Momente

Der schwarze Schwan

Es ist ein Tier, dem Namen nach. Klassifiziert als eindimensional und ohne die Größe von höherem Bewusstsein. Die Frage nach der Seele, stellt sich ab und zu. Und doch kann sie so keiner ganz beantworten. Dem Schwan nun, ihm ist das völlig egal. Er ist einfach nur. Ein Wesen, ein Lebewesen, das seinen Pfaden folgt. In Genügsamkeit treibt es über die Wasseroberfläche. Guckt sich um nach was zu Fressen. Und Menschen, die meidet er lieber, als dass er sich von ihrem Trubel gefangen nehmen lässt. Er kann sich verteidigen. Im aufplusternden Aufbäumen gleich dem eines Pfaus, zeigt er klar, was ihm gefällt und wo man ihn lieber in Ruhe lassen sollte. So definiert er sich, seine Grenzen und seine kleine Welt, in der er am liebsten bleibt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Im monotonen Einklang

Niemand sagt Dir was Du zu tun hat. Niemand diskutiert mit Dir, denn Du bist der Herrscher Deiner einsamen Insel. Ein König eines Königreiches, das keine Untertanen besitzt. Der reiche Besitzer ohne Ländereien oder gar auch nur Eigentum. Und niemand redet mit dir. Und niemand zweifelt Dich an. Angenehm, solch ein Friede der Einsamkeit. Ein Reich, ohne Bestand, Raum oder Wirklichkeit. Doch Du ziehst Dich darin zurück. Denn im Traume Deiner Realität, hat die Wirklichkeit keinen Bestand mehr. Und so kannst Du lassen, was Dir nicht gefällt. So kannst Du tun, was Dir nur unterliegt. Die Facetten dessen, was die harte Wirklichkeit Dir nie gestatten würde. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
ShortMoment

Im Kreis des Lebens

In den Kreisen eines Lebens finden wir unsere Bestimmung. Mal dort oben an dem Zenit eines Himmels, mal dort unten in der Tiefe eigener Hölle. Alles aber, hat die Fähigkeit uns abzufeilen an dem Stein des Schicksales. Wir selber aber sind die eine Variable, die zu Großen ermächtigt. Über die kleinliche Existenz eines einzelnen Lebens können wir uns erheben und für Jahrzehnte oder auch Jahrhunderte Einfluss auf die Welt haben. Je nachdem, welchen Pfad man einschlägt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Beziehungen

Die Ehre der Aufmerksamkeit (Brief an Seelenverwandte)

Ich bin für Dich da. Jetzt, zu aller Zeit und dann auch in der Schönen an Zukunft. Denn ich schätze wert, was Du bist und wie Du bist. Denn Deine Worte sind der Sing Sang Deiner Seele. Dein Innerstes, das in höchsten als auch tiefsten Tönen trällert. Der Augenblick, dieser Moment, diese Sekunde, sie gehört nur uns. Wir können sie verbringen, wie wir es nur rein wollen. Im Gespräch des Austausches unserer verborgenen Gefühle. Im Preisen von Gemeinsamkeit und Ähnlichkeiten. Wir können uns aber auch in diesem Moment einfach gehen lassen. Das tun, was uns Beiden am Besten gefällt. Vielleicht da unternehmen wir was. Gehen Spazieren und lassen die Sekunden der streichenden Zeit vorbei fliegen. Oder aber wir wir widmen uns dem Entertainment und lassen uns gefangen nehmen von einem Stück reiner Kunst. Es obliegt nur Dir, was Deine Wünsche Dir verewigen werden. Denn ich will die kostbaren Momente mit Dir alleine sammeln. Auf dass wir in Zukunft gerne an sie zurückdenken. Ich mag Dich. Deine dunklen Seiten, als auch Deine hellen. Denn ohne eines von beiden bist Du nur halb. Und so, wie ich mich selber akzeptiere, so nur schätze ich Dich ganz wert. Deine Vergangenheit ist für mich nicht wichtig. Deine Zukunft ist nur eine Variable, die sich auflösen wird. Und ich hoffe, dass ich ein Puzzleteil darin bin. Die Gegenwart nun, die verbringe ich mit Dir. „Auf dass wir Erinnerungen schreiben, die wir später gerne erzählen.“(Zitat Julia Engelmann) (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Der plätschernde Funke

Der plätschernde Funke ergießt sich im Moment. Er spinnt die Fäden eines Netzes, das sich über die Oberfläche zieht. Kristallisiert in der Sekunde, verewigt im Moment. Normal nur, würden wir dies einfach übersehen. Aber dieser Augenblick rückt es in das Zentrum unserer Wahrnehmung. Zieht und hinan, hinein und ganz nah heran. Auf dass wir dieses Schauspiel bewundern dürfen und uns nicht die schnelle Gegenwart einfach hinfort treibt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Bahnhof des Lebens

Die Stille übt sich keines Vergehens. Die Zeit, sie läuft so dickflüssig wie die rote Marmelade die Schneide des Messers hinunter. In Tropfen platscht sie auf die Wirklichkeit und gibt immer nur einen Ausschnitt der Gegenwart frei. Hinter trüben Augen beobachten wir die kleinen Gedanken. Wie sie kommen und gehen. Mal hierhin, mal dorthin. Und wie sie die Welten eines Verstandes bereisen, so nur sitzen wir fest auf dem Grund der Erde. Es ist mit Nichten wichtig, wo wir sind. Wer wir sind. Und vielleicht sogar, was wir sind. Denn in diesem Moment, diesem Augenblick, da sind wir alle gleich. Mal sind wir mehr und mal weniger, Träumer, Denker, die Manifestation einer frei fliegenden Seele. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Momente

Das Königreich der Himmel

Sanft schwenkend, wirbelnd in der wehenden Kraft der Morgenluft, senkt es sich hernieder. Ein grünes, unscheinbares Blatt. Gelöst von des Baumes Kraft, vom Ursprung seiner Geburt. Die Natur am Himmel, sie blitzt und blinkt. In gleißender Sonne, die wärmende Flut zur Erde hinab schickt. Der Himmel danebst, im saubersten Blau, gezäumt an weißen Decken der Gebilde an Wolkenkissen. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Für Dich

Nur ein Moment der Träne – Für Dich alleine

Draußen, da tobt es. Der Wind bläst ungestüm und wild durch die Gassen. Prasselnd schickt er die Tropfen gegen die Scheibe. Hämmernd, im Takte der uns an das eigene Hämmern des Innern erinnert, lauschen wir ihm. Wir sind still, fast ruhig. Vielleicht sind wir entspannt, doch ist es der reine Moment, der dies in uns bewirkt. Es ist die Zeit, die uns mal wieder gezeigt hat, dass am Ende nur das Weitergehen nur bleibt. Die Zeiger der Uhr, die uns lehrten, dass am Ende, sie sich strikt nur weiterbewegen. Im unaufhörlichen Takt der sich digital bewegenden Zahlen, im Prasseln der Regentropfen, da findet es sich rein wieder. Wir können es spüren. Wie es sich verbindet, mit dem, was da in uns schlägt. Wie auch es sich nur dem Auf und Nieder zuwendet. Wir atmen ein, einmal, zweimal, dreimal. Tief, sehr tief. Und dann kommt der Seufzer. Noch tiefer aus unserem Sein, als der Takt des Herzens, noch tiefer, als den Grund der Seele. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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