Am Anfang steht immer eine Idee. Etwas Gutes, etwas Einfaches, das simpel sich ausmalen und definieren lässt. Ein Gerüst an Gebälk an Idee, wildem Zaum der Gedanken und gemalter Spontanität. Was dann daraus wird, das entscheidet die Zeit und die Menschen, deklariert als Gesellschaft. Zu Anfang aber, da hat ein Ding, eine Sache nur einen Nenner, auf den es sich zurückführen lässt.

Gehen wir an einen Punkt zurück. An den des Anfangs, des Ursprungs und den simplen Start. Es war einfach, anders kann man es nicht ausdrücken. Der Mensch jagte sich sein Essen, seine Felle für den eigenen Bedarf. Was er brauchte, zum Überleben, genau nur das, das holte er sich aus den Fängen der wilden Natur. Daran ist nichts falsch und mitnichten nichtig. Es war ein einfaches Zusammenleben, von Frau und Mann als auch Kindern. Jeder hatte seinen Platz und seine kleine Aufgabe, die ihren Teil für das Ganze tat. Es war schön, einfach schlicht und natürlich ab und zu auch ein Überlebenskampf. Aber so ist das Zusammenspiel mit der Natur nun mal. Der Stärkere, der Schlauere überlebt, entwickelt sich weiter und wird immer stärker.

Was aber geschah dann? Nichts Falsches im Grunde, eher nur ein weiterer Schritt, auf den der menschliche Geist, die Intelligenz uns bringen musste. Ein Schlauer dachte sich, dass er nicht nur für den eigenen Bedarf herstellen und jagen müsse. Er könnte mehr als den eigenen Bedarf besorgen und das dann gegen Güter austauschen, gegen Dienstleistungen. Das vereinfachte sein Leben auf der einen Seite und es gab ihm die Möglichkeit, selber Güter anzusammeln, dem Begriff nach reich zu werden. Gesagt und getan. Er sammelte also immer weiter und sammelte so Einiges an. Als er starb, nun da durfte er nichts mitnehmen, wie sollte es anders sein? Also vermachte er es seinem Nachwuchs, wenn er denn welchen hatte, da er so viel Zeit darauf verschwendetet immer reicher zu werden. Der menschliche Ehrgeiz, die Gier, nahmen da die Überhand und das auch schon vor dem technologischem Fortschritt. Was im Menschen verewigt ist, das braucht keiner Wissenschaft. Der Fehler, die Verlockungen der Schwächen als auch der Stärken, denen zu folgen, das war schon immer Teil der Waagschale, die ein Inneres ausmachte. Zurück aber zum Tod und seinem Nachwuchs. Die Verbliebenen übernahmen jetzt die Güter der Vorfahren und waren von Anfang an reich und wohlhabend. Eine Stände Gesellschaft war geboren, die zwischen reich und arm unterscheidete. Die einen waren privilegiert, da sie nicht mehr für das Überleben jagen mussten. Sie hatten ihren Vorrat an Fellen, die sie gewinnbringend verkaufen konnten. So zieht es sich durch die Jahre. Mit weiterem Fortschritt, wechselten nur die Art der Güter, die angesammelt und getauscht wurden. Aber vom Prinzip blieb es gleich.

Nach Jahren, vielleicht Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten, dann wurde eine Währung eingeführt. Die Idee war wie vorher schon, rein und gut. Nur als Zahlungsmittel angesehen, tat es sein übriges und unterstützte das Gemeinwohl. Aber wieder kam die Gier hinzu. Wer wenig hatte, der wollte viel. Wer viel hatte, der wollte noch mehr. So wurden die Menschen abhängig von der Währung, die vereinfachen sollte, aber doch nur abhängig machte.

Die Zeit drehte sich um ihre eigene Achse immer weiter. Und noch mehr kam an Produkten dazu, die das Leben vereinfachte und verschönerte. Alles was man brauchte um sie nutzen zu können, war eben das Geld. So arbeitete der Mensch fest angestellt in einem Arbeitsverhältnis und ackerte sich zu Tode, nur um das kurze Glück des Konsums nutzen zu können. Angetrieben und bestärkt in seinem Tun, wurde er durch die passende Werbung, die ihm in modernen Bildern, nur das schönste zeigte, das er erreichen musste, wenn auch nur kurz.Da er ja die ganze Zeit freiwillig arbeitete in einem Angestelltenverhältnis wurde er blind für das freie Leben. Sicher, frei war er zu jeder Zeit. Denn er konnte ja aussteigen aus diesem Leben wenn er wollte. Aber das einzigartige in diesem System war ja, dass er es gar nicht wollte. Viel zu sehr, musste er sich Träume erfüllen, die ihm vorgegeben wurden. Gemalt wurden sie in den schönsten Bildern und mit den schönsten Menschen, die ihm Ideale erschafften, denen er nacheiferte. Blind schon fast, betrachtete er nur diese Bilder, ohne die wirkliche Welt noch sehen zu kennen. Sicher, er hatte ein Inneres, das sich dagegen wehrte. Und so kamen die ersten Störungen zu Tage, die so ein versklavter Geist produzieren musste. Persönlichkeitstörungen und das schöne BurnOut. Ein weiterer Markt eröffnete sich. Einer, der so ausgebrochene Geister wieder einfing, sie mit Tabletten versorgte und auch in dem Sinn therapierte, dass sie schnellstmöglichst wieder in das System einkehrten. Aber das war noch lange nicht alles. Der menschliche Erfindergeist jetzt, dachte sich, auch diese ausbrechenden Träume zu vermarkten. Persönlichkeitsentwicklung, das schöne Glück, der Reichtum, die Freiheit. Das alles versprach der eine Mensch den Anderen, die eingesperrt im Alltagstrott sich dieses nur wünschten. So verdiente sich einer das schnelle Geld und erreichte die eine Freiheit alleine, die er anderen versprach. Ein System, das sich nur Menschen ausdenken und auch nutzen können.

Hinzu kommen noch die Drogen, ob erlaubt oder nicht. Dem schnellen Traum, dem schnellem Flug verschrieben, säuft sich der Mensch in Momenten weg, um eine Freiheit zu erreichen, die ihm sonst nicht gegönnt ist. Ebenso verkauft und schön ausgemalt von den Bildern der Werbung.

Jetzt stellt sich die Frage nach dem Fehler?

Ist es das Geld?

Ist es die Gesellschaft, die von Anfang an, in jungen Jahren an falschen Idealen erzieht?

Ist es der Mensch, der ab und an, den anderen ausnutzt?

Oder liegt es an dem System, das den Mensch fast blind versklavt und ihn auch regelrecht verkauft, an Marken, an Vorbildern, an schönen Träumen, die nur Geld verdienen erleichtern?

Es ist alles zusammen und doch auch wieder nichts. Denn der Mensch ist zu großem fähig, zu Kunst und einem Innern, das beflügeln und befreien kann. Das Problem daran ist nur, dass er es viel zu selten nutzt und sich so freiwillig, unfreiwillig versklaven lässt. Er jagt dem Traum vom großen Geld hinterher, da es ihm große Freiheiten verspricht und vergisst das kleine Glück, das in besonderen Momenten steckt. Er weiß selber gar nicht, wozu er fähig ist, da er selber nie versucht hat, mal freie Schritte außerhalb der Gesellschaft zu tun und den fehlerhaften Idealen, die ihn nur verkaufen. Denn die Masse, die behütet und beschützt. In ihr ist er stark und hat seinen sicheren Platz, den er nicht aufgeben will und vielleicht nicht mal kann. Und doch kann man keinen Menschen dafür anprangern. Sicher ist es falsch, sein Inneres zu überhören. Aber es ist auch nicht einfach seinem eigenen Innern zu folgen in einer Gesellschaft, die sich anderem verschrieben hat. Und das ganze System kann man nicht ändern. Das Fernsehen hat eine Dominanz erreicht, die sich nicht mehr wegdenken lässt. Millionen werden erreicht, berieselt mit Träumen und Hoffnungen, Sehnsüchte werden geschürt und das nur Schöne wird gezeigt, als auch das geradezu Grausame, um die Herde auch durch Angst in Zaum halten zu können. Kritisieren lässt sich hier unendlich viel. Vieles ist falsch und sollte in einem freien Leben so nicht sein. Was man tun kann, ist einzelne Menschen zu erreichen und sie geradezu aufzuwecken aus dem System in dem sie stecken. Ja, das erinnert sehr an die Matrix und das Aufwachen in die wirkliche Welt, in der im Grunde alles möglich ist. Auch wenn die Botschaft und der Kern richtig sind und es Millionen erreicht hat, wurde auch hinter dieser Botschaft nur das dicke Geld verdient. So ist es eine Farce, dass es so vebreitet auf einen breiten Zuhörer Strom ansprang und Gesellschafften und Communitys bildete, die sich dieser Idee verschrieben. Es kamen Spiele raus und auch in der Mode hielt der Style Einzug. Und natürlich kaufte der kleine Mensch wieder, so wie er nur konnte. Gewinnbringend vermarktet kann man dazu nur sagen. Der Mensch aber ging wieder zurück in das System, um weiter als Sklave, als Nutztier, das System am Laufen zu halten durch seine Produktivität in der Arbeit.

So kann ich diesen Artikel im Grunde fast unendlich aufziehen und mehr Beispiele um Beispiele anführen. Aber ich denke, Sie haben bereits begriffen, auf welche Knackpunkte ich ziele. Und ich hoffe, der Artikel regt zum Nachdenken an. Denn dafür habe ich ihn alleine erschaffen. Lässt er Sie auch nur für Momente über den besagten Tellerrand schauen, dann habe ich mein Ziel erreicht. So verlasse ich Sie nun und überlasse Sie Ihren eigenen Gedanken, die sie hoffentlich beflügeln und auch befreien.

Gratis Downloads/Geschichten

Draculas Return

Ein schlankes Werk von 18 Seiten, das ich einmal anfing zu schreiben. Mit Potential weiter geformt werden zu können. Einfach mal eintauchen 🙂 Format: PDF Sprache: Deutsch

Follow me
Zombies World

Eine Online Story, die ich mal begonnen habe und dann nicht weiter fort führte. Das Thema ist klar. Nichts desto trotz, dürfen Sie gerne darin eintauchen. Den Gedanken, die Idee einmal erleben. (Umfang: 24 Seiten; Format: PDF, Sprache: Deutsch) (Anmerkung: Die darin verewigte Domain gibt es nicht mehr.)

Follow me
Den ganzen Blog als PDF?

Keine Lust oder Zeit durch den ganzen Blog zu lesen? Dann nimm gratis 391 Artikel als PDF mit. Einfach kostenlos herunterladen und nach Deiner Zeit, an Deinen Orten, unterwegs eintauchen. Die Themen sind wirklich weit gestreut, denn es ist im Laufe von 10 Jahren alles so entstanden. Und ich habe mich mal hierum, mal dortrum gekümmert, darüber nachgedacht. Lesen sie, was Sie interessiert. Sie entscheiden vollkommen frei auf welchem Medium sie es lesen wollen. Das ermöglicht dieser Download Ihnen. Wissen für alle, war schon immer mein Motto. Und hier ist es schön manifestiert. Also jetzt mitnehmen. 🙂 (Format: PDF; Umfang: 1317 Seiten; Sprache: Deutsch]

Follow me
the nature of all things (english version)

The journey of an elf into our world and the search for the lost magic. A journey through heaven and hell. Through the exterior and interior. Through questions and answers, through high and low (format: PDF, size: 98 pages, language: english)

Click spam protection button and then „Jetzt herunterladen“and already it’s time to start dipping

Follow me
Categories: BrainiacDas Leben

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."