Visualisierung – Die andere Art der Magie

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Durch Visualisierung wird Magie im Grunde erst möglich. Deswegen ist die Artikelüberschrift eigentlich falsch. Hinter dieser sozusagenen Kunst steckt ein psychologischer Schachzug, den Sie auf sich selber, sowie auch das Umfeld anwenden können. Das Ergebnis? Eine Vorgehensweise, ein Bild, dass das der Magie ähnelt und auf den Außenstehenden übernatürlich wirkt. Und in dem Umstand, in dem Sie es sich zu Nutzen gemacht haben, haben Sie Ihr gewohntes Potential überschritten. Was das heisst? Sie haben im wahrsten Sinne übernatürlich gehandelt und in gewisser Weise auch magisch. Aber lassen Sie uns das Schritt für Schritt durchgehen.

Die Visualisierung

Im Grunde genommen heisst, Visualisierung nur, dass Sie sich etwas vorstellen. Hört sich überhaupt nicht bezaubernd und magisch an, ich weiss. Kombinieren Sie es aber mit der Psychologie und wenden Sie es auf andere Menschen an, so ist der Bezauberung und dem daraus resultierenden Ergebnis keine Grenze gesetzt.

Im Grunde genommen kann man da drei Formen unterscheiden.

1. Die Visualisierung als Grundlage der Magie

Wirken Sie einen Zauber, so müssen Sie sich konzentrieren. Das ist eine der Grundvoraussetzungen, sonst wird das nichts. Sie wirken also Ihr kleines Ritual und um ein besseres Ergebnis erzielen zu können, schließen Sie dabei die Augen. Sie stellen sich dabei vor, was das Endergebnis sein soll. Wie der Zauber in allen seinen Einzelheiten wirken soll. Ist es ein Fluch, so sehen Sie wie z.B. langsam die Krankheit anfängt zu wirken. Jedes Stadium gehen Sie im Geiste durch, so wie auch die Auswirkungen auf das Opfer. Für die richtige Überzeugung Ihrer Person, die ausreichende Motivation, brauchen Sie natürlich auch negative Emotionen, um auf die richtigen Linien Einfluß zu haben. Das machen Sie vollautomatisch, denke ich, liegt in der Natur des Menschen. Alle Verletzungen, alle negativen Emotionen und Sticheleien, haben Sie vor dem geistigen Auge, die Sie an diesen Punkt geführt haben. Natürlich wirkt das auch auf die weisse Magie. Durch Visualisierung setzen Sie sich selber in eine Art Meditation. Sie schalten den Rest des Verstandes aus und konzentrieren sich nur auf ein mögliches Ziel >> Den Ausgang und das Wirken des Zaubers.

Hier greift ganz einfach der Satz: Der Glaube versetzt Berge.

2. Die Visualisierung als psychologischer Schachzug um sich selber zu beherrschen

In diesem Zusammenhang, diesem Nutzen dieser Technik, werden Sie es nur auf sich selber wirken. Sie wissen um die Schwäche einer Sache, können Sie genau einschätzen, wissen den Knackpunkt und agieren nur darauf gezielt.

Einfach ausgedrückt analysieren Sie etwas über Ihren Verstand und stellen sich selber vor, wie Sie darauf reagieren, wie Sie handeln werden und tun es dann auch. Das Ergebnis wird Sie überraschen. Es gibt gerade einen aktuellen Film, aus dem ich Ihnen zwei Szenen zeigen möchte, die genau das zur Grundlage haben. Aber sehen und verstehen Sie es selber erstmal:

Die zwei Kampfszenen sind aus dem Film Sherlock Holmes. Nun, das ist ein Film, höre ich Sie denken. Schön zu sehen, aber in Wirklichkeit nicht möglich. Doch, ich behaupte, genau das können Sie auch. Aus einer kleinen Visualisierung, gepaart mit psychologischer Kenntnis und in diesem Fall auch der körperlichen Anatomie, können Sie Grenzen durchbrechen.

Was Sie dafür brauchen ist erstens Konzentration und zweitens das Ausstellen der Emotionen. Sie müssen über Ihren Verstand gelenkt analysieren. Das Beispiel im Video ist auf den Kampf ausgerichtet, aber es lässt sich auf jede andere Lebenssituation übertragen.

Sie analysieren eine Situation und die folgenden Ereignisse über Ihren Verstand und geben sich selber einen Handlungsstrang vor. Diesen halten Sie zu 100 % ein und wie aus dem Himmel, ist die Situation vorbei und das von Ihnen gewünschte Ergebnis steht vor Ihnen.

Grundlegend ist dafür aber die Erfahrung und richtige Analyse. Begeben Sie sich in eine Situation, in der Sie noch nie vorher waren, so dürfte es Ihnen schwerer fallen. Die Vorlaufzeit ist um einiges höher. Sie müssen jede mögliche Altenative durchgehen, in Ihrem Verstand und sind so niemals unvorbereitet, sondern haben ein Handlungsschema, nach dem Sie verfahren können und werden. Das Ergebnis? Sie triumphieren.

Diese Fähigkeit will geübt werden und um so öfter Sie es anwenden, um so automatischer wird es. Wo Sie es üben können? Jederzeit, in jedem kleinen Moment Ihres Lebens. Fangen Sie an, kleine Begegnungen, Unterhaltungen vorauszusehen. Am Anfang werden Sie scheitern. Aber mit der Zeit kommt der Blick dafür und Sie liegen immer öfter richtig und können Ihr Gegenüber lenken, ohne dass er eine Chance hat.

Nächster Schritt ist die körperliche Stufe. Training, gerade im Kampfsportbereich ist nichts anderes. Sie trainieren so lange, bis Sie vorgegebene Muster haben und nach denen Sie verfahren. Eine Handlung des Gegners startet eine angelernte Aktion von Ihnen. Man denke an die verschiedenen Formen, des KungFu z.B.. An sich, sind diese Aktionen wirkungslos, aber in der richtigen Situation ein Mittel zum Sieg. Die Aktionen sind von noch längerer Hand vorausgeplant und einem Schema unterworfen, dass Ihnen so lange eintrainiert wird, bis es blind abläuft.

Was aber an unserer Vorgehensweise anders ist, ist dass Sie nichts Angelerntes benutzen. Sie produzieren Ihre Aktion in ein paar Sekunden vorher und ziehen es dann durch, ohne sich von etwas ablenken zu lassen. Ihre Vorstellung, die Visualisierung macht es wahr. Was das mit Magie und den Schatten an sich zu tun hat? Nun, von außen betrachtet, wirkt die Handlung einfach grandios, und beherrschen Sie die Kunst bis ins Detail, wird man übernatürliche Vermutungen anstellen. Man wird es einfach nicht verstehen und da es nicht einzuordnen ist, wird es woanders hingehören. Abseits des Normalen. Und genau dieser Umstand führt uns zu dem dritten Punkt.

3. Die Visualisierung im Verstand des Umfeldes

Ich nehme mir einfach das vorhergenannte Beispiel noch einmal. Sherlock Holmes. Aber es ist diesmal nicht seine Person um die es mir geht, auf die ich hinweisen will. Es ist eine andere Figur, die in diesem Kapitel des Umfeldes als Beispiel namensgebend ist. Nur die Aufdeckung durch Sherlock Holmes, nimmt dieser Visualisierung die Grösse. Ich hoffe, Sie haben den Film gesehen. Wenn nicht, dann wird es Zeit.

Hier noch einmal ein Trailer, achten Sie besonders auf die Stellen wo es um Lord Blackwood geht.

 

Ich weiss nicht, ob Sie den Film schon kennen, deswegen will ich nicht spoilern. Aber der Trailer reicht als Grundlage für das Beispiel schon aus. Lord Blackwood erschafft ein Mysterium. Und zwar um genau seine Person. Seine Handlungen und Aktionen erwecken ein bestimmtes Bild im Umfeld, in der Masse. Sie sieht ihn als Übernatürlich, als nicht der Natur unterworfen und mit den Fähigkeiten der grössten Magie. Ein Ursprung ist seine Auferstehung von den Toten. Wie er das alles so hinbekommen hat, spielt im Endeffekt keine Rolle.

Er benutzt die dritte Form der Magie. Er lässt visualisieren. Er zeigt einen Bildausschnitt, eine Handlung und lässt die Umgebung, die Masse sich daraus ein Bild schneidern. Sie tut dies auch bereitwillig auf die ihr einzige verständliche Weise. Er lässt Magie entstehen in den Köpfen anderer Menschen und diese tun es bereitwillig und aus eigener Entscheidung. Sagen Sie mir. Ist das nicht eine Art der Zauberei ? Der Verzauberung? Auch in diesem Beispiel steht alles unter dem Deckmantel eines Planes, den nur der Lord selber kennt. Nur er alleine kann dem Mysterium, dass er aufgebaut hat, die Magie nehmen.

Ein anderes Beispiel. Wieder aus der Filmecke. Batman. “Du musst mehr werden als nur ein Mensch. Zu einem Symbol. – Das Symbol Ihrer Angst.”

Taschenspieler, Wahrsager, sie alle benutzen dieses Mittel. Zur Magie wird es erst duch das Umfeld, das Gegenüber und die Masse. Sie tragen es weiter und geben Rückhalt und etwas die Macht des Übernatürlichen. Was Sie tun müssen?

Ein Bild, Sinneseindrücke in dem jeweiligen Umfeld erschaffen. Handlungen, Aktionen präsentieren, die dem Anschein nach besonders wirken, es aber nicht sind, nur explizit geplant. Eine Illusion, mehr nicht.

Man mag ganz sicher behaupten, in der Klasse der Visualisierungen ist das die schwerste. Denn es gilt vollkommen unterschiedliche Menschen dazu zu bringen, das zu glauben, das zu visualisieren, was man selbst als fertiges Bild geplant hat.

Wie Sie das hinbekommen? Grosses psychologisches Verständnis, das Wissen um die Menschen und vor allem viel Übung. Was Ihnen das bringen kann? Chameleongleich jedes Wesen und jede Erscheinung anzunehmen. Und das, ohne dass Sie sich ändern. Nur das Bild der Anderen in Bezug auf sie. Sie können als alles definiert werden, was Sie möchten, wenn Sie diese Kunst beherrschen.

Eine ebenso grosse Kunst ist es, einer Täuschung die Fassade der reinen Wahrheit zu geben. Sie muss also Bestand haben, sonst setzen Sie sich in die Nesseln und werden niemals etwas erschaffen können. Vor allem nicht in dem gescheiterten Umfeld. Denken Sie drüber nach und lernen Sie, die verschiedenen Mittel zu benutzen.

Fazit

Magie ist nicht immer Magie. Manchesmal nur das ausgeklügelte System eines geübten Verstandes. Aber welche Magie wahrer ist, das kann keiner unterscheiden, als der Ausübende selbst. >> Wenn er es zu einer Perfektion gebracht hat.

Leicht ist nichts. Aber solch eine Meisterkunst zu erlernen und zur Vollendung zu beherrschen, enthebt Sie in vieler Hinsicht, den normalen Bahnen.

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