Der schwarze Schwan

Es ist ein Tier, dem Namen nach. Klassifiziert als eindimensional und ohne die Größe von höherem Bewusstsein. Die Frage nach der Seele, stellt sich ab und zu. Und doch kann sie so keiner ganz beantworten. Dem Schwan nun, ihm ist das völlig egal. Er ist einfach nur. Ein Wesen, ein Lebewesen, das seinen Pfaden folgt. In Genügsamkeit treibt es über die Wasseroberfläche. Guckt sich um nach was zu Fressen. Und Menschen, die meidet er lieber, als dass er sich von ihrem Trubel gefangen nehmen lässt. Er kann sich verteidigen. Im aufplusternden Aufbäumen gleich dem eines Pfaus, zeigt er klar, was ihm gefällt und wo man ihn lieber in Ruhe lassen sollte. So definiert er sich, seine Grenzen und seine kleine Welt, in der er am liebsten bleibt. (mehr …)

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Im monotonen Einklang

Niemand sagt Dir was Du zu tun hat. Niemand diskutiert mit Dir, denn Du bist der Herrscher Deiner einsamen Insel. Ein König eines Königreiches, das keine Untertanen besitzt. Der reiche Besitzer ohne Ländereien oder gar auch nur Eigentum. Und niemand redet mit dir. Und niemand zweifelt Dich an. Angenehm, solch ein Friede der Einsamkeit. Ein Reich, ohne Bestand, Raum oder Wirklichkeit. Doch Du ziehst Dich darin zurück. Denn im Traume Deiner Realität, hat die Wirklichkeit keinen Bestand mehr. Und so kannst Du lassen, was Dir nicht gefällt. So kannst Du tun, was Dir nur unterliegt. Die Facetten dessen, was die harte Wirklichkeit Dir nie gestatten würde. (mehr …)

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Baum am Verfall

Einsam übt der Baums sich seines Erblühens. Manifestiert am Abgrund der Tiefe. Direkt vor dem Abgrund der Schwäche und des Zweifels. Die untergehende Sonne des Verfalls schickt seine müden Strahlen über die vertrockneten Äste. Früchte hoffen wir hier umsonst zu finden. Blätter, vergilbt und gezeichnet vom Kreislauf des Vergehens fallen langsam auf den tiefen Grund der Erde.

Dort nur finden die Maden ihre Bestimmung. Sie zeichnen, sie fressen und übergeben so dem Tod. Es ist Ironie, denn hier nur findet sich kein Fleisch, aber der Rest eines Lebens, den sie ihrem Zweck gerecht, nur dem Zerfall zur Hand gereichen.

So fragen wir uns, warum dieser Baum noch lebt. Warum nur, räkelt er sich im eigenen Leben. Wenn doch gleich ihn nur der Tod umgibt? Müsste er sich nicht anpassen, aufgeben, verendend winselnd, das Leben aushauchen? (mehr …)

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Die Wüste der Einsamkeit

Der Sand der verlorenen Seelen wird durch den Wind der Allmöglichkeit in alle Richtungen geblasen. Die Ruinen versunkener Erinnerungen manifestieren sich als Mahnmal neben der willkürlichen Macht des Staubes. Die Wüste schickt ihre Hitze des unablässlichen Feuers einer vergangenen Leidenschaft in die Weite hinaus. Vereinzelt wandern Lebewesen als Erinnerung umher. Bringen monoton die Gleichgültigkeit zum Ausdruck. Der Skorpion richtet seinen Giftstachel in Selbstaufopferung rein gegen sich selber. Die Geier, sie fressen ihr eigenes Fleisch. Die Hyänen der eigenen Verdammung fressen die leichten Opfer jeder Hoffnung. So friert der wilde Wind jedes Lebewesen in die Vergänglichkeit ein. (mehr …)

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Das Haus verblasster Erinnerungen

Die Spinnweben der Vergangenheit verzieren das morsche Holz. Die Nacht der Einsamkeit erfüllt den Himmel. Ab und an da krächzen die Begleiter des Nachrufes in die weite Ferne. Wecken auf, aus der Trance verhüllter Erinnerung. Die Besucher dieses Gebäudes graben nach den Geistern der Vergangenheit. Voll bangem Schrecken begeben sie sich in dieses alte Haus, wissend, dass dort nur nichts Neues zu finden ist. Nur die Ängste von längst Verblasstem. Nur der Schatten einer einstmals lebendigen Seele.

Und dennoch können sie sich selber den Eintritt nicht verwehren. Sie müssen graben und forschen in dem, was vergangen ist. Vielleicht nur, bringt es die eine Wahrheit zustande, die die aktuelle Realität ihnen noch verbirgt. Und so suchen sie in den Schatten, in der Dunkelheit, nach dem eigenen Licht. Dem Verstand nach, müsste es so leichter zu finden sein. Aber was sich hier präsentiert, ist der Friedhof der längst vergessenen Vergangenheit. (mehr …)

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Die Ehre der Aufmerksamkeit (Brief an Seelenverwandte)

Ich bin für Dich da. Jetzt, zu aller Zeit und dann auch in der Schönen an Zukunft. Denn ich schätze wert, was Du bist und wie Du bist. Denn Deine Worte sind der Sing Sang Deiner Seele. Dein Innerstes, das in höchsten als auch tiefsten Tönen trällert. Der Augenblick, dieser Moment, diese Sekunde, sie gehört nur uns. Wir können sie verbringen, wie wir es nur rein wollen. Im Gespräch des Austausches unserer verborgenen Gefühle. Im Preisen von Gemeinsamkeit und Ähnlichkeiten. Wir können uns aber auch in diesem Moment einfach gehen lassen. Das tun, was uns Beiden am Besten gefällt. Vielleicht da unternehmen wir was. Gehen Spazieren und lassen die Sekunden der streichenden Zeit vorbei fliegen. Oder aber wir wir widmen uns dem Entertainment und lassen uns gefangen nehmen von einem Stück reiner Kunst. Es obliegt nur Dir, was Deine Wünsche Dir verewigen werden. Denn ich will die kostbaren Momente mit Dir alleine sammeln. Auf dass wir in Zukunft gerne an sie zurückdenken.

Ich mag Dich. Deine dunklen Seiten, als auch Deine hellen. Denn ohne eines von beiden bist Du nur halb. Und so, wie ich mich selber akzeptiere, so nur schätze ich Dich ganz wert. Deine Vergangenheit ist für mich nicht wichtig. Deine Zukunft ist nur eine Variable, die sich auflösen wird. Und ich hoffe, dass ich ein Puzzleteil darin bin. Die Gegenwart nun, die verbringe ich mit Dir. „Auf dass wir Erinnerungen schreiben, die wir später gerne erzählen.“(Zitat Julia Engelmann) (mehr …)

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Der plätschernde Funke

Der plätschernde Funke ergießt sich im Moment. Er spinnt die Fäden eines Netzes, das sich über die Oberfläche zieht. Kristallisiert in der Sekunde, verewigt im Moment. Normal nur, würden wir dies einfach übersehen. Aber dieser Augenblick rückt es in das Zentrum unserer Wahrnehmung. Zieht und hinan, hinein und ganz nah heran. Auf dass wir dieses Schauspiel bewundern dürfen und uns nicht die schnelle Gegenwart einfach hinfort treibt. (mehr …)

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Bahnhof des Lebens

Die Stille übt sich keines Vergehens. Die Zeit, sie läuft so dickflüssig wie die rote Marmelade die Schneide des Messers hinunter. In Tropfen platscht sie auf die Wirklichkeit und gibt immer nur einen Ausschnitt der Gegenwart frei. Hinter trüben Augen beobachten wir die kleinen Gedanken. Wie sie kommen und gehen. Mal hierhin, mal dorthin. Und wie sie die Welten eines Verstandes bereisen, so nur sitzen wir fest auf dem Grund der Erde.

Es ist mit Nichten wichtig, wo wir sind. Wer wir sind. Und vielleicht sogar, was wir sind. Denn in diesem Moment, diesem Augenblick, da sind wir alle gleich. Mal sind wir mehr und mal weniger, Träumer, Denker, die Manifestation einer frei fliegenden Seele. (mehr …)

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Brüllen des Löwen

Die horrenden Löwen eines Innern, sie üben sich des Brüllens. Sie kennen keine Schwäche, nur den Angriff als auch die schöne Verteidigung. Und dem sanften Lamm, der verletzlichen Seele, dem tun sie nichts. Denn sie sind keine Wölfe, die auf Beute aus sind. Sie sind die Könige eines Königreiches, das keinen Raum, keine Existenz besitzt. Und so sehr wie sie herrschen, so sehr dominieren sie auch. Es beschwert sich keiner in diesem Reich, denn jeder hat seine Aufgabe als auch Bestimmung. Und so wie sie nur ein Teil eines Ganzen sind, so sehr nur überblicken sie selber niemals das Ganze. Sie haben ihre Aufgabe, die oft im angreifenden Brüllen besteht. Damit ein anderes Selbst begreift, dass hier ein König seines eigenen Paradieses herrscht. Er ist nicht bereit sich anzupassen, sich zu unterwerfen oder gar klein beizugeben. Er will vernünftig und auf Augenhöhe in der Diskussion überzeugt werden. (mehr …)

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Pfad des Selbst

Auf der einsamen Wanderung in das eigene Leben ist das Selbst der einzige Begleiter. Auf dem verlorenen Pfad in das eigene Innere, übt der triste Asphalt sich seines Dauerns. Irrwege und Schlenker säumen den niemals geraden Pfad. So weißt vorher niemals, was Du alleine zu finden wagst. Ist es Wahrheit? Die kleine Erkenntnis? Sind es Stimmen, die flüstern und wispern? Ist es Hoffnung oder der ach so starke Zweifel?

Die Kunst besteht nicht darin, die Ohren zu verschließen. Sondern all Zeit bereit, nur alles erfassend aufzunehmen. Auf dass Du erkennen und begreifen darfst, welcher Drache sich im Hort eines Dunklen versteckt. (mehr …)

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Die Kämpfer in den Schatten

Im Dickicht der eigenen Zweifel findet ein Kampf statt. Die Dämonen der Schwäche kichern geifernd über jedes gute Gefühl. Sie wispern und flüstern Worte des Selbstzweifels und kennen genau die Punkte, die berührt und aktiviert werden müssen. Augenscheinlich wird physisch kein Arm erhoben, aber rein im Gedanken findet die wildeste Schlacht hier statt. Die Krieger der eigenen Tiefe erheben sich, müde und doch nur kampfbereit. Sie tragen die Schwerter der Erfahrung, die Schilde der guten Erinnerung. Und sie reiten auf dem Ross der reinen Hoffnung. Es sind nur Einzelne, die das Königreich des Selbstes gegen die Übermacht der Dämonen verteidigen. Und doch, da geben sie einfach nicht auf. Egal, welche Wunde man ihnen auch zufügt. Sie sind übersät mit Narben eines harten Lebens und doch geben sie niemals auf. Im Schrei der eigenen Verzweiflung stürmen sie vorwärts. Sie können und wollen nicht glauben, dass die Dunkelheit obsiegen soll. So stellen sie sich dem Kampf. Immer und immer wieder. Und anders als die Dämonen, die jedes Mal neu erstehen, stehen sie für sich selbst als auch für das Reich des eigenen Inneren. (mehr …)

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Die weiße Unschuld

Neben dem geiferndem Maul des Tigers bewahrt sie sich ihre Reinheit. Trotz der vernichtenden Macht der wildesten Natur bleibt sie nur sanft. Sie ist die Eine, die Kleine, die Sanftmütige, die Reine. Das Schwarz breitet seine allumfassenden Schwingen aus. Möchte erfassen und bedecken. In den dunkelsten Abgrund hinunter schicken. Sie aber wehrt sich nicht. Die Unschuld, das Unberührbare, ist ihr ewiges Mahnmal und schreckt die Dunkelheit so nur ab. Es wagt es nicht, sie zu berühren, aus Angst sich an ihrem Weiß die Spitzen zu verbrennen. Keine Gewalt, keine nur Gegenwehr. Simple Existenz, die sich durch ihr Sein, ein Glashaus erbaut hat. Zerbrechlich, so leicht zu zerstören und dennoch massiv wie der stärkste Stahl. Denn wer sie erblickt, der muss sie bewundern. Wer ihr begegnet, der muss sie verehren. Und wer sie begreift, nur der wird erinnert an das, was er vergessen hat. Was die raue Welt versucht zu vergraben und vernichten. Zu zerfetzen und zu zerreißen. Das weiße Tuch, das den Frieden einläutet. Es nur, wirkt bei den Dämonen als Provokation. Und dennoch wagen sie nicht, diese eine Grenze zu überschreiten. Denn sie alleine verstecken sich im Dunkeln und fürchten jedes nur helle Licht. Und diese eine weiße Existenz ist wie der glimmende Funke eines niemals vergehenden Himmels. Eine Erinnerung an bessere Zeiten. Ein Blick in die vollkommene Zukunft. Das Urteil das die Gerechtigkeit in die Herzen manövriert. So ist dieses kleine Sein, weit mehr nur als bloßer Zufall. Obwohl der harten Welt, hat sie sich ihre Verletzlichkeit erhalten. Und hier und da, im tanzenden Schritt, bringt sie die Unbedarftheit zurück. (mehr …)

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Blutleere Augen [Ewige Gegenwart]

Der Takt der Nacht gibt seinen Rhythmus vor. Die Ewigkeit einer Dunkelheit breitet seine Decke aus. Krächzend dort oben erhebt es sich in die Höhe. Treibt in das Nirgendwo des Irgendwo. Wir wollen folgen, doch können wir es nicht. Denn wir sind versklavt und geknechtet an nur einen Augenblick. Die Kette des Momentes geißelt die Flügel unserer Freiheit und hält uns am Boden der Tatsachen. Eine Wirklichkeit deren Realität wir zwar nicht begreifen aber nun nur schauen dürfen.

Das blutrote Dunkel ist verewigt neben dem Hunger einer Unzulänglichkeit. Der niemals gestillt, dennoch auf immer besteht. Er frisst, zerfleischt ein Inneres, das nichts Anderes mehr kennt. Nur Gelüste, die reine Lust, die nicht erfüllt werden darf. Denn das ewige Bedürfnis ergibt die scheinbare Ähnlichkeit mit einer Hoffnung, die beflügelt und antreibt. Wie der Durstende in der Wüste, geht es von Fata Morgana zu scheinbarem Spiegelbild, das dennoch nur der Verstand einem zeichnet. (mehr …)

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Dankbare Nacht

Da draußen breitet sich die Decke der Gleichheit aus. Das Schwarz der Gleichgültigkeit. Das Nichts ohne Existenz. Der Nebel, der alleine es vermag zu verhüllen und in die Unsichtbarkeit zu tauchen. Das Alles, das sich selber ergibt. Im gleichen Ton alleine sich selber malt. Bis jede Existenz dem Chameleon gleich, als Joker, aneinander vorbeigleitet. Seelen, Lebewesen, die sich selber nicht suchend, auch nur Nichts finden werden. Menschen, die eilen, beeilen, dem Ziele entgegen, den Weg verloren, ihn gefunden zu haben glauben. So streichen sie vorbei an den Wänden der Dunkelheit, wie der Maler, der ums eigene Bild nicht weiss und der reinen Intention folgt. So treiben sie durch die Pfade des Lebens. Scheinbar verloren und dennoch geleitet von dem, das alleine über uns steht. (mehr …)

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Das Königreich der Himmel

Sanft schwenkend, wirbelnd in der wehenden Kraft der Morgenluft, senkt es sich hernieder. Ein grünes, unscheinbares Blatt. Gelöst von des Baumes Kraft, vom Ursprung seiner Geburt. Die Natur am Himmel, sie blitzt und blinkt. In gleißender Sonne, die wärmende Flut zur Erde hinab schickt. Der Himmel danebst, im saubersten Blau, gezäumt an weißen Decken der Gebilde an Wolkenkissen. (mehr …)

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