abendgedanken

Botschafter der Verdammung

Zerrissen, zwischen was Tun oder schlafen Gesplittet, In Hoffnung auf Erlösung und die eigene Verdammung Aufgeteilt, in Träume, Hoffnung und die dunklen Züge des Vergessens Gefangen, zwischen Genie und Wahnsinn Ich sitze, in der Dunkelheit und ich fröne dem eigenen Licht Die Dämonen der Einsamkeit flüstern mit wispernden Stimmen die Zweifel der eigenen Schwäche. Sie wissen, Du bist wahrlich niemals… 

Als ich verlor … als ich fand

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der es mich nach Liebe dürstete. Dann erfasste mich die Realität und während ich auf den Boden der Wirklichkeit aufschlug, spuckte ich die letzten Tropfen der Hoffnung aus. Nun lag ich also dort. In Mitten der geplatzten Träume und begutachtete den Scherben Haufen dessen, was ich einmal Liebe nannte. Wie der Phönix aus… 

In der Erinnerung […]

Wir graben in der Erinnerung. Nach Liebe, nach Erfüllung, nach der Sehnsucht sogar erst. Die Gegenwart, der graue Alltag hat die Fähigkeit, uns nur zu monoton gefangen zu nehmen. Die Routine beherrscht uns und zurück bleibt ein Loch. Ein Etwas, groß oder auch klein, das uns vom Gefühl her zu fehlen scheint. So begeben wir uns auf die Suche. Unser Blick auf dem Weg über die Straße schwingt hin und her. Versucht in anderen Gesichtern zu lesen. Ein Etwas zu erblicken, dass auch uns ein Lächeln auf die Lippen schickt, damit der Aufschwung der Gefühle uns mit neuem Feuer erfüllt. Wir blicken des Abends zur dunklen Stunde oder auch in einsamer Minute zurück in die fast schon verblasste Vergangenheit. Gibt es da nicht etwas, das wir hätten anders machen können? Ist da nicht etwas, das unser Jetzt verändern könnte? Irgendetwas, dass die momentane Leere erklären könnte? Aber so viel wir auch finden mögen an schönen kleinen Fehlern, die Vergangenheit wird unsere Gegenwart so nicht ändern können.