Als Blogger, als Texter, Schriftsteller oder welcher Tätigkeit der sprechenden Worte man nachgeht, braucht man Eines das sich Quell an unerschöpflicher Kraft nennt. Fehlt es Einem an Inspiration oder auch dem Antrieb der einen an Motivation, so verbleibt die Tastatur im simplen Schweigen. Der Blog erfreut sich der Leere alter Artikel, die im Wochenrhythmus ihren eigenen Staub anlegen. Ein Jeder, der sich der Kunst seiner Worte bedient hat so manchen eigenen Trick parat, mit dem er genau dagegen arbeiten kann, dass sich die Inspiration am Laufen hält. Diesmal ist es der Webmaster Friday an dem ich mich beteilige der genau dies eben zum Thema hat.

Das Schreiben

Ich bin durch meine jetzt mittlerweile 5 jährige eigene Karriere in der Schriftstellerei, Texterei und dem Bloggen da etwas geübter als der Durchschnitt. Nebenbei habe ich mich in einem Fernstudium und der sonst vorhandenen Lektüren etwas weiter gebildet. Dennoch stehe auch ich oft vor dem einen Problem, dass man nicht weiß was oder worüber zu schreiben. Ohne Worte bleibt ein Blog leer und ohne frische Updates gegen den Kurzweil Anderer können sich auch keine steigenden Besucherzahlen einstellen. So ist es und so bleibt es nun mal leider. So hält man sich am Tippen, am Erschaffen und übt sich als Medium eigener Kreativität um etwas immer wieder Neues zu erschaffen. Funktioniert das nicht mehr, so folgen die Best off Artikel, Rückblicke oder auch die reinen Linklisten als Lückenfüller. Ich persönlich habe immer nur eine Voraussetzung für meine Schreiberei. Ich lege mich vorher nie fest, was ich schreiben will. Sicher habe ich ein Thema, einen Bereich. Aber was ich dann wirklich schreibe, das überlasse ich den tippenden Fingern des fließenden Momentes. Kreatives Schreiben einfach ausgedrückt. Ein jeder Satz malt seinen Nächsten von alleine und so ergibt sich von selber ein Text oder auch Artikel, den ich vorher selber nicht voraus sehen kann. Sicher, die Idee und mindestens einen Gedanken besitze ich bereits. Den Rest macht dann die Tastatur mit meinem kreativen Innern und dem Fluss der Worte.

Die Motivation

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass es mir nie an Motivation für das Schreiben mangelt. Es ist eines meiner liebsten Handwerke und eben so, muss ich mich eher zwischendurch bremsen, um auch Zeit für die alltäglichen Dinge zu haben, wenn auch gleich sie sicher manchmal nerven. Diese Nöte und Sorgen, das Besorgen und Erledigen, das so oft verschobene Reinemachen, der Hausputz, Streichen oder was auch immer so anfällt in der Last kleiner Betriebsamkeit. Sei es drum. Zeit und eben auch die Motivation für das Bloggen habe ich im Grunde immer. Ansonsten gucke ich mir Besucherzahlen, Listung oder auch Views an und schon weiß ich, dass ich doch wieder regelmäßig Artikel schreiben muss.

Die Inspiration

Mit der Inspiration halte ich es wie mit der Kreativität. Ich auch als kleiner Lyriker ab und an, nehme mir Musik, Videos oder tauche in den Geist meiner Erinnerungen. Dann ziehe ich etwas nach oben, fange an zu tippen, variiere und versuche etwas zu bilden, dass dem Gedanken nach verdreht ist. Heißt, einen Sinn gibt es so oder so. Eine logische Formel, einen Gedankengang sowieso. Ich suche das verquere daran und versuche zu drehen, so dass es einen Sinn verliert und wieder einen neuen, eigenen dazu bekommt.

Die Quellen

Meine Kreativitäts Quellen sind weit gestreut. Für die reinen Verstand Artikel widme ich mich etlichen Magazinen und Zeitungen. Ab und an bekommt man beim Lesen eigene Ideen. Von anderen Blogs lasse ich bei der Ideensuche die Finger, denn was es im Internet schon gibt, das versuche ich nicht nur neu zu erschaffen. Heraus nehme ich da die Blogparaden, Bloggeraktionen oder etliches Andere, das sich im Geben und Nehmen wieder findet. Ein Link für einen Artikel. Oder eben auch das mal Einreihen in das sonst seelenlose Internet einer eigenen deutschen Bloggosphäre.

Ansonsten nehme ich die Musik, Videos oder was auch immer die Fähigkeit hat im Innern Wellen zu schlagen. Vielleicht auch ein Spaziergang durch die Stadt und ein Geistesblitz formt sich selber. Die größte Macht der Zufall halt, wie man so schön sagt.

Manchmal hilft auch der Blick über den Teich des deutschen Internets. Ich lese gerne in englischen Blogs, wenn die Zeit es erlaubt. Gerade was Tools, Plugins und Codes angeht. Dort „drüben“ sind die cooleren Sachen zu finden. Oder ich springe in Foren rum, die sich leichtsinnig Hackerforen nennen. Gerade da bekommt man auch etliche Geheimquellen, verdeckte Tipps und eben auch Plugins, die so in den Weiten des Internets nicht so zu finden sind. Dann ausprobiert und schon habe ich einen neuen Artikel der etwas Neues auf unserer „deutschen“ Seite ist. Da ich mich aber verstärkt der Schriftstellerei nebenher widme, fehlt mir auch dafür etwas an Zeit.

Ansonsten habe ich die unerschöpfliche Quelle des Kino Bereiches. Von Sony Pictures und etlichen Anderen bekomme ich sowieso Updates und News per Mail geschickt. Dann gucke ich mir die Pressemitteilungen an. Ist der Film von Interesse, schon wieder ein Hauch an Inspiration für einen neuen Artikel. Für die News Ecke schlage ich die Google News vor. Gerade da sollte man aber auch die englischen Artikel achten. Oder die Alexa Toolbar, die einem „What`s hot“ vorschlägt. Was dort „drüben“ heute ein großer Artikel ist, wird ein zwei Tage später es auch hier sein. Die Tefferquote liegt da bei 50 % und etwas Gespür oder Intuition. Auch wenn es manchmal nur so scheinbar unbedeutende Dinge sind wie ein Riesen Goldfisch. So etwas kommt aber an. Etliche deutsche News Seiten verfahren ähnlich. Sie sind schneller und näher am Ball, wenn Sie direkt an die Quelle gehen. Dies aber nur am Rande.

That`s It

Das waren so meine eigenen Inspirations- und Motivationsquellen zum Webmaster Friday. Die Aktion ist hier zu finden für weitere Artikel oder eben auch fremde Tipps als Inspiration: Webmaster Friday


Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."