Im Dickicht der eigenen Zweifel findet ein Kampf statt. Die Dämonen der Schwäche kichern geifernd über jedes gute Gefühl. Sie wispern und flüstern Worte des Selbstzweifels und kennen genau die Punkte, die berührt und aktiviert werden müssen. Augenscheinlich wird physisch kein Arm erhoben, aber rein im Gedanken findet die wildeste Schlacht hier statt. Die Krieger der eigenen Tiefe erheben sich, müde und doch nur kampfbereit. Sie tragen die Schwerter der Erfahrung, die Schilde der guten Erinnerung. Und sie reiten auf dem Ross der reinen Hoffnung. Es sind nur Einzelne, die das Königreich des Selbstes gegen die Übermacht der Dämonen verteidigen. Und doch, da geben sie einfach nicht auf. Egal, welche Wunde man ihnen auch zufügt. Sie sind übersät mit Narben eines harten Lebens und doch geben sie niemals auf. Im Schrei der eigenen Verzweiflung stürmen sie vorwärts. Sie können und wollen nicht glauben, dass die Dunkelheit obsiegen soll. So stellen sie sich dem Kampf. Immer und immer wieder. Und anders als die Dämonen, die jedes Mal neu erstehen, stehen sie für sich selbst als auch für das Reich des eigenen Inneren.

Sie gleiten vorbei an dem Morast der dunkelsten Schwäche. Kämpfen sich durch den Sumpf der schlechten Erfahrungen. Sind bereit das Opfer für das Größere zu bringen. Denn sie wissen um den Preis einer Hoffnung, die in der Dunkelheit nur glimmt. Das Wasser der Enttäuschung vermag es diese Glut zu dimmen, zu erlöschen. Und dennoch behüten sie diesen wertvollen Schatz. Wollen sie über die Klippen der tausend Meere bringen. In denen die Dämonen ihrer Feuer der Selbstzerstörung entzündet haben. Sie lachen über diese kleine Glut, denn anders als ihr Feuer obliegt der Glut der Krieger die Schöpfungskraft.

So ziehen die Gewitter umher. Färben den Himmel in lauter bunten Farben. Die Stimmung des Selbstes gibt den Ton der Umwelt vor. Mal dunkler im Wüten eines Tornados, mal der Sommertag mit frischer, sanfter Brise. So erschafft das eigene Ich dieses Schlachtfeld. Bestimmt unbewusst welche Seite es füttert und weiß vorher bereits, wer den Krieg um die eigene Hoffnung gewinnen wird.

Denn auch wenn die Entscheidung bereits getroffen ist. So ist dem wahren Erleben der Vorzug vor dem kleinen Gedanken zu geben. Es muss der Krieg um die eine Sache geführt werden, damit Lektion und Lehre daraus geboren werden kann. So weißt um die Schlachten eines jeden Lebens, dass innerst mit sich selber hadert. Wir schwächeln, wir triumphieren. Wir kämpfen und geben so doch nur niemals auf. So findet der Krieg im Innern seine eigene Bestimmung, die als Stimme des Selbstes den Donner des Triumphes einläutet. Denn auch wenn ein Kampf verloren zu sein scheint, so sagt das niemals etwas über den Krieg und seine tausend Schlachten aus. Jedes mal auf neue und immer wieder, stellen die Heerscharen sich den Dämonen und vertreiben sie ab und an aus dem Dunkel der eigenen Zweifel. Es ist dunkel, es ist hell, es verbleibt im Wechsel der Gezeiten die eine Färbung, die sich als Bestes bewiesen hat. So sind wir selber die Zeichner und Maler des einen Gemäldes, das die Persönlichkeit offenbart. Was wir nicht sehen wollen, das nur zeigt sich in minimalster Kleinigkeit. Was wir an uns lieben, das alleine gibt den Rahmen vor. So ist dem Bild nicht die reine Wahrheit, aber die Erkenntnis manövriert sich in den Blickwinkel eines Betrachters. Was Du finden willst, ist nicht das was Du bekommst. Was Du suchst, ist der eine Hunger der antreibt. Der die Seele am Laufen und kämpfen hält. So finde Dich, dein Du, im Ich, das Bilder malt. Auf dass Du Botschaft und kleinste Wahrheit ergreifen kannst.

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