Wie mit der Freiheit

Des Morgens sein Trubel ist des Tages ewiger Begleiter. Denn was Morgens seine Schwingen öffnet schließt sie am Tage nicht mehr.

So wählen wir am Morgen sehr sorgfältig aus was uns zum Wachwerden begleitet. Zeichnet es doch die ersten Spuren des Tages.

Wir können voll des Hochgefühls starten und von den ersten Schwierigkeiten direkt ausgebremst werden. Oder wir starten sanft und beschwingt und umspülen was uns im Alltag begegnet. Die Wahl treffen wir fast unbewusst. Aber wir treffen sie, ob wir wollen oder nicht.

Denn eine Möglichkeit ob genutzt oder auch nicht, bleibt bestehen. Egal was wir auch immer ohne sie machen.

Es ist wie mit der Freiheit. Sie ist da und auch wenn wir sie nicht ergreifen, bleibt sie bestehen. Sie bietet sich uns an und aus freier Entscheidung heraus wählen wir sie zu nutzen oder auch nicht. Nicht alles auszuschöpfen was sich uns als Möglichkeit anbietet. Lieber nichts riskieren, auf Nummer sicher gehen. Aus Angst, aus Demut nicht beanspruchen was uns eigentlich zu steht.

Author: Nismion LeVieth

Bruno T. Schelig alias Nismion LeVieth. Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann.

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