Wir leben in einer Zeit, in der uns bei gebracht wird, das große Glück über das Kleine zu stellen. Lieber das Überdurchschnittliche zu erreichen und den Durchschnitt links liegen zu lassen. Im Internet berühmt werden und das Reale einfach zu vergessen. So leben wir den Turmbau zu Babel. Immer mehr in die Höhe, bis wir uns selber in Fehlkonstruktion in den Abgrund reißen. Denn nur, was auch die Nase in den Zenit eines Himmels reckt, das nur vermag auch ebenso schnell wieder abzustürzen.

Es ist nicht falsch, nach Höherem, Größerem zu streben. Es kommt auf die Mischung drauf an. Was ist man bereit zu opfern, was einzusetzen und welchen Preis muss man dafür bezahlen. Das alles und dann noch die schöne Intention hinzu und so manches Streben adelt sich selber. Aber in unserer Zeit, in der die Kinder schon erfolgreiche Youtube Stars werden wollen, ich erlebe es an meinem 10 Jahre alten Sohn, werden falsche Werte vermittelt. Jeder Erfolg kostet seinen Preis. Und die harte Arbeit dahinter, die einsamen Stunden mit sich und seinem Projekt, über die spricht man einfach nicht. Es wird einfach das Streben nach Erfolg geschürt, da der normale Durchschnitt dem Menschen zu langweilig wird, wenn er doch das Größte kinderleicht erreichen kann. Das Kleine aber, die besonderen Sekunden eines Lebens, die werden dann einfach übersehen.

Im Streben nach dem vollkommenen Glück, das was vorgelebt und präsentiert wurde, wird alles weitere links liegen gelassen. Dabei besteht ein Leben aus vielen kleinen Stolpersteinen des Glücks, die zusammen in Rückschau betrachtet erst die schönen Momente ausmachen und so ein erfülltes Leben abzeichnen. Und manches erst kleine Glück kann sich für den Einzelnen als das Vollkommene heraus kristallisieren. Alles, wirklich alles hängt alleine von der Betrachtung und der Perspektive ab. Was sind wir bereit darin zu erkennen? Was darin zu sehen? Und was gestatten wir es zu werden?

Am Ende noch eine kurze immer zweideutige Schreiberei dazu:

Neben dem Zenit eines Himmels streckt der Adler seine Flügel aus. Er ist stolz, er ist erhaben, er ist der König eines Himmels. Die Sonne erhellt sein Fell, wärmt ihn und treibt ihn an, immer nur höher zu fliegen. Den Boden unter den Füßen, den kennt er schon nicht mehr. Für Tage bereits war er nicht mehr am Grund der Erde. Zu sehr genießt er den Freiflug in seinem eigenen Königreich

. Sicher, es ist manchmal einsam dort oben. Aber wo nur kann er sich besser präsentieren? Und auch wenn ihn niemand dort oben betrachten kann, so besteht auf jeden Fall die Möglichkeit dazu. Und die Möglichkeit ist

 weit mehr wert als die reale Wirklichkeit dessen, wie es nun einmal ist. So hungert er, aus Angst seinen Thron der Eitelkeit zu verlassen. So durstet er und hadert mit sich, den Freiflug seiner Prächtigkeit abzubrechen. Er 

kann, was er will. Zu jeder nur Gelegenheit. Und am Ende, wird ihn da jemals jemand schauen? Oder wird er abgemagert den Sturz in die eigene Tiefe vollführen? Wir wissen es noch nicht. Der Adler nur ebenso wenig. Denn wer auch siegen wird, die körperlichen Bedürfnisse oder der Hunger einer Selbstliebe, die nie gestillt immer mehr Aufmerksamkeit braucht, eines von beiden bedeutet das Ende des Anderen. Entweder erkennt er seinen Hunger als real an oder aber er wird den Tod des Verendens im Gipfel der eigenen Präsentation finden. So oder so, wird der Grund ihn empfangen. Auf welche Weise, das entscheidet er alleine.

Fazit

Jeder Erfolg will geplant werden. Und auch jede Idee braucht ihre eigene Zeit. Sicher ist es möglich das große Glück auch zu erreichen. Aber niemals schnell und niemals so einfach, wie es die Meisten glauben. Sicher kann man auch Glück haben, aber das ist meistens nur ein Einzelfall. Und dieser dann publiziert und breitgetreten und jeder glaubt ihm wäre genauso das Glück nur hold. Aber so läuft es in den seltensten Fällen. Man darf die Realität bei allem Streben niemals vergessen. Dies als kleinstes Fazit.

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."