Was uns im Schwarz begegnet, die Hand gereicht, ist Spiegelbild des sanften Bildes, das unser Inneres abzeichnet. Wir aber haben eines an Bildnis, gemalt und gezeichnet aus Selbstbetrug, der kleinen Lüge, die dem Selbst unterliegt.Wir leben die Vorstellung an uns selbst, die wir am meisten lieben. In der wir uns definieren, selber zeichnen und präsentieren können. Denn sinnvoller ist die Lüge für den Lügner, der sich den Vorteil verschafft. Als auch erst der Bühne, auf der er sie präsentieren kann. So verkommt die eigene Person, zum Lügner, zur Bühne als auch dem Betrachter, der sich in ihr alleine wieder findet. Denn nur da, da macht sie Sinn und bekommt Bedeutung. Lebenserhaltend schon fast, da muss die Lüge der Heuchelei existieren, damit ein rechtschaffendes Bildnis aufrecht erhalten werden kann.

Was nun ist mit den Schatten, dem Schwarz, in dem wir uns glauben wieder zu finden?

Es zerstört sofort dieses fadenscheinige Spiegelbild, das wir uns im hellsten Licht der eigenen Wonne aufrecht erhalten haben. Es nimmt uns die Lügen und präsentiert uns die eine Wahrheit, vor der wir uns zu verstecken suchten. Es zeigt uns ohne Erbarmen und mir voller Wucht, das mit Makel behaftete Bild unserer Selbst. Nicht, auf dass wir erkennen, nein auf dass wir begreifen, wie unsere Wahrheit nun wirklich aussieht. Wenn wir uns nicht mehr verstecken können und müssen, was dann alleine bleibt.

Und es mag sein, dass uns diese neue Wahrheit dann nicht gefällt. Aber wie es bei einem Grauen immer ist, können wir in Zukunft nicht mehr wegblicken, vergessen, verschmähen … Es dürstet uns von da an immer nach der baren Wahrheit, egal wie verschmähungswürdig sie auch sein möge. Denn anders als im Lichte, kann man den Blick nicht ändern, dass der Schatten anders falle und sich die Schatten weichzeichnen, das Licht in Wonne umrandet. Nein, im Schwarz der Schatten bleibt ein Bild wie es ist. Ewiglich. Eingebrannt in das Innere des eigenen Geistes, der sich vor der Wahrheit nicht mehr verstecken kann.

Jede Wahrheit hat die Macht uns zu verändern. Zu beflügeln und in neue Möglichkeiten / Potential zu schicken. Solange wir selber bereit dazu sind. So gilt es nicht das Schwarz zu fürchten, nein, es will aufgenommen, verinnerlicht werden, was in Wahrheit in Ihnen steckt. Die einzige pure Wahrheit, die ein Leben lang versteckt bleibt und nie an die Oberfläche transferiert wird, solange die Sonne der Rechtschaffenheit die Selbstlüge bekräftigt.

Wer Sklave der Schönheit ist, der wird ihr ewiglich unterliegen. Er wird sie suchen, sich ihr ergeben und ihr auf immer nur folgen. Denn er kann nicht anders. Das immer Schönste muss her. Das immer Glänzendere, dass die innere Lust bestärkt, die nur aus Leere geboren wird. Ein Leben lang wird er unwissend ihr Sklave sein. Von Geburt an, in den Medien geschult, in die Oberflächlichkeit geboren, wird es so sich nie schön genug finden und diesem Mythos folgen, bis er sein Ende ohne jemals in die Nähe gekommen zu sein, findet. So zieht das Schwarz die „schöne“ Maske herunter und präsentiert das Wahre unter der Oberflächlichkeit. Ein Schrecken, ein Grauen, das die Freiheit erst gebiert.

Drum betrete nur der die Schatten, nicht der keine Angst hat, sondern der nicht davor zurückschreckt zu sehen, zu erkennen, zu begreifen was der Strudel des eigenen Nichts hervorbringt, gebracht hat. Und welche Schrecken ein Ich beherbergen kann wenn es einmal wahrhaftig und ohne Filter in den Spiegel blickt.

Im Wandel der Zeit erblicken wir, erkennen wir, erhellen wir, das Ich, das Selbst sich schimpft. Was wir finden, suchten wir nicht. Was wir bekommen, erhofften wir nicht. Aber der Lohn? Auf ewiglich ist er der Waage des Schicksals gerecht.

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."