Unmögliches Erklären durch verbundenes Wissen

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Jedes Wissen, egal des Ursprungs, egal des Glaubens und sogar egal des Bereiches, ist verbunden. Eine These, wie sie unmöglich sein kann. Denn im weiteren Verlauf würde das bezeugen, dass jeder Weg der lebenden Seelen auf dieser Erde, in der Grenze, dem Ziel und auch Horizont des Verstandes immer am gleichen Ziel endet. Dabei ist es egal, über welchen Weg man geht, welchem Mythos man folgt. Das Ende, scheint immer das Gleiche. Nicht das Ziel, sondern nur das Wissen, das nur in anderen Formulierungen immer den gleichen Endinhalt trägt.

Verschiedener Glaube – Gleiches Wissen

Vor erst ein paar Monaten ist es mir aufgefallen, dass die Wege der Wissenssuche, im Grunde gleich sind. Egal, welchem Pfad man folgt, egal welchem Glauben man verschrieben ist.

Eine direkte Parallele konnte ich zwischen Magie und Psychologie ziehen. Mit einem anderen Individuum unterhielt ich mich über etliche Themen, die Seelen im Dunkel gefangen hielten. Ich führte an die Psychologie und das Unterbewusstsein, sie die reine Form der Seele und das Befangen. Wir benutzten unterschiedliche Ausdrücke aus vollkommen unterschiedlichen Bereichen. Und doch sagten wir genau das Gleiche aus. Unser Wissen war absolut identisch und nur der Ausdruck verschieden. Nun, es war nicht möglich, beides auf eine ebene zu bringen.

Denn ziehe ich Magie in die Psychologie, so wird es nichtig und zum reinen Verstand.

Ziehe ich Psychologie in die reine Magie, so enthebt es sich ebenso der eigenen Grenzen und stiehlt sich die Grundlage, der es entsprang. Nämlich der Wissenschaft.

Später und etliche weitere Male passierte es auch in den Spuren um die Apokryphen des Jesus. Denn ich entdeckte weitere Spuren im anderen Glauben und absolut anderer Grundlagen, die aber ebenso dem „Jesus“ entsprangen, aber zu vollkommen anderem Glauben führten. Daraus baute sich wieder ein Konstrukt an Gedanken und Meinungen und ebenso nur Glauben wieder auf, dass doch nur anders formuliert, aber ebenso das Gleich wie überall anders war.

Das heißt, am Ende einer Reise, die sich der Wissenssuche verschrieben hat, findet man Wissen, Das ist logisch und kann nicht anders sein. Aber viel mehr noch findet sich der Pool an Wissen. Nicht das universale Wissen, aber die verknüpften Bahnen, die alles verbinden.

Universales Wissen

Ich habe es schon einmal nur kurz angerissen.

Denn gibt es unendliche Wege, unendliche Glauben und Zeiten. Unendliche Wesen auf dieser Erde in Vergangenheit und auch Zukunft. So werden diese sich Wissen aneignen. In eben ihrer Form sich einen Glaubenssatz gründen und bilden. Aber, vergleicht man alles, was von der Essenz ausgeht, so ist es im Grunde nur immer das Gleiche.

In Färbungen anders, in Variationen und auch nur Anpassungen.

Es findet sich also im Innern des Wissens, von jedem Glauben, die Spur der Kette, die sich universales Wissen schimpfen darf. Es ist wie eine Formel, die nur den verschiedensten Bereichen des Lebens, des Nutzens und auch des Sinns, angepasst wurden.

Das wäre genial, nicht wahr?

Denn würde ich als Mensch diesen Ursprung verstehen und heraus kristallisieren können, so könnte ich Formeln, Grundsätze und Wissen bilden, die jedem Glauben in Zukunft und Vergangenheit gerecht werden würden.

Es heißt so viel, wie dass ich nur die Formel heraushole, auf der alles resultiert.

Das Problem an dieser kleinen Sache?

Menschliches Denken?

Ich ziehe es nur als Vergleich ran, will nicht kritisieren. Menschen können das aus irgendeinem Grund nicht. Sich aus einem eigenen System an Glaubenssätzen und anerzogenen Regeln sich lösen und darüber hinausblicken. In ihren eigenen Weg quasi. Und dann dazu die Parallele in anderem Glauben erkennen. Weitergehend, sogar in jedem Glauben und jedem Weg.

Das scheint irrational und doch auch logisch. In einem anderen Artikel habe ich es in Bezug auf die Fragen des Lebens bereits erklärt.

Die Unmöglichkeit der Formel

Das heißt, dass kein Mensch eine reine Formel als Formel akzeptieren kann. Denn berührt es nur den eigenen Glauben, so wird es vom Unterbewusstsein, dem eigenen Wissen und auch Emotionen direkt angepasst an das, was man schon weiß. Wissen kann also gar nicht frei aufgenommen werden. Universales Wissen zu empfangen, ist somit unmöglich. Vom Bilden sprechen wir mal gar nicht.

Würde ich jetzt universales Wissen finden und veröffentlichen, so würde jeder nur seinen eigenen Glauben bestätigt finden und genau das, darauf projezieren.

Ich würde fast sagen, dass ich das erlebt habe.

Der nicht zu vermeidende Weg

Würde ich also einem Suchenden schon alles Wissen geben, was er am Ende seiner Suche besitzen will, so kann er es gar nicht empfangen. Niemals ganz verstehen. Denn er ist simpel noch nicht so weit. Weiß ich jetzt mehr und will es ihm verständlich machen, so würde ich nur verwirren und auf eine Mauer des Unverständnisses stoßen. Denn es ist nicht die Zeit des Suchenden. Noch kann er nicht verstehen, nicht ganz nachvollziehen. Er muss ganz simpel seinen eigenen Weg gehen. Ist er am Ziel, so wird er vielleicht verstehen, dass er zu Anfang schon alles gesagt bekommen hat. Aber er selber musste den Weg gehen, um es auch empfangen, verinnerlichen und leben zu können. Dann erst kann die Reise weitergehen.

Größer betrachtet, heißt das aber, dass wir alle uns im Kreis drehen.

Es ist nicht möglich weiter zu kommen, als alle anderen Menschen zuvor.

Denn jeder geht auf seiner Suche einen anderen Weg, aber zu gleichem Wissen, in anderem Gewand. Das Ergebnis ist und bleibt das Gleiche. Vom Level des Ziels abhängig, vom gewollten Erkennen, nur ebenso.

Fast scheint es, als wären unsere Pfade vorgezeichnet. Ist dies aber so, wer kommt dann weiter, als alle Anderen? Ist auch das nur vorgezeichnet? Von Anfang an schon festgelegt, wer durch begünstigte Intelligenz, Zufälle und auch Lichtblicke, einfach Passagen überspringt und nur Jahre für etwas braucht, wo Andere ihr Leben dran hängen?

Gibt es deswegen nur so wenige an Propheten, an Erlöser meist nur Einem?

Da diese sich einem Wissen, einem Glauben verschreiben mussten, um von Nutzen sein zu können?

Bleibt also am Ende nur die Wahl, wozu man sich entscheidet?

Prophet, Verdammung, Erlöser, Heiland oder einfach nur der Zeit voraus?

Dies ist als reines Brainstorming zu sehen. Denn der Gedanke ist interessant, wie eine ungelöste Formel, die zu viel an Variablen zur Auflösung beherbergt.

Fazit

Es ist nicht möglich universales Wissen frei wiederzugeben. Denn man kann einen Kreislauf nunmal nicht unterbrechen. Man muss anpassen, der Zeit, dem Glauben, dem Weg der Welt. Dem einen Moment, in dem man spricht. Und ebenso, da muss man entscheiden, in welche Form man es packen will. Soll es Traum sein, den Menschen als Richtung und Weisung dienen, oder soll es das Herz anrühren? Alles verkündet die gleiche Wahrheit. Aber der Weg ins Herz, der arbeitet ohne den Verstand. Also könnte man nur theoretisch, das universale Wissen, direkt dort hinein schreiben. So dass jedes Individuum einfach nur in sich hören muss, um das Ergebnis auch vor Jahrzehnten schon zu finden. Nur sind wir dann wieder am Anfang. Wer nicht jetzt schon ohne die Grenzen des Geistes denken und verstehen kann, der wird auch dieses Wissen erst in Jahrzehnten auf dem vorbestimmten Pfad begreifen können.

Ein Kreislauf, den einfach niemand unterbrechen kann. Jedes Wissen ist im Grunde die gleiche Formel, mit anderen Variablen der jeweiligen Sprache. Übersetzen kann man sie, aber verkünden, öffentlich machen? Malen wir kyrillisch an den Himmel und wundern uns nicht, wenn es keiner versteht. Brainiac, der anderen Art. Reine Gedanken, denen Sie folgen dürfen, nicht müssen, da es vielleicht noch nicht Ihre Zeit ist, um zu verstehen. Ihr Tempo, Ihr Wissen, Ihr Leben und einzig nur Ihr Pfad.

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