Wer etwas sucht, der will finden. Klar soweit? Definitiv und absolut eine Aussage, die man im ersten Blick unterschreiben kann. Was ich suche, wenn ich es wirklich finden will, das werde ich auch ausgraben. Koste es was es wolle. Aber was ist, wenn das, was ich finden will, was mich in genau dem Moment jetzt interessiert, in Wahrheit nicht das ist, was ich zu finden hoffe? Im ersten Blick, erscheint dies als Unsinn. Ist es aber nicht, denn genau das und der Gedanke der dahintersteckt, ist erst der „Garant“ für Veränderung. Ob jetzt gewollt, oder eben auch nicht.

Die Wissenssuche

In meiner Anfangszeit im Internet, wollte ich mal einen Artikel zur richtigen Google Suche schreiben. Es liegt jetzt geraume 3 Jahre zurück und ich habe es nie in Angriff genommen. Jetzt erscheint es mir zu „leicht“, aber ich denke, es wäre immer noch ein Thema, was zu „TwebsEye“ passt. Also anberaumt für die nächste Zeit, wie so vieles Andere ebenso.

Ok, weiter im Text. Warum ich dieses Beispiel jetzt im Geiste auftauchen habe? Weil es eben genau das ist, was im Geiste des Suchenden vorgeht und ihn daran hindert, eben das Wissen zu finden, was er sucht.

Es gibt kein Wissen, dass für sich alleine steht. Es gibt immer Querverbindungen, die an ein Thema, an eine These geknüpft ist. Und will ich aber explizit nur eine Antwort finden, so muss ich mir genauso klar darüber sein, in was für einem Zusammenhang es stehen könnte. Welche Frage eigentlich wirklich hinter einem Thema steht. Und bin ich, als Suchender, nicht bereit, weiter zu denken, als die simple Antwort, die ich finden will, so habe ich entweder Glück im Rahmen des Zufalls, oder aber das Ergebnis bleibt mir versperrt.

Wie Sie sehen, ist die wirkliche Wissenssuche, wie das berühmte Beispiel, des Gipfel eines Eisberges. Und niemals will man nur die Eisspitze, wenn man den Rest bereits schon erahnen kann. So sollte es sein, so wäre es vernünftig. Aber in der Realität, in unserem Alltag, ist es anders. Uns reicht die Spitze. Die eine Antwort, die uns zufriedenstellend wieder in Gewohntes einkehren lässt. Sicher sind nicht alle so. Und ist es ein Individuum eben nicht, gibt nicht einfach auf, wenn es nur die preisgekrönte Spitze streift, an der sich alle mit dem Siegerlächeln tummeln, dann, nur dann, kann es zu einem Garant für Weiterentwicklung sein und werden.

Wissensdurst

Unser Hunger, unser Durst, ist im Grunde unserer Persönlichkeit fest mit uns verknüpft. Sie kennen es selber. Die ewige Fragerei, mit der wir selber aufgewachsen sind. Warum dies? Warum das? Am Anfang wollten wir einfach nur verstehen, warum eben das Warum so ist. Wir wurden, je nach Erziehung und Wissensstand der Eltern einfach auf eine Antwort verwiesen, die als Gesetz bestehen musste. Und wir schluckten es, denn unsere Eltern, unsere Vorbilder, die Größen, die einfach wussten. Tja, und leider, so möchte ich sagen, ging das immer weiter.

Nein, bei mir war es nicht so. Ja, auch ich habe als über neugieriger kleiner Junge angefangen. Ich habe niemals etwas akzeptiert, niemals etwas als gegeben hingenommen. Und genau das habe ich mir auch erhalten. Nun bin ich das, was im freien Munde als Freigeist, als Querdenker bezeichnet wird. Aber es war nie alleine mein Verdienst. Denn so wie ich die entsprechenden Lektüren mir nehmen durfte, egal welcher Quelle, genau so, war man bereit mit mir zu diskutieren. Ich hatte meine Theologen und Philosophen frei Haus, um es so zu sagen, die mich unterrichtet, aber auch erst zum Denken gebracht haben. Sie haben mir eine wichtige und auch wichtigste Botschaft mitgegeben, dass es die Liebe zur Weisheit, die reine Philosophie ist, die zählt. Nun, im weiteren Verlauf, ob voraussehbar oder nicht, ging ich meinen eigenen Weg. Denn auch für sie gab es eine Grenze. Die dessen, was für sie unrüttelbar bestand. Und so sehr, wie sie die Freiheit des Geistes mir anerzogen, genau so wenig bestand sie bei ihnen. Bis zu einem bestimmten Maße ja, aber sie waren nie bereit, die eigenen Grenzen zu überspringen. Vielleicht konnten sie es auch nicht? Ich weiß es nicht und bin nicht dafür da, um über sie zu urteilen. Aber anhand dieses kleinen Beispieles konnte ich doch recht schon verdeutlichen, dass selbst ein Wissensdurst, die Suche nach Wahrheit, ein Ende hat, so bald sie an unsere Grenzen stößt. Und diese Grenzen, sind rein willentlich. Mehr nicht. Die Welt, der Geist, ist nur so frei, wie wir es ihm in Wahrheit, unserer eigenen Wahrheit, gestatten. Es gibt im Nebenzug auch nie ein Falsch oder Richtig in einer Erkenntnis, sondern nur die Stufe, auf der sich eben diese Erkenntnis befindet. Mache ich halt, bleibe ich auf einer Stufe stehen, aus was für Gründen auch immer, so bleibt meine Wahrheit auf ewig die Meine, obwohl es noch so viel mehr zu entdecken gäbe, wenn man sich nur für einen kleinen weiteren Schritt entschließen könnte. Und dieser eine Schritt, diese nur kleine Stufe, ist vielleicht genau die Erkenntnis, die Sie brauchen, um es für die nächsten zu lernen. Eine reine Übung, im Grunde mehr nicht.

Es gibt alles, wirklich alles, was Sie finden und verstehen wollen. Diese Welt ist dem Geiste frei, so weit Sie es selber wollen. Alles, wirklich alles lässt sich finden, theoretisieren und im weiteren Verlauf auch verstehen. Sofern Sie es wünschen. Und das Praktische daran? Mit jeder Überlegung, jedem Verstehen und weiterentwickeln eines Problemes nur, eines Frage, übt sich Ihr Geist selber und eröffnet neue Möglichkeiten. Brauchen Sie wirklich ein „Gehirnjogging“ mit Rechenaufgaben und Allgemeinwissen? Ist es das, was Ihre Lebenszeit kosten soll, wenn es so viel mehr da draußen gibt, das nicht nur den Geist übt, sondern Sie auch manchesmal in der praktischen Welt weiterbringt? Und im Zuge dessen, auch etwas ist, das simpel gesagt, nicht verschwindet, wenn die Batterie leer ist? Was Sie alleine tun, das entwickelt genau so auch Ihr Umfeld, Ihre Kinder, Freunde, Familie und Verwandten weiter. Denn in jedem Ihrer Worte wird es über kurz oder lang herausfließen. Sie brauchen einen Wunschbrunnen? Die Quelle für alles Wissen? Gehen Sie in das Bad und suchen Sie den Eintritt in „Ihr Wunderland“ und wundern Sie sich nicht bei den ersten Schritten über ein Stolpern, der Alice gleich. Gucken Sie in den Spiegel Ihrer Selbst, wenn Sie es sich trauen.

Der Mythos Weiterentwicklung

Erst lernen wir das Krabbeln, dann das Gehen und dann das Laufen. Das ist rein Praktisch betrachtet, Weiterentwicklung. In nur einem Bereich, in nur einer Aktion. Ein Beispiel, das uns wieder eines zeigt. Für die Weiterentwicklung brauchen wir nichts, außer Wissen, Technik, die uns umdenken lässt. Diese Weiterentwicklung jetzt aber, verändert nicht nur die Fortbewegung, sondern erstens das Verständnis von Geschwindigkeit, die Möglichkeit eines Unfalls und des Stolperns. Tun wir dies aber nicht, so werden wir das „Laufen“ niemals lernen.

Weiterentwicklung im Geiste nun, obliegt dem Gleichen. Fehler häufen sich an, Missverständnisse, die wir kurzzeitig als Wahrheiten ansehen und ungeschriebene Gesetze, die sich als Schranken auftun, bei denen wir das Springen lernen müssen. Es bedeutet, Ungeschriebenes, Angelerntes, bereit zu sein, umzustoßen. Möglichkeiten auszuschöpfen, den Geist zu entwickeln und sich im Zuge der Evolution, wie von der Natur selber gefordert, einfach weiter zu entwickeln. Die Starken überleben. So heißt es. Natürliche Auslese. Aber, ich behaupte, stark zu sein, ist es nicht nur im Mythos des Körpers. Denn so wie sich der Geist weiterentwickelt, so lernt er auch Fertigkeiten, die über simple Muskelkraft hinausgehen. Nehmen wir „Zen“, eine rein geistliche Schule, eine Lehre des Verstandes. Und doch ist es ebenso Grundlage für viele Kampfsportarten. Sei es den Schwertkampf oder reiner Kontaktsport. Das heißt, auch in der scheinbar sinnlosen Weiterentwicklung des Verstandes, tun Sie nur das, was Ihrer Natur gerecht wird. Denn vom Jäger und Sammler, haben wir es doch schließlich auch weiter gebracht, nicht wahr? Und das war nicht rein körperliche Tätigkeit.

Also ist Philosophie, die Suche nach Wahrheit, der Durst nach Wissen, ein ebenso naturgegebener Hunger, den es zu stillen gilt. Ein Hunger, der in unserer Zeit leider all zu oft übersehen und auch fast schon unterdrückt wird. Denn was nützt ein Freigeist im Trott des Alltages? Wenn es gilt, simplen Anwendungen, einstudierten Bewegungen und Abläufen gerecht zu werden? Einem Ablauf, der uns erst das Leben durch Wert ermöglicht? Ein Wert, der längst alles beherrscht? Stellt sich einem Geist, der auf der Wissenssuche voranschreitet, der geistigen Weiterentwicklung, in unserer Zeit nicht die Frage, ob das große Geld oder die reine Wahrheit? On steile Karriere oder der Abweg in die Philosophie? Denn die Wahrheit ist in Wahrheit kostenlos und im Ergebnis auch genauso an Wert. Lügen, fadenscheinige Gespinste sind es, die das Geld einbringen. Sie zweifeln? Werbung, E-Books, die das schnelle Geld versprechen. Zeitungen mit hirnverbrannten Schlagzeilen, aber schönen Bildern? Aktiongeladene Blockbuster, die sich im Kino an erster Stelle halten.

Aber anders als das Geld, verschwindet Wissen nicht einfach. Und handeln Sie, arbeiten Sie im Reinen Ihrer Intention, so werden Sie nicht in der nächsten Sekunde reich werden, wie es mancher Weg verspricht. Enttäuschend, nicht wahr? Eigentlich nicht. Denn den Weg des Mühsals, den der Last, den gehen Sie alleine. Kein Gegenverkehr, kein Gedrängel auf der Überholspur. Aber am Ende, da wartet wie an jedem Weg ein Ziel. Und es mag sein, dass es nicht das große Geld ist. Es mag sein, dass Sie nicht der Riesen Manager für Jahrhunderte werden. Aber für Manche, könnten selbst Sie ein Licht sein. Und irgendwann, ist Ihr Weg zu Ende. Das Geld? Zählt nicht mehr. Karriere? Aus und vorbei. Ob Himmel oder Hölle, ob Freiheit oder Wiedergeburt, dann werden Sie es erfahren. Und vielleicht, aber vielleicht auch nur, werden Sie alleine, sich selber die Fragen beantworten müssen, warum Sie gewählt haben. Warum Sie dieses taten und jenes unterließen? Es mag alles sein. Sie werden es erfahren. Aber ebenso bestimmen Sie auch jetzt, wie man sich an Sie alleine erinnern wird. Was soll es sein, dass Ihre Nachkommen eines Tages über Sie sagen sollen? Er hat ne Menge Geld verdient? Er hat mir eine Firma hinterlassen? Oh ja, man wird Ihnen dankbar sein, ganz sicher. Aber was wäre, wenn Sie einen Weg beschritten hätten, der Ihren Nachkommen ermöglichen würde, weiter zu kommen, als Andere? Sie so tief eingetaucht wären, dass für Andere die Ihnen nun folgen, es leichter wird und Sie sich auf Ihren „toten Knochen“ die Schritte die Stufen emporheben können? Noch ein bisschen fantastischer, würden es vielleicht noch weitere Schwingungen ziehen? Was Sie hinterlassen, ist kein Geld, kein Material. Sie hinterlassen eine Idee, einen reinen Gedanken, der in den Seelen der Ihren verbleibt. Und es liegt rein an Ihnen zu entscheiden, was für eine Idee das ist. Wie lange sie sich halten wird, wie stark die Motivation sein wird, in eigenen schwachen und zweifelhaften Momenten oder aber ob man es bei Problemen lieber vorzieht, simpel zum Bankkonto zu spazieren.

Es ist Vieles utopisch, vielleicht auch weit hergeholt. Was Sie denken, was Sie glauben, obliegt zu jeder Zeit nur Ihnen. Ich denke nur, in einfachen Zeilen und vielleicht, vielleicht auch nur, denken Sie meines weiter. Und beschreiten so eine erste Stufe der Weiterentwicklung, die Ihr eigener Garant werden kann.

„Eine einzeln Idee, kann die Welt verändern.“ Und es liegt an Ihnen, ob Sie die Welt oder die Idee tragen.

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."