ShortMoment

Andere Menschen und das Miteinander

Ist es nicht so, dass andere Menschen uns ihre Regeln vorgeben, wir wir mit ihnen umzugehen haben? Sie definieren sich in Verhalten, in Vernetzungen des Miteinanders, und formen in dem sie sich selber präsentieren auch unsere Aktionen und Reaktionen ihnen gegenüber. So sind wir oftmals selber schuld, wenn ein Jemand uns einfach überfährt. Haben wir es ihm unbewusst signalisiert? Haben wir uns als Opfer präsentiert? Oder als dominante Rolle, in der sich alles Andere klein machen muss? Wir selber geben die Regeln vor, schreiben die stummen Gesetze, wie wir behandelt werden wollen. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Essenzen

Wir sind alle Menschen

Gefangen als Sklaven zwischen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Ständig nur vorwärtsgetrieben in ewiger Suche. Dem Drang des Entdeckers, der seinen Durst nach Erkenntnis niemals stillen kann, unterworfen. Spielbälle von Schicksalswebern, die uns den schönen Zufall noch dazu schicken. Fragende, die nicht die Antworten bekommen, die sie suchen, aber ebenso oftmals nicht mal die Frage kennen. Wanderer auf den Irrwegen eines Lebens. Einem Geist unterworfen, der uns die Freiheit erahnen, aber so niemals wirklich ganz erleben lässt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Essenzen

Kontroverse

Wenn die Intelligenz zur neuen Dummheit verkommt, sie obwohl sie alles begreifen darf, einfach nichts zu erkennen hat. Wenn Schön das neue Hässlich ist und das innere Aussehen die Oberhand gewinnt. Wenn Reich das neue Arm ist, da man alles hat, was man sich wünschen kann, aber nichts von wirklichem Bestand. Wenn Berühmt das neue einsam ist, da Tausende einen verehren, aber keiner einen wirklich kennt. Wenn alles zu wissen zum neuen Nichtwissen verkommt, da da draußen weit mehr herumfliegt, das man zwar begreifen darf aber in der Natur der Sache nicht wirklich erkennt. Wenn Erfolg zum wahren Scheitern verkommt, da man zwar etwas erreichen durfte, aber niemals das, was man wirklich wollte, nur das was gewünscht und gefordert wurde. Wenn der Lärm zur neuen Stille verkommt, da man begreift, dass die Konzentration auf das eigene Selbst, die Fähigkeit hat alles auszublenden, was einfach nur unwichtig ist. Wenn die zufällige Begegnung zur tieferen Erkenntnis einer fremden Seele wird, da man den Wert der Sekunde nun wirklich erkennt und sie zu schätzen weiß. Wenn der Durst zum neuen Satt sich formt, da man erkennt, dass der ewige Hunger nach mehr nur einer unstillbaren Seele entspringt, die eine innere Leere zu füllen sucht. Wenn der Ideenlosigkeit die unfassbare Kreativität erwächst, da die wahre Stille eines Inneren in flüsternden Worten spricht, wenn man sich des Lauschens übt. Wenn eine Lüge die eigene Wahrheit erkennt, da es wispernd ausspricht, was es sich im Innern wünschend in die Realität fremder Seele transferieren will. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
ShortMoment

Jeder Tag eine neue Maske

Jeden Tag eine andere Maske. Zu jedem Menschen, dem wir begegnen das passende Spiegelbild, das Fehler oder Optimum abbildet. So finden wir uns im Anderen, aber wie definieren wir uns? Wir sind nicht die Masken, die wir tragen. So kunstfertig erstellt um gegen die harte, manchmal raue, manchmal einsame, Realität gerüstet zu sein. Und doch sind sie im Laufe der Jahre Teile von uns geworden. Perfekt ausgefüllt als Rollen, die wir leben. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Abend Gedanken

Ohne Internet?

Was würden wir nur ohne Internet machen? Rausgehen? Die Natur bewundern, Freunde treffen? Selber Denken anstatt von Gurus den vorgekauten Brei zu schlucken, die doch nur wiederum Geld an uns verdienen wollen? Oder im Grunde doch nur das Gleiche wie auch jetzt? Still im Kämmerlein hocken und von den Gedanken der Vergangenheit quälen lassen, anstatt den Blick in die Möglichkeiten jedweder Zukunft zu werfen? Es ist nie das Medium an sich, das schlecht ist. Doch nur jedwede Nutzung, die wiederum nur uns unterliegt.So ist alles nur eben das wieder nur, was wir daraus machen. Welche Freunde wir wählen. (Merke, du wirst zu dem, mit dem Du Dich umgibst, Deine Gedanken einfärbst.) Welche Ziele wir verfolgen. Ob auferlegt oder doch nur der Bestimmung folgend, die das Selbst befreien kann. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Brainiac

Nachahmen und Übertragung im Spiegelbild

Es ist einfach, kinderleicht und nichts weiter als eine Fingerübung. Denn einer Schablone gleich wandern wir durch dieses Leben. Spiegeln dieses, bilden ein Anderes ab und gleichen uns wiederum nur an. So lernen wir den Schutz der Gleichheit, die Macht der reinen Masse, die behütet und beschützt. Es wird vorgemacht und wie die Schafe der Herde folgen wir dem Hirten und machen es nur ebenso. Denn aus dem Rahmen fallen, das nur will nur eben keiner. Es ist aber so, dass wir in Nachahmung sicher etwas lernen und begreifen. Zumindestens über einen Anderen, der es vormacht. Und in dem wir diesem kleinen Vorbild dann folgen, wird der Zustand des fremden Selbstes zu unserem eigenen Sein. Wir spiegeln bewusst und nehmen dann die Form des Spiegelbildes an. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Personal

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ist es nicht so, dass gerade in den Trubeln, den Schicksalsschlägen eines Lebens, uns so oft viel mehr genommen wird, als gegeben? Dass uns diese vielen Tiefs und schwarzen Löcher hinab stürzen wollen in die bodenlose Schwärze? So weit herunter, bis wir das Licht nicht erblicken können uns nicht einmal daran erinnern können? Wo ist da der Platz für das Größte, das Stärkste in uns? Die simple kleine Hoffnung? (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Brainiac

Der Fehler am Konsum

Am Anfang steht immer eine Idee. Etwas Gutes, etwas Einfaches, das simpel sich ausmalen und definieren lässt. Ein Gerüst an Gebälk an Idee, wildem Zaum der Gedanken und gemalter Spontanität. Was dann daraus wird, das entscheidet die Zeit und die Menschen, deklariert als Gesellschaft. Zu Anfang aber, da hat ein Ding, eine Sache nur einen Nenner, auf den es sich zurückführen lässt. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Brainiac

Wo der Weg uns hin trägt

Wir Menschen sind ein Volk des Wanderns. Zu mindestens im Geiste. Denn sonst bewegen wir uns nur wirklich wenn es das Überleben von uns verlangt. Haben wir uns einmal niedergelassen, nun dann bleiben wir in dieser unserer Heimat. Wieso auch nicht, haben wir dort doch unsere Verbindungen, Kontakte und die so schöne Familie. Haben wir uns nach Jahrzehnten etwas aufgebaut, so wollen wir ebenso dabei bleiben und alles tun, um diese Verstrebungen aktiv zu halten. Dabei müssen es natürlich nicht nur Anverwandte sein, nein auch "bloße" Freunde werden nach Jahren eigentlich zur Familie. Welche Zeitspanne man da jetzt nehmen will, sei einfach dahin gestellt. Auf jeden Fall ist es dann unsere Wahlfamilie, um es so zu bezeichnen. Oder die lieben Arbeitskollegen, die nach Jahren der Zusammenarbeit einem ans Herz gewachsen sind. Wo verbringt der moderne Mensch mehr Zeit als auf der Arbeit? Genau. Und so ergibt sich mit den Jahren ein riesiges Netzwerk aus Menschen und Verflechtungen, die der Zufall, die Begebenheit uns auferlegt haben. (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
Brainiac

Wenn das Leben vorbeistreicht

Tagein und Tagaus, zu jeder Sekunde rein, da lebt das Menschlein. Es tut und macht, lässt und dann doch schafft. Ein reges Treiben, im trägen Reigen. Ein Hin und Her und dann noch viel mehr. So geht es zurück und weiter und hoch und runter. Immer weiter und ohne Halt oder Pause. Angst zu verprassen? Zu verpassen? Zu vermissen? Die weiße Fahne zu hissen? Kaum… Wir Menschen laufen von Punkt zu Punkt, von Ort zu Ort, Hort zu Hort. Eilen von Termin zu Termin. Von Aufgabe zu Aufgabe. Von Tag zu Tag im Alltagstrott. Von Arbeitstag zu Arbeitstag. Von Last zu Last. Aber wann, da leben wir? Wann laben wir? Hier? Dort? Jetzt? (mehr …)

By Bruno Schelig, ago
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