Die Dunkelheit einer Nacht …

Da draußen zieht die Dunkelheit vorbei. Seelen legen sich hernieder in den Schlummer tiefer Träume. Welten voll der Möglichkeiten eröffnen sich. Verdammen als auch erheben in den höchsten Himmel.

Die Nacht ist der Ort der Stille, der wie unter einer Decke, zu verstecken weiss. Und wer Wahrheit sucht, tiefe Erkenntnis, dem eröffnet sie sich gerade dann. Wenn das grelle Licht einer drehenden Welt, die niemals schläft, einen nicht mehr blenden kann.

Denn im Dunkel erst, schauen wir das Licht. Wenn etwas fehlt, erst dann im Vermissen, schätzen wir seinen Wert. Und was auch immer geschieht, der nächste Morgen bricht immer wieder an. Das ist die eine fest einzementierte Wahrheit unserer Nacht.

Und welche auch innere Nacht ohne Hoffnung wir auch immer meinen. Dunkelheit ist vergänglich. Aber ohne das Fehlen von Licht, kann auch diese nicht existieren. So hat diese Dualität ihre eigene Gesetzmäßigkeit. Eines geht, damit das Andere erscheinen kann.

Und was auch immer wir mehr mögen. Das Andere müssen wir als Teil dessen so auch akzeptieren. Zwei geteiltes Äußeres, trifft auf die Zweiteilung eines Inneren. Und es mag sein, dass ein Teil der Umstände das Andere so auch hervorruft. Denn was auch immer geschehen mag, von Einflüssen kann sich niemand ganz befreien.

So nimmt man Eines, bekommt ein Anderes. Akzeptiert Beides und erhält die Einheit.

 

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