Zum Sonntag Morgen

Die stillen Stunden einer Nacht üben sich im langsamen Vergehen. Noch träge vom Trubel einer Nacht und den nachhallenden Möglichkeiten der Träume sinkt auch das Selbst an die Oberfläche der Realität. Findet sich ein, passt sich an und kommt zur Ruhe.

Denn die tiefsten Wünsche des Innern, sie schickten uns auf Umwege, auf Abwege. Als Ahnung bereits durften wir sie erleben, in sie eintauchen.

Nun aber umfängt uns der dankbare Kaffee und ein noch dunkler Morgen. Es ist Wochenende und wir dürfen für Tage Mal wieder frei sein. Ohne die Mühsal und Last der Arbeit.

Der geheiligte Sonntag steht heute an. Ein Tag der Familie. Ein Zeitraum der Ruhe und Gelassenheit. Des Geschehenlassen, der Muße und auch des Friedens.

Natürlich wissen wir vorher nicht, was heute geschehen mag. Aber ohne Stress begrüßen wir es mit offenen Armen. Auf dass eine andere Wahrscheinlichkeit unsere Realität male.

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