Der Takt der Nacht gibt seinen Rhythmus vor. Die Ewigkeit einer Dunkelheit breitet seine Decke aus. Krächzend dort oben erhebt es sich in die Höhe. Treibt in das Nirgendwo des Irgendwo. Wir wollen folgen, doch können wir es nicht. Denn wir sind versklavt und geknechtet an nur einen Augenblick. Die Kette des Momentes geißelt die Flügel unserer Freiheit und hält uns am Boden der Tatsachen. Eine Wirklichkeit deren Realität wir zwar nicht begreifen aber nun nur schauen dürfen.

Das blutrote Dunkel ist verewigt neben dem Hunger einer Unzulänglichkeit. Der niemals gestillt, dennoch auf immer besteht. Er frisst, zerfleischt ein Inneres, das nichts Anderes mehr kennt. Nur Gelüste, die reine Lust, die nicht erfüllt werden darf. Denn das ewige Bedürfnis ergibt die scheinbare Ähnlichkeit mit einer Hoffnung, die beflügelt und antreibt. Wie der Durstende in der Wüste, geht es von Fata Morgana zu scheinbarem Spiegelbild, das dennoch nur der Verstand einem zeichnet.

Die Zeit alleine, sie kümmert es wenig. Sie besteht fort aber übt sich in keinster Weise des Vergehens. Sie friert fest, verewigt die Ewigkeit nur eines Momentes, auf dass er für immer dauert. Denn die Zeiger einer Uhr, sie alleine zeigen die Entwicklung, die Bewegung von etwas. Simple Physik, die der Bewegung die Energie schenkt. Hier aber wird eben jene verpulvert, bevor sie etwas bewirken kann. Noch ehe sie an den Nutzen ihrer Macht gelangt, verbrennt sie lodernd heiß und entzündet ein Inneres in ewiges Feuer einer Leidenschaft. Das ungelenkt sich gegen das eigene Innere richtet und sich selber wieder verzehrt. So erinnert dies an die Züge einer Hölle, die versklavend einen immer wieder die Sünde erleben lässt. Und genau das nur finden wir hier. Wohl wissend, dass es niemals Sünde sein kann, wenn keine Tat vollbracht wird.

Und so blicken die Augen in scheinbare Leere, erblicken aber nur das eigene Innere. Wie in Seifenblasen spielt sich dort eine Ewigkeit ab, die niemals sein wird aber in Erinnerung gewesen sein mag. Wie die Platte mit einem Sprung dreht es sich so im Kreise aber niemals fort. Der Ertrinkende schwimmt im dem See der Erinnerung, ohne jemals den Grund oder auch die Oberfläche erreichen zu können.

Erleuchtung und Erkennen haben hier niemals ihren Platz. Das simple Wissen verkommt zu Nichts. Lernen und Begreifen können wir getrost vergessen. Und eine Lehre am Schluss, die gibt es nicht. So verbleibt diese ewige Gegenwart eine Unendlichkeit ohne jemals der Zeit Untertan gewesen zu sein. Ein Traum, eine Hoffnung, die niemals erfüllt werden wird. Ein Kreis, wie der einer Welt, der scheinbar sich bewegt und doch nur dem Stillstand als Manifest dient. Wir von Außen, wie sehen diesen Gefangenen in seinen Gitterstäben aus Luft und Gedanken, haben vielleicht den Schlüssel, der ihn befreien kann. Aber es ist selbstgewählt und so ist die Freiheit niemals seine Intention. Der Zwinger ist sein Schutz vor der Wirklichkeit als auch Realität. Traurig, für wahr. Aber wir müssen die Wahl einer jeden freien Seele akzeptieren.

So widmen wir uns wieder dem Himmel und seiner Dunkelheit. Fliegen hinauf in die Höhe eines Zenites und folgen den Strahlen eines Mondes. Denn immer nur ist es der reine Blickwinkel, der einer Sichtweise die Bedeutung verleiht.

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Categories: Momente

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."