ShortMoment

Kreaturen des Innern

Die Wesen Deines Inneren, sie kennen Dich. Sie wissen um Dich und Deine Existenz. Und so urgewaltig wie sie auftreten, so klein und nichtig, sind sie nur ohne Dich. Du gibst Ihnen Macht. Du erschaffst sie. Du erfüllst sie alleine mit Leben. Auf der einsamen Wanderung in das Innere, wirst Du sie treffen. Sie werden Dich nicht angreifen, nicht bedrohen. Sich nur zeigen als Manifest Deines Innern. Denn sie wollen gesehen und erkannt werden. Dies ist von Nöten, damit Du Dich selber vollkommen erkennst. Sie sind die Wanderer der Schablonen, die das Außen für Dich erschaffen hat. Die Spuren von Masken, die Du in der Welt trägst. Denn im Innern leben sie als Deine Rollen, unbewusst, nur ewig fort. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Brüllen des Löwen

Die horrenden Löwen eines Innern, sie üben sich des Brüllens. Sie kennen keine Schwäche, nur den Angriff als auch die schöne Verteidigung. Und dem sanften Lamm, der verletzlichen Seele, dem tun sie nichts. Denn sie sind keine Wölfe, die auf Beute aus sind. Sie sind die Könige eines Königreiches, das keinen Raum, keine Existenz besitzt. Und so sehr wie sie herrschen, so sehr dominieren sie auch. Es beschwert sich keiner in diesem Reich, denn jeder hat seine Aufgabe als auch Bestimmung. Und so wie sie nur ein Teil eines Ganzen sind, so sehr nur überblicken sie selber niemals das Ganze. Sie haben ihre Aufgabe, die oft im angreifenden Brüllen besteht. Damit ein anderes Selbst begreift, dass hier ein König seines eigenen Paradieses herrscht. Er ist nicht bereit sich anzupassen, sich zu unterwerfen oder gar klein beizugeben. Er will vernünftig und auf Augenhöhe in der Diskussion überzeugt werden. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Pfad des Selbst

Auf der einsamen Wanderung in das eigene Leben ist das Selbst der einzige Begleiter. Auf dem verlorenen Pfad in das eigene Innere, übt der triste Asphalt sich seines Dauerns. Irrwege und Schlenker säumen den niemals geraden Pfad. So weißt vorher niemals, was Du alleine zu finden wagst. Ist es Wahrheit? Die kleine Erkenntnis? Sind es Stimmen, die flüstern und wispern? Ist es Hoffnung oder der ach so starke Zweifel? Die Kunst besteht nicht darin, die Ohren zu verschließen. Sondern all Zeit bereit, nur alles erfassend aufzunehmen. Auf dass Du erkennen und begreifen darfst, welcher Drache sich im Hort eines Dunklen versteckt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Das Leben

Die Macht der Stille

Lärm, egal welches Ursprungs, beherbergt die ureigene Macht, uns abzulenken. Uns mit gewaltiger Macht zu umspülen, wegzuspülen, von dem leisen Zentrum unseres eigenen Innern. Denn jeder Ton, ob nun fremd oder von uns selbst ausgelöst, gleicht dem ersten Stein einer Lawine. Einmal losgetreten, folgt die Resonanz in uns selbst als auch in Fremdkörpern. Andere Menschen, die unsere „Laute“ auffangen und drauf reagieren. Ein gesundes Miteinander, ein Austausch der Kommunikation genannt wird. Falsch ist daran nichts, denn so sind wir nun mal erschaffen worden. Im Austausch, in eben der Kommunikation, bilden wir uns weiter. Erhalten Gedankenanregungen, Ideen oder Anstöße, die wieder kleinste Explosionen in unserem Innern hervorrufen und sich so neue Konstrukte an Vorstellungen, Träume und Visionen bilden können. Wie der besagte Stein in den See geworfen wird und Schwingungen auslöst, die sich über die ganze Oberfläche ziehen, genau so wirkt ein Ton, ein Augenblick des Sehens, des Fühlens, fremder Herkunft. Er verzerrt das klare Selbstbild, da Einflüsse das Gesamtbild umformen und nur noch unklar erkennen lassen, was nur wir alleine sind. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Religion

Von Licht und Dunkelheit (Des „reinen“ Selbst als Weg)

Es gibt keine 24er an Stunden, die nicht sowohl Licht als auch Dunkel beherbergen. Es gibt keinen Tag, der nicht auch die Nacht mit sich führt. Wollen wir also den Tag genießen, uns in die pralle Sonne setzen, so müssen wir zumindest die Nacht akzeptieren. Denn auch wenn wir uns weit ab in einer Traumwelt aufhalten, in der das Licht nur zu hell erscheint, so ist und bleibt die Nacht in der Wirklichkeit. Mancher zieht direkt den Querverweis zu gut und böse. Aber so weit wollen wir nicht gehen. Uns reicht Licht und Dunkelheit. Schein und Schatten. Das Helle und das Dunkle, das in jeder Seele nur wohnt. Nur wie beim Tage, können wir die Nacht nicht einfach vergessen und behaupten, es gäbe keine Dunkelheit. Damit sehen wir uns heller, scheinen mehr „erleuchtet“, aber fallen einer Lüge anheim. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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