Es ist einfach und simple, wenn man über den reinen Zweck nachdenkt, der dann auch nur den Sinn ergibt. Einer hat etwas, was der nächste will. Und so tauscht man Eines gegen das Andere. Ein simpler Handel, dem Namen nach. Aber es scheint so, als wäre da noch so viel mehr. Etwas, über das sich zu schreiben, zu lamentieren, zu philosophieren lohnt. Und so üben wir erneut das Zeilen Aneinanderreihen, das Knechten von Botschaft, das Bilden von eigenem Sinn. Auf dass sich daraus etwas bilde, das einer Kunst gerecht, der Kreativität entsprungen, der Einzigartigkeit zum Paar, das Wahrheit kündet.

Man definiert sich danach. Nach dem, was man besitzt. Und in simplen kleinen als auch großen Zahlen, wird der Wert eines Sache bestimmt, die an für sich wertlos ist. Sicher hat die Sache einen Sinn. Und auch ohne die Definition hat sie einen Wert. Der daraus entspringt, wie es erschaffen wurde, welche Arbeit ihrer Herstellung zu Grunde liegt und auch, wie selten oder häufig es ist. Dazu noch ein persönlicher Wert und so manches ist unvorstellbar kostbar. Dann aber wurden die Dinge käuflich. Und so gleich wurde alles erreichbar, alles erhältlich und alles wurde möglich. Der Sinn von Arbeit wurde dahingehend klassifiziert, dass der Sklave einer Gesellschaft sich so auch kleine Dinge ermöglichen kann. In dem er etwas bekommt, was ohne die Wertvorstellung der Gemeinschaft, an für sich keinen Wert hat. Erst die Definition und das Gleichstellen von Besitz, mach das Mittel der Bezahlung zu etwas wertvollem. Sicher unterwirft sich nicht jeder seiner Macht. Und mancher geht damit um, wie mit dem Papier von der Toilette. Einfach zerknittert und in die Tasche geknüllt, um es dann heraus zu pellen wenn man an einer Kasse Konsum kauft. Und mancher verschwendet es, als gäbe es kein Morgen. Sobald das Gehalt da ist, beginnt die Rennerei nach Gütern. Eine Sucht, die befriedigt und gestillt werden muss. Denn das Kaufen an für sich, das Leisten von besonderen Dingen, das gibt dem Konsumenten das Gefühl, dass er etwas erreicht hat. Und ebenso definiert das wiederum den Sinn der Mühsal einen Monat davor. Für diesen Moment hat er geackert, gebuckelt und sich knechten und treiben lassen. Und die Genugtuung besteht darin jetzt auch mal ein König sein zu dürfen, wo man vorher noch weniger als ein Sklave war. Diese Erfahrung nun, das Betreten des Königreiches, adelt die Maschinerie Arbeit nun wieder und macht die folgenden Monate wieder erträglich. Praktisch, nützlich und ebenso nur verständlich.

Mit Geld ist man etwas. Ohne es, bedingt man sich seiner Existenz. So scheint es fast. Denn ohne das Mittel einer Wertegesellschaft, kann man ganz simpel nichts tun. Ein jeder Dienst verlangt nach der Währung. Als Gegenleistung wird so eine Aktion honoriert, die sonst niemals statt finden würde. So bekommt dieses Stück Materie einen höheren Sinn. In dem es als Anhäufung DesSelben in Masse zum Ideal verkommt. Und wer ganz viel besitzt, der muss auch etwas Besonderes sein. Egal, wie er daran gekommen ist. Im Status steigt er sofort auf, sobald er Symbole besitzt, die viel Geld bedeuten. Er wird bewundert und man folgt ihm auf Schritt und Tritt. Denn er lebt etwas, das Andere wollen. Die schöne einfache Freiheit. So wird die Freiheit an ein Mittel gebunden, das zu erreichen die Versklavung oder einfaches Glück bedeutet. Wie im Lotto Spiel hofft man auf den Hauptgewinn. Denn erst das gibt einem ungeahnte Möglichkeiten. Die absolute Freiheit bedeutet aber, dass man frei ist in Entscheidung und in Abhängigkeit. Das Geld als Mittel dazu, kann aber so niemals ganz fungieren. Denn die Masse einer Sache, die verbrauchbar ist, wird immer weiter schrumpfen. Und so wird auch die Freiheit, die am Anfang noch vollkommen erschien, in ihren Möglichkeiten immer kleiner, bis sie auch dies nicht mehr ist. So bedeutet Geld den Einblick in etwas, das man haben könnte. Man kann es aber niemals ganz besitzen und so ist es selber nur die Annäherung an eine wirkliche Erfahrung. Es ist die Möglichkeit, die absolute Freiheit erleben zu können und doch ist es so niemals von Dauer. Manchmal, da wissen wir es. Und doch, da können wir den Traum einer Gesellschaft nicht einfach bei Seite schieben. Denn jede Illusion kann man sich darüber kaufen und im Grunde ist es selber eben nichts weiter, als auch nur das. Ein Traum von unbegrenzter Möglichkeit, der von Natur aus, nicht enden sollte, aber an Geld geknüpft, dies nur wieder tun wird.

So ist im Geld kein Erlöser zu finden. Und an für sich, ohne die passende Gesellschaft, ist es bedeutungslos und wertlos. Dennoch kann man sich als Teil eines Systems, nicht davon befreien. Man muss mitlaufen. Man muss mit erschaffen. Und man muss mit konsumieren. Um das Rädchen der Produktivität am Laufen zu halten. So kann man dem Geld an für sich keine Schuld geben. Es ist nur einfach da. Und den Rest, den haben wir daraus gemacht. Suchen wir einen Schuldigen, so sollten wir vielleicht erst einmal in den hübschen Spiegel gucken, sofern man sich dies traut.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Weissagung der Cree. Und im Grunde eine Voraussage, die wir erst mit der Zeit und in der Erfahrung begreifen werden. Denn erst wenn alles an wirklichem Wert weg sein sollte, dann erst werden wir überdenken, welchen falschen Dingen wir Wert eingeräumt haben. Und erst dann werden wir umdenken, neu erschaffen und auch anders definieren. So ist nun einmal die Natur der Sache.

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Categories: Essenzen

Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."