte seiner fünf Pharaonen Titel lautete „goldener Name Horus“. Er verkörperte den lebenden Horus. Als Falkengott war Horus der Herr der Lüfte und nahm selbst Vogelform an. Sein Haupttempel in Edfu südlich von Luxor gehörte zu den besterhaltenen Heiligtümern aus altägyptischer… 

Osiris

Osiris, Bruder der Göttinnen Isis und Nephthys, Gemahl der Isis, wurde zum Totengott. Nur wenn der Verstorbene im Gerichtssaal vor ihm erschien und als gerechte Person beurteilt wurde, bestand für den Toten Hoffnung auf ein Leben in der Nachwelt. Osiris wurde auch als der Herr des Abendlandes bezeichnet. Abydos, das Zentrum des Osiris Kultes, war die heiligste Stätte im alten… 

Isis

Isis war die wichtigste Gottheit der ägyptischen Götterwelt. Sie stand für alle wichtigen Aspekte, die das menschliche Leben bestimmen. Sie war die „Große Mutter“, die ewig liebende Gemahlin, „Himmelskönigin“ und die Beschützerin der Familie und familiären Werte. Die meisten Darstellungen zeigen sie als sitzende Mutter, die ihren kleinen Sohn Horus säugt. Ihre Verehrung überdauerte das Ende der altägyptischen Kultur. Aus… 

Jam

Jam heißt „Meer“. Er war eine wichtige Gottheit in Ugarit und möglicherweise an der gesamten syrischen Küste, die wirtschaftlich vom Seehandel abhängig war. In seinem mythologischem Charakter spiegeln sich zwei Temperamente, die vielleicht für den ruhigen, die Seefahrt geeigneten Sommer und den stürmischen Winter stehen. In den Baal Mythen kämpft er gegen Baal und wird mit magischen Waffen besiegt.

Enlil und Ninurta

Als Sohn des Göttervaters An war Enlil der Anführer der Götter. Er verlieh auch die Königswürde. Als Wettergott sorgte er für Regen und für gute Ernte, doch er war oft launisch und schickte Seuchen, sowie Hochwasser auf die Erde. Ninurta, der ursprünglich Acker- und Regengott war, entwickelte sich zu einem jugendlichen Gott, der sich durch Tapferkeit im Krieg auszeichnete. In…