Das Wort als Medium

Als Künstler der Worte vermag man es jedes Gemälde zu zeichnen. Sei es hell oder dunkel, traurig oder froh. Losgelöst vom eigenen Innern kann man so nur malen, was der Intention entspricht und weitergehend ein Traum, eine Illusion für die fremde Seele werden kann. Das Besondere aber an der Kunst von Worten ist das Erlebbare Medium. Man zeichnet seine Botschaft direkt in das Innere von Menschen, die gefangengenommen von einem Traum, sogar die Wirklichkeit vergessen könnten und im Tropfen des ersten Schluckes einer Wahrscheinlichkeit einer neuen Realität den Weg in die „normale“ Welt ebnen. So wird jeder Besucher einer Illusion zum Träger einer neuen Wirklichkeit, sofern der Tropfen des neuen Gedanken auf fruchtbaren Boden aufschlägt. Es wachsen Ideen, neue Wahrscheinlichkeiten und Variationen dessen, was bereits existierte. So lange, bis das Medium vielleicht sogar selber vergisst, wer es zu Anfang war.

Das Wort alleine hat die Möglichkeit den Phönix aus der Asche zu gebären, der getrieben von einer neuen Botschaft sich über sein bisheriges Werden erheben kann. Bis auch er der der Garant einer neuen Idee wird. Ein Mittler, wie der Schreiberling zu Anfang, dessen Seele das Lied der Veränderung anstimmt, auf dass auch die Masse einstimmen kann. Von einem Tropfen, einer Idee, zu einem Meer der neuen Möglichkeiten.

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Der Professor

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. Des Sprechens niemals müde, des Schreibens nur in Liebe geknechtet, so gibt es Vieles, Manches noch mehr, im Namen der Dreien, die als dann nur Einer sind: Bruno T Schelig; B.T.Trybowski; Nismion LeVieth. Spuren, denen man folgen will, die findet man rein selber. Der Instinkt, an Neugier gebunden, er weist den richtigen Weg.