Jeder Mensch hat so seine eigene Art. Das ist bei unendlichen Individuen natürlich nicht anders möglich. Genau das aber auch, zeichnet wieder einige Wenige aus, die wir in unser Leben mitnehmen und zu schätzen wissen. Und natürlich gibt es da die Eigenarten von denen mancher denkt, dass er nur alleine sie habe. Aber das muss notwendigerweise so nicht sein. Es kann sein, dass wir manches mit Vielen teilen, ohne es zu wissen. Im Folgenden nun, findet sich eine kleine Liste von Eigenarten, wie ich sie im Internet gefunden habe. Nichts davon ist verrückt oder eigentlich eigenartig. Es zeigt einfach unsere individuelle Menschlichkeit in verschiedensten Facetten.

Sparen wir uns einfach die langen Worte drumherum und kommen wir direkt zu einer Übersicht, in der Sie sich vielleicht sogar manchmal oder auch häufiger wieder finden. Posten Sie es in den Kommentaren. Würde mich und jeden weiteren Leser mit Sicherheit freuen.

Die Liste

  1. „Ungerade Zahlen (1,3,5,7 usw.) bei allen Lebenslagen vermeide ich wenn möglich.
    Einige Beispiele:
    – Beim Kaufen von Produkten
    – Zucker im Kaffe/Tee
    – Klopapierblätter vor Verwendung (wird abgezählt)
    – TV Kanäle (habe meine Favoriten auf geraden Zahlen abgespeichert)
    – Klimaanlage im Auto am liebsten auf 2. Stufe
    – Ich wohne im 2.Stock
    – usw. ich könnte noch weitere aufzählen, aber die sind mir spontan eingefallen.”
  2. „Wenn ich in einem Restaurant oder einer Bar auf der Toilette war, muss ich mindestens einmal kontrollieren, ob der Reißverschluss meiner Hose auch wirklich zu ist, bevor ich wieder unter Menschen gehe.“
  3. „Ich kann keine Serie zu Ende gucken. Auch wenn sie mir wahnsinnig gut gefällt, und ich alle acht Staffeln durchgesuchtet habe. Ich will keinen Abschied nehmen. ”
  4. „Ich erlaube NIEMANDEM, nicht mal mir selbst, offene Flaschen oder Gläser mit Inhalt neben meinen Laptop zu stellen. Die Gefahr, dass was umkippt und das Gerät nass wird, ist mir einfach zu groß. Ich habe schon von Freundschaften gehört, die nach so einem Zwischenfall nicht mehr dieselben waren. ”
  5. „Immer wenn ich ein Buch lese, imitiere ich die Mimik der Personen. Ich kann damit nicht aufhören, auch nicht in der Öffentlichkeit. Andere Leute denken bestimmt, mit mir sei etwas nicht in Ordnung. ”
  6. „Wenn im Bus oder in der Bahn jemand nach Alkohol oder Schweiß riecht, habe ich immer Angst, dass die anderen Fahrgäste denken, der Geruch käme von mir. Manchmal werde ich dann sogar rot, weil mir der Gedanke peinlich ist, dass andere denken, ich stinke. ”
  7. „Geriffellte Oberflächen ziehen mich an. Ich muss da drüber streichen ”
  8. „Immer wenn jemand fragt, wie spät es ist, muss ich auf mein Handy gucken egal ob das in der Bahn ist oder wenn jemand das in TV Sendungen oder Filmen sagt ”
  9. „Ich Kontrolliere immer mehrmals, ob ich die Haus und Auto Türen auch wirklich abgeschlossen habe. ”
  10. „Manchmal stehe ich in meiner Wohnung einfach im Flur oder Bad rum und stelle mir mögliche Gespräche mit Freunden oder Bekannten vor. Es betrifft entweder die Vergangenheit (was wäre wenn es so passiert wäre) oder mögliche Gespräche in der Zukunft. ”
  11. „Den Deckel von Joghurts lecke ich immer ab.
    Manchmal frage ich mich, ob man sich so tatsächlich schneiden kann. Ist aber noch nie vorgekommen. ”
  12. „Wenn mich Menschen, die ich nicht kenne (z.b. im ÖV) aggressiv machen, schneide ich oft eine Grimasse. Nur kurz, aber danach geht es mir irgendwie besser. ”
  13. „Bonbonpapier und Aludeckel von Joghurt falte ich immer zu schmalen Streifen – ich kann nicht anders… ”
  14.  „Jedes mal wenn ich schlafen will und im Bett liege muss ich Szenarios der möglichen Zukunft in meinem Kopf abspielen, meistens beim Thema Liebe. Tue ich dies nicht kann ich den Versuch zu Schlafen praktisch aufgeben ”
  15. Bevor ich den Wasserkocher benutze muss ich immer eventuell noch vorhandenes Restwasser ausschütten. Wenn kein Restwasser im Kocher ist, fülle ich etwas Wasser rein, und schütte es dann aus. ”
  16. „Bei Zeitungen und Zeitschriften nehme ich grundsätzlich nicht das erste oder zweite Heft auf dem Stapel, sondern mindestens das dritte, noch lieber eins von weiter unten. Auch bei Einkäufen aus dem Supermarktregal kann ich nicht den vorne stehenden Artikel nehmen, sondern greife immer zu einem, der weiter hinten steht. ”
  17. „Sind die Knöpfe von der Bettdecke oben, am Kopf, kann ich nicht schlafen.
    Das gehört so nicht. ”
  18. „Ich hasse es wenn Menschen am Computer alle ihre Tabs offen lassen.
    Wenn ich einen Link nicht mehr brauch, muss er zugemacht werden, sonst verliert man den Überblick.
    Außerdem ist das Platzverschwendung ”
  19. „Ich hasse es wenn von Regalen und Ablagen oberhalb etwas runter hängt.
    Packt z.B. jemand im Zug seine Jacke oben in die Gepäckablage und es hängt noch ein Ärmel runter, macht mich das ganz nervös.”
  20. „Immer wenn ich einzelne Muskeln auch nur das kleinste Bisschen übermäßig beansprucht habe, zum Beispiel 10 Sit-ups, muss ich sofort gucken und fühlen, ob sich sichtbare Muskeln gebildet haben ”
  21. „Vor dem schlafen gehen muss ich die Stunden zählen, bis der Wecker klingelt. ”
  22. „Wenn ich die Wohnung schon verlassen habe, muss ich oft wieder zurückgehen und nachschauen, ob der Herd aus ist. Ich schaue dann auf die Knöpfe und sage laut: “ Alles auf Null Null Null….. ”
  23. „Manchmal bekomme ich nach Bezahlen die Münzen auf den Geldschein gelegt. Das hasse ich extrem. Ätzend! Lasse dann extra die Münzen vom Geldschein runterfallen, um verständlich zu machen, wie idiotisch ich diese Art von Geldrückgabe finde. ”
  24. „Wenn ich in meinem Supermarkt Pfandflaschen wegbringe, gehe ich grundsätzlich vorher an allen Automaten vorbei, um zu sehen, ob vor mir eventuell jemand seinen Pfandbon vergessen hat… ”
  25. „Ich möchte den Nothammer im Bus oder in der Bahn unbedingt mal ausprobieren ”
  26. „Ich kann von nichts nur “ein bisschen” essen. Immer wenn ich etwas angefangen habe muss ich davon esen, bis ich nicht mehr kann. Deswegen lehne ich es auch immer ab wenn mir jemand einen Keks anbietet und esse auch grundlegend ungerne sachen von denen ich nicht viel essen kann, ohne dass mir schlecht wird (Eis, Gummibärchen, Schokolade…). ”
  27. „Manchmal denke ich darüber nach, welche Henkersmahlzeit ich mir aussuchen würde, wenn ich ein zum Tode verurteilter Gefangener wäre. Ich finde die Entscheidung so schwierig, dass ich bis jetzt noch zu keinem Ergebnis gekommen bin… ”
  28. „Wenn ich auf einer Rolltreppe bin, muss ich, wenn ich am Ende angekommen bin, immer einen großen Schritt machen, aus Angst, dass mich das Teil einsaugen könnte. ”
  29. „Immer, wenn ich in Bus oder Bahn über Kopfhörer Musik höre, muss ich sie kurz raus nehmen, um sicher zu stellen, dass niemand sonst meine Musik hört ”
  30. „…wenn ich an der Supermarktkasse mit EC bezahle, habe ich ständig einen Riesen-Horror, dass die Karte wegen leeren Kontos schlapp macht. Ist in 25 Jahren des allein-lebens noch nie passiert, aber trotzdem… ”
  31. „Wenn ich vorne als Beifahrer im Auto mitfahre, muss ich immer “mitbremsen”, wenn der Fahrer bremst.”
  32. „Wenn jemand ‘dasselbe’ oder ‚das gleiche’ falsch verwendet, muss ich die person immer korrigieren. Manche nervt das dann manchmal etwas.“
  33. „Wenn ich auf öffentliche Toiletten gehe, nehme ich grundsätzlich die letzte Tür. ”
  34. „Ich achte peinlich genau darauf, dass mein tank immer mindestens halb voll ist, weil ich solche angst habe, stehenzubleiben. ”
  35. „Wenn ich, egal wo, eine Tasse, Becher, Flasche o.ä. zu nah an der Tischkante stehen sehe, muss ich diese weiter auf den Tisch schieben da ich Angst habe dass dieser sonst herunterfällt. Ich werde sonst unheimlich nervös. Wenn es sich um feste Gegenstände handelt die keine Flüssigkeit beinhalten, ist mir das egal.
  36. „Immer wenn ich in What´s App eine Sprachnachricht versende, muss ich sie mir danach selbst auch anhören. ”
  37. „Ich muss abends immer dreimal kontrollieren, ob und auf welche Zeit ich meine Wecker gestellt habe, sonst kann ich nicht einschlafen. ”
  38. „Mich regen Menschen fürchterlich auf, die immer “was?” fragen obwohl sie beim ersten Mal verstanden haben, was man gesagt hat. Ich wiederhole mich dann einfach nicht und warte ab. ”
  39. „Ich checke während der Autofahrt regelmäßig, ob ich nicht doch die Handbremse angezogen habe. ”
  40. „Ich stelle nach dem Aufstehen den Stuhl wieder an den Tisch, auch von fremden Personen. ”
  41. „Immer wenn ich auf einer Wiese sitze, muss ich Grashalme ausrupfen.Ich mach das automatisch… ”
  42. „Wenn ich eine Brotschneidemaschine sehe, muss ich mir immer vorstellen, wie ich mir aus versehen den Daumen beim Brot schneiden mit abschneide. Ist mir aber noch nie passiert! ”
  43. „Ich muß meine webcam zuhause immer ausgesteckt lassen,weil ich sonst das Gefühl habe beobachtet zu werden. ”
  44. „Ich brauche Immer eine Flasche Wasser neben meinem Bett. Sonst kann ich nicht schlafen… ”
  45. „wenn ich unter der Bettdecke furze, muss ich danach immer riechen, wie es riecht. ”
  46. „An der Kasse vor dem Bezahlen muss ich noch kurz alle meine Waren aufzählen, was es insgesamt so ungefähr kostet, um später “Oops, ich habe zu wenig Geld dabei” zu vermeiden. ”
  47. „Bevor ich Wasser aus einem Hahn ins Glas fülle, lasse ich es erst mal 10-20 Sekunden laufen, um kein abgestandenes zu trinken.”
  48. „Ich mag es nicht, von einem Wecker geweckt zu werden. Idealerweise wache ich schon vor dem Weckerklingeln auf, um ihn abzustellen. Danach fühle ich mich besser.”
  49. „Auf dem Klo drehe ich immer die Klopapierrolle um, wenn das abzureißende Stück zur Wand zeigt. ”
  50. „Ich traue mich nachts beim Weg zur Toilette nicht das Licht einzuschalten, weil ich Angst habe, dass ich noch mehr aufwachen würde ”

Der Ursprung

Damit haben Sie schon eine kleine Übersicht. Jetzt müssten wir uns eigentlich die Frage stellen, woher diese Dinge kommen. Nun, zum Teil sind es Lebenslang angelernte Verhaltensweisen, die man nicht unbedingt ändern muss. Denn sie schaden ja schließlich keinem.

Sie entspringen einem bewußten als auch unbewußten Gedanken/Gedankengang. Man hat irgendwann einmal quer gedacht und es hat sich als richtig erwiesen oder man hat diese Denkweise nie überprüfen müssen. Und so hat sie sich über Jahre eingebürgert. Eigentlich nicht verwerflich.

Ähnlich wie das Rauchen, tut man es schon unbewusst und völlig automatisiert. Macht man sich selber keine Gedanken darüber, so fällt es auch nicht auf. Vielleicht anderem an einem selbst, wenn die einen gut kennen. Aber das Akzeptieren von Eigenarten gehört zum Annehmen einer anderen Persönlichkeit. Und laden wir jemanden in unser Leben ein, so sind wir bereit dazu.

The End

Haben Sie auch eine Eigenart, die Sie gerne teilen würden? Dann posten Sie es gerne in den Kommentaren.  🙂

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Categories: Das Leben

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."