Momente

Der schwarze Schwan

Es ist ein Tier, dem Namen nach. Klassifiziert als eindimensional und ohne die Größe von höherem Bewusstsein. Die Frage nach der Seele, stellt sich ab und zu. Und doch kann sie so keiner ganz beantworten. Dem Schwan nun, ihm ist das völlig egal. Er ist einfach nur. Ein Wesen, ein Lebewesen, das seinen Pfaden folgt. In Genügsamkeit treibt es über die Wasseroberfläche. Guckt sich um nach was zu Fressen. Und Menschen, die meidet er lieber, als dass er sich von ihrem Trubel gefangen nehmen lässt. Er kann sich verteidigen. Im aufplusternden Aufbäumen gleich dem eines Pfaus, zeigt er klar, was ihm gefällt und wo man ihn lieber in Ruhe lassen sollte. So definiert er sich, seine Grenzen und seine kleine Welt, in der er am liebsten bleibt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Im monotonen Einklang

Niemand sagt Dir was Du zu tun hat. Niemand diskutiert mit Dir, denn Du bist der Herrscher Deiner einsamen Insel. Ein König eines Königreiches, das keine Untertanen besitzt. Der reiche Besitzer ohne Ländereien oder gar auch nur Eigentum. Und niemand redet mit dir. Und niemand zweifelt Dich an. Angenehm, solch ein Friede der Einsamkeit. Ein Reich, ohne Bestand, Raum oder Wirklichkeit. Doch Du ziehst Dich darin zurück. Denn im Traume Deiner Realität, hat die Wirklichkeit keinen Bestand mehr. Und so kannst Du lassen, was Dir nicht gefällt. So kannst Du tun, was Dir nur unterliegt. Die Facetten dessen, was die harte Wirklichkeit Dir nie gestatten würde. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Baum am Verfall

Einsam übt der Baums sich seines Erblühens. Manifestiert am Abgrund der Tiefe. Direkt vor dem Abgrund der Schwäche und des Zweifels. Die untergehende Sonne des Verfalls schickt seine müden Strahlen über die vertrockneten Äste. Früchte hoffen wir hier umsonst zu finden. Blätter, vergilbt und gezeichnet vom Kreislauf des Vergehens fallen langsam auf den tiefen Grund der Erde. Dort nur finden die Maden ihre Bestimmung. Sie zeichnen, sie fressen und übergeben so dem Tod. Es ist Ironie, denn hier nur findet sich kein Fleisch, aber der Rest eines Lebens, den sie ihrem Zweck gerecht, nur dem Zerfall zur Hand gereichen. So fragen wir uns, warum dieser Baum noch lebt. Warum nur, räkelt er sich im eigenen Leben. Wenn doch gleich ihn nur der Tod umgibt? Müsste er sich nicht anpassen, aufgeben, verendend winselnd, das Leben aushauchen? (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Die Wüste der Einsamkeit

Der Sand der verlorenen Seelen wird durch den Wind der Allmöglichkeit in alle Richtungen geblasen. Die Ruinen versunkener Erinnerungen manifestieren sich als Mahnmal neben der willkürlichen Macht des Staubes. Die Wüste schickt ihre Hitze des unablässlichen Feuers einer vergangenen Leidenschaft in die Weite hinaus. Vereinzelt wandern Lebewesen als Erinnerung umher. Bringen monoton die Gleichgültigkeit zum Ausdruck. Der Skorpion richtet seinen Giftstachel in Selbstaufopferung rein gegen sich selber. Die Geier, sie fressen ihr eigenes Fleisch. Die Hyänen der eigenen Verdammung fressen die leichten Opfer jeder Hoffnung. So friert der wilde Wind jedes Lebewesen in die Vergänglichkeit ein. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Das Haus verblasster Erinnerungen

Die Spinnweben der Vergangenheit verzieren das morsche Holz. Die Nacht der Einsamkeit erfüllt den Himmel. Ab und an da krächzen die Begleiter des Nachrufes in die weite Ferne. Wecken auf, aus der Trance verhüllter Erinnerung. Die Besucher dieses Gebäudes graben nach den Geistern der Vergangenheit. Voll bangem Schrecken begeben sie sich in dieses alte Haus, wissend, dass dort nur nichts Neues zu finden ist. Nur die Ängste von längst Verblasstem. Nur der Schatten einer einstmals lebendigen Seele. Und dennoch können sie sich selber den Eintritt nicht verwehren. Sie müssen graben und forschen in dem, was vergangen ist. Vielleicht nur, bringt es die eine Wahrheit zustande, die die aktuelle Realität ihnen noch verbirgt. Und so suchen sie in den Schatten, in der Dunkelheit, nach dem eigenen Licht. Dem Verstand nach, müsste es so leichter zu finden sein. Aber was sich hier präsentiert, ist der Friedhof der längst vergessenen Vergangenheit. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Lyrics

Ich fliege …

Ich fliege hinauf,

als auch hinunter,

drauf und drunter

hoch und runter.

 

Durch die Wüste der Traumlandschaft,

durch die Brandung wechselnder Gefühle,

durch die Färbung des ureigenen Innern,

durch die Ängste und Freude.

 

Begleitet durch Worte,

fremden Ursprungs,

kristallklarer eigener Gedanken,

und die tiefsten Wahrheiten dazu.

 

So treibt es mich an die Wolken,

des höchsten Horizontes,

als auch an die Tiefe des unendlichen Meeres,

und an seinen Grund hinab.

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By Bruno Schelig, ago
Lyrics

Im Blick allein

Im Blick allein,

da endet Wirklichkeit,

beginnt ein Traum,

der Tor,

als auch Flügel,

in des Himmels Weiten,

der Herzen Seele,

streuend nur neu formt.

 

Dem Blicke ist die Sekunde,

der Zukunft die Ewigkeit,

im schaffenden Sein,

erfassten Traume zu bilden.

 

Aber was,

wenn nie erblickt?

Was,

Wenn nie gesehen?

Was,

wenn niemals geträumt?

Schlimmer,

was, wenn nie versucht?

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By Bruno Schelig, ago
Lyrics

Wenn ich in die Zukunft springen könnte

Ich würde Vieles,

Anders machen,

Besser,

Treffender.

 

Würde die richtigen Entscheidungen treffen,

da ich das Ergebnis bereits kennen würde.

Würde das Dauern einer Gegenwart aushalten,

da ich den Preis bereits schauen durfte.

 

Ich würde mir den Zauber der Überraschung nehmen,

da ich das Ende bereits spoilerte.

Würde Sechser im Lotto abräumen,

und bemerken, dass Geld alleine nicht glücklich macht.

 

Ich würde so viel,

wenn ich das Ergebnis kennen würde,

ich "hätte" noch mehr,

wenn ich alles vorher gewusst. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
ShortMoment

Andere Menschen und das Miteinander

Ist es nicht so, dass andere Menschen uns ihre Regeln vorgeben, wir wir mit ihnen umzugehen haben? Sie definieren sich in Verhalten, in Vernetzungen des Miteinanders, und formen in dem sie sich selber präsentieren auch unsere Aktionen und Reaktionen ihnen gegenüber. So sind wir oftmals selber schuld, wenn ein Jemand uns einfach überfährt. Haben wir es ihm unbewusst signalisiert? Haben wir uns als Opfer präsentiert? Oder als dominante Rolle, in der sich alles Andere klein machen muss? Wir selber geben die Regeln vor, schreiben die stummen Gesetze, wie wir behandelt werden wollen. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
ShortMoment

Der Kaffee am Morgen

Der Kaffee ist der dankbare Nektar, der unsere Gedanken erweckt. Uns hinauf schickt in den Himmel der freien Kreativität. Er weckt den müden Körper, rüttelt in in sanfter Berührung, bis auch er sich aus der trägen Lethargie löst. Und wenn die Trägheit der Nacht dann von uns lässt, können wir im Flug der freien Gedanken einfach alles finden. Losgelöst von jeder Bestimmung vermag der Geist in Höhen zu fliegen, die in der Rationalität zuerst undenkbar erscheinen. Und was wir in diesem Himmel berühren, das transferieren wir zurück in die Wirklichkeit als auch Realität. Denn der Gedanke spricht das eine Wort, das dann Möglichkeit ergibt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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In der Vergangenheit
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