Die Theorie der Wandelbarkeit

Ich mag das Wachwerden. Den Tag mit der Allmöglichkeit zu starten. Und dann zu beobachten, wie sich im Geist zuerst, alles bilden kann. Man startet aus der Wahrscheinlichkeit der Träume heraus, kommt langsam in die Realität zurück und erschafft sich dann wieder eine Möglichkeit dessen, was sich bilden darf. 

Denn es startet zuerst immer in Gedanken. Jede Hoffnung, jeder Wunsch, jede Möglichkeit. Und in dem man ihnen dann weiter folgt transferiert man sie in die Wirklichkeit und erschafft so selber seine Realität. 

So beherbergt jeder Gedanke alleine die Möglichkeit zu allem zu werden. Und in dem ich ihm Macht einräume zu etwas zu werden, erschaffe ich selber meine eigene Realität. Das was ich lebe, das was mir im Leben begegnet und ich unbewusst als auch bewusst selektiere durch die Wahl, die ich vorher schon traf. So sind wir nicht nur Spielbälle der Wahrscheinlichkeit, sondern treffen bewusst die Wahl über unsere gelebte Möglichkeit.

Manches braucht seine Zeit um sich zu bilden. Und jeder Gedanke kann zu einer Lawine verkommen, wenn wir ihm die Zeit und auch die Möglichkeit einräumen zu Potential zu werden. Und in dem wir den Gedanken weiter nähren, formen wir uns auch selber aus. Wir werden Träger des einzelnen Gedanken, Mittler seiner Intention und nur durch uns und unsere Existenz erlangt er Allgemeingültigkeit. 

Bis aus dem Gedanken sich ein ganzes Leben geformt hat. Um ihn herum gebildet und mit ihm gewachsen ist ein Lebewesen nach eigener Bestimmung. Das selbsgewählt und selbstbestimmt seinen Pfad eingeschlagen hat und seine eigene Intention in die Welt hinaus trägt. 

Das ist dann der Mythos einer Freiheit. Etwas zu wählen und ihm die Möglichkeit als Potential einzuräumen der Sinn eines Lebens für Jahrzehnte zu werden. Und irgendwann zu erkennen, dass es wieder etwas Neues im Leben braucht oder der Gedanke eine Wandlung in der Zukunft machen muss, um zeitgerecht weiter existieren zu können. Denn nichts ist so beständig wie die Veränderung. Das Leben bedeutet Anpassung an Umstände. Und so muss sich unsere Intention dem Wandel der Zeit unterwerfen. 

Immer wieder etwas Neues. Immer wieder etwas Frisches. So lernen wir niemals aus und bleiben auch in eigener Entwicklung so nur niemals stehen. Kein Geheimnis, aber die Theorie der Wandelbarkeit im Laufe der Jahre.

 

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