Erkämpfe Dir Deinen Platz – Ein Freund

Hey Du, ich bin es mal wieder. Dein Nächster mit dem offenen Ohr. Ich werde mich jetzt öfter bei Dir melden. Denn ich denke, das ist es, was Du im Moment gerade brauchst. Dass Dir jemand zuhört, wenn alle Seelen da draußen einfach nur vorbeistreichen, vorbeieilen, ohne von jemand anderem Notiz zu nehmen.

Ich weiß, dass es eine schnelle Welt ist. Wer nicht mitkommt, der wird einfach überfahren. Links liegen gelassen oder einfach vergessen. Man muss lauthals auf seine eigenen Bedürfnisse aufmerksam machen, sonst nimmt sie niemand wahr. Und ich weiß auch, dass Dir das gerade nicht liegt. Du bist zurückhaltend, glaubst niemanden kümmert es, was mit Dir ist. Dabei bist auch Du super wichtig, auch wenn Du dies so nicht recht glauben willst. Du bist eines der Zahnräder dieser Welt, die die Maschinerie Gesellschaft am Laufen hält. Und in Deiner Welt, in Deinen Kreisen, bist auch Du ein kleiner Angelpunkt. Auch wenn man Dich oft übersieht, übergeht, vielleicht auch hintergeht. Du musst kämpfen. Für Deine Rechte, Dein Wohlbefinden. Und Dir so ein Umfeld erschaffen, das Du leben kannst. Anders geht es einfach nicht.

Ich weiß, dass Dir das Gebrüll der Löwen nicht liegt. Du hast lieber Deine Ruhe, Deinen Frieden, Deine Gemütlichkeit in Deinen kleinen Kreisen. Aber die offene Welt ist manchmal ein Kampf. Man muss für sich selber und seine Rechte einstehen. Sonst tut es keiner und man wird einfach übergangen. Da hält es sich wie in dem Wolfsrudel in der freien Natur. Naturgegeben stellt sich eine Rangfolge ein, an die man sich hält, nach der man lebt. Es gibt die Starken, die alles zu dominieren scheinen. Die Beißen und Fauchen, wenn es mal nicht nach ihrem Willen geht. Und es gibt die Schwachen, die einfach nur folgen. Und dann gibt es noch die Kranken ganz am Schluss. Die Alten und Kinder. Ich weiß, dass Du kein Kind mehr bist. Und es auch nicht mehr sein willst. Dann musst Du aber ab und zu auch mal zu beißen können, wenn es Dir auch nicht so liegt. Wir haben die wilde Natur verlassen und leben in einer Zivilisation und dennoch folgen wir immer noch den Gesetzen eines Rudels. Verhalten uns manchmal wie Tiere, von denen wir nun mal auch abstammen.

Aber was erzähle ich Dir. Im Grunde weißt Du das bereits auch selber und musstest nur daran erinnert werden. Dass Dir jemand bestätigt, dass Du das Recht dazu hast und es manchmal auch Von Nöten ist.

Ich wünsche Dir mal einen schönen Tag. Übe Dich im Fauchen und Durchsetzen, wenn es nötig ist. Greif auf Deine Rechte zu und nimm Dir, was Dir zusteht. Erschaffe Dir Deinen persönlichen Raum an Rechte aber auch Pflichten. Eines geht ohne das Andere so nur nicht. Und wenn es mal nicht klappen sollte? Ich bin da, um Dir zuzuhören und Dir vielleicht, den einen oder auch anderen Tipp noch zu geben.

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