Es ist so ein großes Wort, das Leben. Was man darin zusammenfasst ist so komplex und so viel, ich weiß nicht, ob ein Artikel dafür ausreicht, um das Thema gänzlich zu beschreiben. Vielleicht streife ich das Thema nur an Kernpunkten und den Rest, nun den überlasse ich Ihnen, damit Sie ihn weiterdenken, weiterformen können. Zu dem Thema selbst bin ich ganz simpel gekommen. Über ein Spruchbild, das eine Freundin als Profilbild in WhatsApp hatte und so habe ich mir die simple Frage gestellt, was es denn eigentlich bedeutet zu leben. Und so habe ich mich kurzer Hand einfach ein paar Tage später dran gesetzt und schreibe nun den Artikel dazu. Keine Angst, das Spruchbild bekommen Sie jetzt gleich. Sie sollen und können sich die gleichen Gedanken wie ich selber machen, denn dafür ist der Artikel da, dafür erschaffe ich ihn gerade. Wir beide, ich und Du, ich und Sie, wir treten eine kleine gemeinsame Reise an, die nur ein paar Minuten dauern wird. Aber am Ende dann, dürfen sie entscheiden, was Sie mitnehmen wollen und können. So ist es gedacht, so soll es sein und genau so nur wird es auch sein. Lassen Sie uns durch die Zeilen reisen, durch ein kleines nur Hoch und Tief, durch die Tiefgründigkeit und auch die fade Oberflächlichkeit, durch Worte und deren simplen Ursprung den Gedanken und das Gemeinsame dahinter finden, das wir auch mitnehmen und teilen können.

 

Das Leben

Es ist eine Ansammlung von Momenten, die ein und aus gehen. Ein Ereignis folgt dem Nächsten und wir werden einfach nicht müde sie zu sammeln. Von Begebenheit zu Begebenheit stolpern wir, von Ort zu Ort. Oft getrieben von Terminen und Aufgaben als auch der simplen Arbeit, der wir folgen. Was daraus resultiert, sind die schönen Erinnerungen, die wir abspeichern und später noch einmal erleben können, wenn uns danach ist. So besteht das leben aus Seifenblasen, kristallisierten Gedanken, die wir sammeln und in unser Bewusstsein herein lassen. Manches geht uns nahe, anderes wiederum lässt uns kalt, wieder Anderes aktiviert uns und lässt uns impulsiv handeln, während Anderes wieder von uns gar nicht wahrgenommen wird. Selektiv bewusst als auch unbewusst wählen wir so die Momente und Augenblicke vorher schon aus, die wir sammeln werden und in unser Unterbewusstsein herein lassen und als erlebte Momente verewigt halten werden.

Die Vorauswahl treffen wir in unserer Entwicklung. Schon früh entscheiden wir, was für ein Mensch wir werden wollen und sein werden. Natürlich kommt es auch darauf an, was unsere Eltern, unser familiäres Umfeld uns mit gibt. Aber einen großen Teil bereits, den entscheiden wir doch alleine. Wieder ein Mix aus unbewusst und bewusst. Wofür interessieren wir uns, was berührt uns, wofür setzen wir uns ein und setzen wir uns überhaupt für irgendetwas ein? So gleicht unsere Entwicklung einer Variable in einer Formel, die sich selber bildet. Immer mehr Ketten und kleingeschrieben Gesetze kommen dazu, die wir selber schreiben, in dem wir sie leben. Hier verhalten wir uns so und dort wieder mal so. So bekommen wir, unser Selbst, unser Ich, eine eigene Gesetzmäßigkeit, der wir durch ein Leben folgen. So haben wir in jungen Jahren eine Formel angefangen, die an Variablen zwar glänzt, aber am Ende immer wieder uns selber ergibt. Aber das Besondere an unserem Selbst ist ja, dass wir nie so bleiben müssen, wie wir sollen. Wir können Umdenken, Gesetzmäßigkeiten wieder wegstreichen und uns in Zukunft anders verhalten, als wir es in der Vergangenheit immer getan haben. Das ist eine der Freiheiten, die ein freies Ich, der freie Wille so mit sich bringt. So kann uns z.B. ein einzelnes Spruchbild so sehr anregen, in Gedanken und dem Innern, dass Fragen aufgeworfen werden, die uns so sehr beschäftigen, dass sie uns verändern, vom Kern her, umformen und ein neues Ich gebären. Zu jeder Sekunde, zu jedem Moment und Augenblick ist dies möglich und das ist das Wunderbare an unserem Sein. Wir sind nie festgeschrieben, im Innern sind wir immer frei uns selbst zu formen, neu zu bilden und um zu formen. Ein kleiner Exkurs der Gedanken, der an dieser Stelle einfach gepasst hat. Fahren wir mit dem Artikel fort.

Was ist Leben?

Was nun bedeutet es zu Leben? Eine nicht einfache Frage und doch ist sie es wiederum auch doch. Denn alles was wir tun, alles was wir erfahren und jeden Ort den wir missen oder besuchen, ist bereits Leben. Worauf das Spruchbild aber zielt, ist nicht das normale Leben an sich, sondern das erfüllte Leben, wenn wir es so nennen wollen. Das bewusste Sammeln von Erinnerungen, die einzigartig sind. Momente und Augenblicke, in denen wir aufgehen und die uns glücklich machen. Ob einsam oder zu zweit, spielt dabei keine Rolle. Der eine Mensch mag es so, der nächste wieder so. Sicher ist es falsch nur zu vereinsamen, vielleicht aus Angst vor Anderen Menschen. Dann sollte man sich dieser Angst stellen. Ist man wiederum immer abhängig vom Bild der Anderen, wie sie einen sehen, definieren und auch annehmen oder auch eben nicht, dann sollte man das alleine sein auch üben ohne einsam zu sein.

 

Was in unserer Zeit so sehr blüht ist die Ecke der Coaches. Die, die anderen Menschen beibringen, wie man richtig und erfüllt lebt. Sicher ist dies nicht falsch, sofern es wirklich anderen hilft. Viele fallen auf den Traum vom schnellen und vielen Geld herein. Da erst das viele Geld ihnen die Freiheit bringen soll, die sie brauchen um richtig zu leben. Dabei hat richtiges leben, wenn man es wirklich so nennen will, nichts mit Geld zu tun. Es ist eine Einstellungssache, wie man Momente erlebt und diesen Raum einräumt. Sich in Momenten einfach aufgehen zu lassen. Die Zeit einfach mal Zeit sein lassen und sich Augenblicke zu nehmen, wo man einfach mal das tut, was einem gut tut.

Sie müssen nicht alle paar Monate einen Urlaub machen, so wie Sie es vielleicht bei Anderen auf Facebook sehen. Die schönen Urlaubsbilder, der wunderschöne Strand. Sicher sind das schöne Erinnerungen. Aber passt es nicht in Ihr Budget, reicht es auch einmal im Jahr. Dies macht die Momente von Anderen nicht wertvoller. Für sie persönlich könnte es sein, dass ein schönes Buch, das sie von Größerem träumen lässt und den Glauben an das Gute erweckt, genau so wertvoll und unbezahlbar im Sammelsorium der Erinnerungen ist und wird, wie so eine kleine Reise. Es ist die Kunst zu finden, was Sie nur alleine brauchen. Und im Grunde brauchen Sie dafür niemanden Anderes und Sie müssen dafür auch nicht viel Geld bezahlen. Sie müssen nur mal zwischendurch in Momenten einfach mal still sein und hören, was Sie jetzt selber brauchen. Dann findet sich alles von alleine. Einfach mal den Trubel Trubel sein lassen und den Stress, die Hetze vorbeiziehen lassen und sogar ausblenden und was für sich tun.

Sie müssen nicht jeden Tag die Sauftour bestehen. Nicht jeden Tag einen anderen Ort besuchen. Nicht jeden Tag den Schnappschuss von einem Ort machen und sogar auf Facebook teilen für die schönen Likes. Lassen Sie einfach mal das Smartphone in der Tasche und genießen Sie den jeweiligen Ort. Versuchen Sie ihn mit allen Sinnen aufzunehmen und zu erfühlen. Das ist mehr wert als ein bloßes Foto eines Momentes, den Sie in Wirklichkeit nur gestreift haben. Und diese lebhafte Erinnerung wird sie nähren. In Momenten in denen Sie sie brauchen werden.

Fazit

Wir alle leben. Das ist so und wird so sein, bis wir dem Schicksal gerecht unser Ende finden. Auf welche Weise auch immer. Aber eines wollen wir in Zukunft sicher nicht tun. Und das ist das simple Bereuen. Wir wollen nicht da sitzen und sehen, was wir alles verpasst haben. Sicher messen wir uns auch an Anderen. Aber was dem einen viel bedeutet, muss bei Ihnen nicht so sein. Aber dennoch ist es nicht falsch, ab und zu zu überlegen, ob denn alles so läuft wie wir es erhoffen uns villeicht sogar erträumen. Die Kunst des Denkens wurde jedem Menschen mit gegeben. Mal höher, mal tiefer, mal weniger, mal mehr. Aber tun tun wir es alle. Und ab und zu muss man sich den Moment nehmen und auch mal seine Taten überdenken. Zurückdenken und überschauen, wie denn alles bis hierhin gelaufen ist. Finde ich wirklich meine Erfüllung für mein persönliches Leben? Oder fehlt das Entscheidende? Und wie wiederum kann ich das dann finden? Zweifel führen einen zur Wahrheit, sofern man sich nicht selber mit ihnen zerfleischt. Machen Sie sich die richtigen Gedanken. Und haben Sie Fragen, so posten Sie es gerne in den Kommentaren. Ich würde mich darauf freuen. Bis zum nächsten Artikel.

 

 

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Categories: BrainiacDas Leben

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."