Meines als Deines

Sing ich nur,
Was Du hören willst,
So bin ich Deiner,
Einer derer,

Die Du verstehend,
Ins Herz zu schließen vermagst.
Dessen Töne,
Du in Sehnsucht,
Sucht und Hingabe,
Zu verfolgen weißt.

Tu ich,
Was Du willst.
Spreche ich den Laut nur,
Den Du hören willst.

So ist’s gut,
So ist’s richtig,
So ist’s Sein,
So ist’s Mensch,

Doch niemals nie ein Ich.

So suche ich findend,
Was vorher niemals das Deine,
Ob mit oder ohne Gefallen,
Und forme daraus nur das Meine,

Auf dass es in Poesie,
Verdrehtem an Zeilen,
Zu Deinem auch werden kann.

Niemals klar,
Niemals verständlich.
Immer aber,
Mehr Aufgabe,
Denn Lösung.

Das Ergebnis,
Verständnis,
Wissen & Theorie,
Bleibt auf ewig das Deine allein.

(Aus dem Jahre 2012 Copyright by me 🙂 )

[TABS_R id=16687]

Gratis Mail Updates

Gratis die neuesten Artikel im MailEingang.

View all contributions by

Bruno T. Schelig alias Nismion LeVieth. Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann.

Previouspost Nextpost