Wenn der Mensch ein Narzisst/Egomane ist …

Ich frage mich, warum manche Menschen so kompliziert sein müssen? Während die eine Art von Menschen einen liebevoll durch das Leben begleitet, werden andere nur zu einer Mühsal, die einem das Gehen noch erschwert, einem Steine in den Weg legt. Und solche erschwerenden Menschen dann wieder los zu werden, verkommt zu einem Kampf mit wüsten Beschimpfungen, bevor sie den Status Quo akzeptieren und sich zwangsweise aus unserem Leben zurückziehen.

Sie bringen nur Probleme mit sich. Einerseits, weil sie diese nicht an sich selber erkennen können, sondern nur an Anderen sehen. Zweitens, weil sie Anforderungen stellen, die sie selber niemals erreichen würden oder können. Aber das sehen sie einfach nicht, das können sie nicht erkennen. Und so suchen sie im Gegenüber, also uns, die Fehler, die sie an sich selber verleugnen.

Sie schreien mit lauter Stimme, um das Gegenüber mundtot zu machen. Auf dass in ihrem Streitgespräch nicht mal ein Aufbegehren möglich ist. Sie machen klein, wo sie nur können. Verleugnen das Positive an Anderen und heben sich selber in Egos Schmeichelei an den Horizont eines Himmels. Denn sie sind perfekt. Sie sind einzigartig. Sie sind fehlerlos. Und niemals wird jemand an ihnen Kritik üben, die würden sie auch niemals zulassen, eher in lauter Rede überfahren.

Wenn man solche Menschen kennenlernt, sind sie zuerst nur zauberhaft. Aber mit der Zeit legen sie ihre Maske ab und zeigen wie sie wirklich sind. Hinter dem freundlichen Blick eines Menschen verbirgt sich die hässliche Fratze eines Dämons. Und sie saugen einen fortwährend aus. Immer mehr Aufmerksamkeit wollen sie. Immer mehr Platz nehmen sie ein. Und immer weniger Freiraum kann man für sich selber noch finden.

Sie nennen sich Narzisst. Sie schimpfen sich Egomane. Sie verstecken sich manchmal hinter einer psychischen Krankheit, die ihnen Mitleid verspricht. Denn was auch immer, das Ausnutzen von Vorteilen, steht bei Ihnen an erster Stelle.

Wir begegnen solchen Menschen in unserem Leben. Und vorschnell laden wir sie in unseren privaten Bereich ein, denn wir können noch nicht in die Tiefe von Menschen blicken. Mit der Zeit denkt man, es würde sich vielleicht noch bessern. Dass man dem Anderen noch den freundlichen Umgang und die Empathie beibringen könne. Aber zu schnell begreift man irgendwann, dass die Last dieser Aufgabe nicht zu stemmen, nicht zu bewältigen ist. Und ganz schnell sucht man das Weite, wenn einen so ein Mensch überhaupt lässt. Man schottet sich ab gegen die dann beginnenden Beschimpfungen. Man blockt diese Person voll und ganz. Denn mit wispernder Stimme versucht sie einen dann einzulullen. Als wäre sie der Teufel selbst, der die eigene Schwäche kennt.

Die Lektion daraus lernt man traurigerweise für ein Leben. Man wird vorsichtiger neuen Menschen gegenüber. Lässt sie nicht mehr so schnell in das eigene Leben. Denn die negativen Erfahrungen hallen für ein Leben lang nach. Denn der Selbstschutz steht immerhin an erster Stelle. Solange man sich nicht vollkommen gegen andere Menschen abschottet, hat der Narzisst so nicht gewonnen. Dies sollte, dies darf man einfach nicht vergessen. Welch negativer Beigeschmack auch immer die Vergangenheit und Lektion noch in einem flüssig hält.

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