Träne

Nur ein Moment der Träne – Für Dich alleine

Draußen, da tobt es. Der Wind bläst ungestüm und wild durch die Gassen. Prasselnd schickt er die Tropfen gegen die Scheibe. Hämmernd, im Takte der uns an das eigene Hämmern des Innern erinnert, lauschen wir ihm. Wir sind still, fast ruhig. Vielleicht sind wir entspannt, doch ist es der reine Moment, der dies in uns bewirkt. Es ist die Zeit, die uns mal wieder gezeigt hat, dass am Ende nur das Weitergehen nur bleibt. Die Zeiger der Uhr, die uns lehrten, dass am Ende, sie sich strikt nur weiterbewegen. Im unaufhörlichen Takt der sich digital bewegenden Zahlen, im Prasseln der Regentropfen, da findet es sich rein wieder. Wir können es spüren. Wie es sich verbindet, mit dem, was da in uns schlägt. Wie auch es sich nur dem Auf und Nieder zuwendet. Wir atmen ein, einmal, zweimal, dreimal. Tief, sehr tief. Und dann kommt der Seufzer. Noch tiefer aus unserem Sein, als der Takt des Herzens, noch tiefer, als den Grund der Seele.