Die Idee ist wie der erste Funke zu einem Lagerfeuer. Das erste Glimmen einer aufgehenden Sonne. Das Räkeln am Morgen, bevor der Trubel und das Schaffen eines Tages uns gefangen nimmt. Der erste Impuls, der die Maschine startet, bevor sie sich aufmacht und im Schnaufen der Lokomotive die ganze Welt bereist. Sie ist Potential, sie ist reiner Zunder, der Welten voll des Aufgebens einfach hernieder brennen kann. In einer Feuersbrunst entzündet sich das Innere und erschafft ein Portal in die neue Allmöglichkeit.

In der Wüste des Trübsals geistern die Erinnerungen verlorener Tage umher. Sie besuchen uns, zeigen uns Blasen an eingefrorener Erinnerung. Wie Wanderer im Ödland vergangener Jahre streifen sie umher. Sie bringen uns nichts Neues, nur die Schriften längst verstrichener Jahrzehnte. Wie ein Mahnmal dessen, was gewesen ist, fungieren sie als die Dämonen eines verlorenen Geistes. Und in dem Dunkel einer Ohnmacht halten sie uns gefangen im Kerker der fehlenden Tat. „Einst, da war es“, flüstern sie nur mit säuselnder Stimme. Und wie sie sich in die Ecke kauern, nur so krümmen wir uns unter der Last einer dunklen Stunde.

Dann aber bricht es hinein. Der erste Sonnenstrahl verscheucht die düsteren Wolken. Ein erster Lichtstrahl bricht sich auf dem dunkel eingefärbten Glas. Und die erste Glut sucht sich ihren Weg in das vertrocknete Holz. Es war ein Impuls, ob fremd ob eigen, das ist nur egal. Der uns ein Portal eröffnete in die simple kleine Hoffnung. In eine Möglichkeit, die auf dann auch irgendwann Realität werden könnte. Und so, wie sich alles nur zusammenkauerte, so öffnet es dankbar die müden Lungen und atmet die Brise der Zukunft ein. Jetzt, da kann es einfach alles sein. Von nun an, da wird es werden. Und bis dato nur, da wird der Schleier der tristen Erinnerung einfach bei Seite geschoben.

Die Dämonen eines Zweifels haben von nun an keine Stimme mehr. Niemand lauscht ihnen oder nimmt sie sogar wahr. Denn im Chor der Hoffnung, da wird die säuselnde Stimme einfach übertönt. Es sind die Engel Deines eigenen Himmelreiches, die Dir die Flügel verleihen und Dich in die höchsten Höhen schicken. Auf dass die Dämonen der dunklen Vergangenheit Dich nicht mehr erreichen können. Und wie Du dort oben schwebst, so nur verkriechen sie sich dort unten.

Unter dem Stein des Schicksals, des Zufalls, der Möglichkeit, findet sich solche Glut. Und so nur, wie Du sie nicht gesucht hast, so sehr verbrennt Sie Dich in sanfter Berührung. Denn Du alleine musst die aufglimmende Feuersbrunst bekämpfen. Es unterliegt nur Dir, die Grenzen Deiner Möglichkeiten zu formen. Und ebenso bist es rein Du, der die Tür in Dein eigenes Himmelreich aufschließt. Denn auch wenn der Funke emporsteigt, so braucht er die kleinste Ahnung von Hoffnung, damit er sich entzünden kann. So verliere nie das Eine und das Andere kannst du auf immer nur gewinnen.

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Categories: Essenzen

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."