Essenzen

Dass man Geld nicht essen kann

Es ist einfach und simple, wenn man über den reinen Zweck nachdenkt, der dann auch nur den Sinn ergibt. Einer hat etwas, was der nächste will. Und so tauscht man Eines gegen das Andere. Ein simpler Handel, dem Namen nach. Aber es scheint so, als wäre da noch so viel mehr. Etwas, über das sich zu schreiben, zu lamentieren, zu philosophieren lohnt. Und so üben wir erneut das Zeilen Aneinanderreihen, das Knechten von Botschaft, das Bilden von eigenem Sinn. Auf dass sich daraus etwas bilde, das einer Kunst gerecht, der Kreativität entsprungen, der Einzigartigkeit zum Paar, das Wahrheit kündet. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Wir sind alle Menschen

Gefangen als Sklaven zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Ständig nur vorwärtsgetrieben in ewiger Suche. Dem Drang des Entdeckers, der seinen Durst nach Erkenntnis niemals stillen kann, unterworfen. Spielbälle von Schicksalswebern, die uns den schönen Zufall noch dazu schicken. Fragende, die nicht die Antworten bekommen, die sie suchen, aber ebenso oftmals nicht mal die Frage kennen. Wanderer auf den Irrwegen eines Lebens. Einem Geist unterworfen, der uns die Freiheit erahnen, aber so niemals wirklich ganz erleben lässt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Über das Nicht -Denken, -Sehen & -Wissen

In der Sanftheit manchen Tieres findet sich die Reinheit der Natur wieder. In ihrer Unbekümmertheit die Freiheit ohne ein höheres Bewusstsein leben zu müssen. So ist das Nichtwissen, das Nichtsehen, das Nichtdenken oftmals der eine Weg um im Frieden zu leben. Wie im Pakt mit einem Teufel, verkauft man Potential, um ein Anderes leben zu können. So verständlich zu schauen, welche Pille ein Jeder wählt, um in der Matrix verbleiben zu dürfen, nicht die Freiheit des Sehens zu wählen. Denn mit ihm geht die Verantwortung der freien Entscheidung einher. Der Flug ohne Decke, die einen warm und kuschelig empfängt. Die kalte, oftmals raue Realität darf mit einem spielen und einen ebenso auch in die Gesellschaft der dunkelsten, grausamsten Dämonen schicken. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Der Funke zur Idee

Die Idee ist wie der erste Funke zu einem Lagerfeuer. Das erste Glimmen einer aufgehenden Sonne. Das Räkeln am Morgen, bevor der Trubel und das Schaffen eines Tages uns gefangen nimmt. Der erste Impuls, der die Maschine startet, bevor sie sich aufmacht und im Schnaufen der Lokomotive die ganze Welt bereist. Sie ist Potential, sie ist reiner Zunder, der Welten voll des Aufgebens einfach hernieder brennen kann. In einer Feuersbrunst entzündet sich das Innere und erschafft ein Portal in die neue Allmöglichkeit. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Kontroverse

Wenn die Intelligenz zur neuen Dummheit verkommt, sie obwohl sie alles begreifen darf, einfach nichts zu erkennen hat. Wenn Schön das neue Hässlich ist und das innere Aussehen die Oberhand gewinnt. Wenn Reich das neue Arm ist, da man alles hat, was man sich wünschen kann, aber nichts von wirklichem Bestand. Wenn Berühmt das neue einsam ist, da Tausende einen verehren, aber keiner einen wirklich kennt. Wenn alles zu wissen zum neuen Nichtwissen verkommt, da da draußen weit mehr herumfliegt, das man zwar begreifen darf aber in der Natur der Sache nicht wirklich erkennt. Wenn Erfolg zum wahren Scheitern verkommt, da man zwar etwas erreichen durfte, aber niemals das, was man wirklich wollte, nur das was gewünscht und gefordert wurde. Wenn der Lärm zur neuen Stille verkommt, da man begreift, dass die Konzentration auf das eigene Selbst, die Fähigkeit hat alles auszublenden, was einfach nur unwichtig ist. Wenn die zufällige Begegnung zur tieferen Erkenntnis einer fremden Seele wird, da man den Wert der Sekunde nun wirklich erkennt und sie zu schätzen weiß. Wenn der Durst zum neuen Satt sich formt, da man erkennt, dass der ewige Hunger nach mehr nur einer unstillbaren Seele entspringt, die eine innere Leere zu füllen sucht. Wenn der Ideenlosigkeit die unfassbare Kreativität erwächst, da die wahre Stille eines Inneren in flüsternden Worten spricht, wenn man sich des Lauschens übt. Wenn eine Lüge die eigene Wahrheit erkennt, da es wispernd ausspricht, was es sich im Innern wünschend in die Realität fremder Seele transferieren will. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Abschied und Zukunft

Es ist schwer zu gehen, wenn mehr hinter einem liegt, als davor. Wenn der erste Schritt in die Zukunft mit Erinnerungen beginnt. Und doch, da müssen wir es. Da sollen wir es. Es muss kein Großer sein. Oftmals sind es die vielen Kleinen, die einem zu schaffen machen. Das Winken, ein Auf Wiedersehen, Goodbye und jemals oder nie wieder. Wir wissen es vorher nicht, und genau das ist das Problem. Jedes neue Kapitel beginnt nur, wenn etwas Altes endet. Wenn aber dieses Alte das Neue ist, das unsere Zukunft bilden sollte, dann stehen wir auf einmal mit leeren Händen da. Eine Gegenwart, die fad erscheint. Und auch das ist wieder ein kleines Problem. Denn es bedeutet, dass unsere Zukunft von etwas Anderem abhängig war. So, ist das nicht schlimm. Vor allem können wir meistens nicht was dafür. Aber haben wir selber unsere Zukunft an etwas gebunden, dann sind wir wieder nur ein Sklave davon. Willentlich unterwerfen wir jede noch ungeahnte Möglichkeit einem Rahmen, einer Begrenzung, die wir im Verstand erschaffen habe. Es ist das Gefängnis, das wir nicht sehen wollen, vielleicht auch nicht einmal können. Und den Schlüssel zur Befreiung, den haben wir bereits in der Gegenwart zur Vergangenheit geschickt. So bleibt er verloren und unerreichbar für uns. Ein Mittel um eine ewige Gegenwart aufrecht zu erhalten. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Geschichte und Realität

Jede Geschichte erschafft einen Raum der Realität. Eine Wirklichkeit, die bewusst erlebbar ist. Und so, wie sie die Grenzen des Möglichen definiert, so nur sind wir die Besucher eines fremden Bewusstseins. Das uns einlädt in seine Welt einzutauchen. Das uns willkommen heißt in den Raum momentanen Erlebens. Dass wir teilen mögen, was fremder Seele widerfahren ist. An Lektion, an Erfahrung und auch simpler Begegnung. So teilen wir unsere Lehren, geben weiter, was wir begriffen zu haben scheinen. Wie ein Zahnrad greift jede Erfahrung in die Nächste und hält die große Maschinerie Welt am Laufen. Der Mensch aber ist das eine Puzzleteil, das immer wieder neu eine andere Färbung in das Gesamtbild einbringt. So entsteht ein Gemälde, das sich im Schaffen seiner Erfahrungen immer wieder neu zeichnet. Selbst und Andere im Wechselspiel eines bewegten Lebens. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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Gewitter und Möglichkeiten

Was Du willst, das kannst Du. Nicht jetzt, aber irgendwann, wenn Du Dich dem Üben unterwirfst. Möglichkeiten sind immer nur so begrenzt, wie eigener Verstand sie anerkennen will. Woran du zweifelst, dem verschließt Du Dich. Womit Du haderst, nur damit beginnst Du nicht. So ist dem ersten Schritt das wichtigste Portal in die noch unbekannte Zukunft. Noch, hast Du alleine eine Vision. Du weißt, was Du zu erwarten hast. Du bangst um das, was Du Dir erhoffst. Und auf dem Weg ebnet auch die kleine Enttäuschung Deinen Pfad. Denn was Du nicht wagst, das nur kann niemals gewinnen. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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