Dem Rauchen – Das Rauchergedicht

Ich hab Dich

und Du hast mich.

Wir können nicht ohne einander,

voneinander,

lassen oder gar aufhören.

 

So bist Du eine Sucht,

dem Namen nach,

eine Lust,

die keinen Genuss macht.

 

Ich wäre gerne ohne Dich,

und Du ohne mich?

Wohin dann mit dem Geld?

Ich kaufe mir die ganze Welt.

 

Reichtümer noch und nöcher,

Berge bis über die Dächer,

und Produkte bis zum umwinken,

auf dass wir im Konsum versinken.

Ich weiß,

auch das ist mit Nichten richtig,

zu meist,

noch nicht mal wichtig.

 

So lasse ich das Kaufen,

ebenso wie reines Saufen,

erübrige mich des Rauchen,

irgendwie muss das doch Laufen.

 

Aber ohne alles,

ist es auch nichts,

ein Leben ohne Würze,

das nur dahin siecht.

 

So rauche ich wieder,

im Zug auf und nieder,

was sonst bleibt mir,

im kurzem Leben hier.

 

Wer alles sich versagt,

an dem der Zweifel nagt,

gesund sterben wir sowieso,

und alleine dann auch so.

 

Nimm was Du kriegen kannst,

und gib nichts mehr zurück,

das Leben ist zu kurz,

als dass es wäre ohne Zweck.

 

So werfe ich wieder Wolken,

der Himmel wäre entzückt,

der Tabak wird gemolken,

und ich bin der Enthaltung entrückt.

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