Der Triumph über die Selbstverliebtheit

Nicht immer muss man sein Wissen teilen. Manchmal kann es als kleiner Sieg angesehen werden, wenn man den stillen Triumph nur im Selbst mit sich ausmacht. Denn Wissen ist auch Potential, das wir weggeben, das wir teilen, wenn wir weiter geben.

Und ein kleiner Sieg kann es sein, dass man triumphiert, über ein Selbst, über jemand Anderen und es für sich behält. Sich im stillen Kämmerlein darüber freut und den Sieg voll und ganz auskostet.

Natürlich ist geteilte Freude immer doppelte Freude. Aber man verliert auch ganz viel, vom Kosmos des Triumphes, wenn man angebend diesen teilt. Eher freut man sich für sich und macht es mit einem Selbst aus. Denn die Macht des Geheimnisses ist immer, dass es einen gibt der weiß und einen der im Unwissen verbleibt. Diese Ungleichheit ist das Geheimnis der Macht von Wissen. Was man ungenutzt verstreichen lässt, das beherbergt die Macht der Sekunde, in der man über ein fremdes als auch eigenes Selbst triumphiert. Denn in dem man der Prahlheit eines Selbstes widersteht, triumphiert man über die Selbstverliebtheit.

Und so hat man auf zweierlei Weise gewonnen. Eines mal über ein Selbst und ein Anderes Mal über die Sucht des Eigen. Und der Gewinn ist wie immer, die Weiterentwicklung. Die Übung und das Können sich nicht über Andere stellen zu müssen, um sich besser zu fühlen.

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Bruno T. Schelig alias Nismion LeVieth. Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann.

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