Das Thema Facebook [Blogparade]

Was müsste passieren, damit Ihr Euren Facebook Account löscht?“ Zu dieser Fragestellung bin ich über eine hübsche Blogparade gestolpert und habe beschlossen, einfach mal teilzunehmen. Es ist mindestens 2 bis drei Jahre her, dass ich zu letzt an so einer Bloggeraktion teilnahm und das heißt im Klartext: „Es wurde mal wieder Zeit.“ Das Thema Facebook ist bei denen, die sich gerade um ihre Daten Gedanken machen, schon immer ein Mittel für das weit verbreitete Kopfzerbrechen gewesen. Dennoch, kann im Grunde fast keiner davon lassen. Ich selber bin im Moment etwas Facebook Abstinent und habe in der Zeit in der ich nun dort schon zu finden bin, schon einige Male meine Accounts deaktiviert. Nur war dies nie als letzter Schritt gedacht, sondern immer nur eine kurzzeitige Lösung, wie es der Moment einer Laune nun einmal wollte. Widmen wir uns dem Gedanken der Blogparade.

Das Thema Facebook

Als ich mich vor Jahren bei diesem sozialen Netz anmeldete, begann ich auch zeitgleich bereits mit meiner Bloggerei. Wie StudiVZ damals, musste man einfach dabei sein, es gehörte einfach dazu und hatte ebenso keine tiefergehende Bedeutung als einfach das Just for Fun. Man hatte alte Klassenkameraden in der Liste, die man nie sah und dennoch nicht aus den Augen verlieren wollte. „Ooh, er hat geheiratet“ … „Schon wieder getrennt“ … „Umgezogen“ So in die Ecke schob ich es und manch Einer ebenso, denke ich. Dann noch ein paar der üblichen Bloggerkollegen mit in die Liste, man wollte ja auch so mit in Verbindung und am Ball bleiben. So begann man mit vielleicht 100 Kontakten in der Liste. Ab und zu wurde ein Bild gepostet, ein Ort markiert, mal hier mal dort im Leichtsinn oder auch dem berühmten Tiefsinn ein Kommentar oder eine Statusmeldung in die Updates getippt. Dann im Ab und An die News des eigenen Blogges und in Akzeptanz, dass es sowieso keiner las, hatte alles seinen Platz.

Mit der Zeit wuchs dann alles. Spiele kamen hinzu, die man so oder so über das Smartphone laufen lies. Dann die Gruppen. Am Anfang nur eine oder zwei. Im Fortschritt dann, dem Vermeintlichen wohlgemerkt, wurde man auch dort immer mehr einfach eingefügt. Hinzu kamen dann etliche Plattformen, die für Likes die Punkte als auch Geld versprachen. DEr schöne Fan Tausch, der im Grunde nur am Anfang auch da noch Bedeutung hat. Eine Fan Seite ist zwar schön anzusehen, hat aber im Grunde eigentlich nicht den überbewerteten Sinn.

Tja, und die Facebook Freundes Liste wuchs weiter und natürlich kam auch ein zweites Profil dazu. Eines besitze ich mit an die 3000 das Andere mit an die 1500 Kontakte. Auf seine eigene Weise sortiert. Natürlich hat man nicht alle persönlich und real kennengelernt. Wann und wie denn auch?

Dennoch kann man in ironischer und sarkastischer Weise etwas überspitzt und mit scharfer Zunge kritisieren, was so hoffentlich nicht falsch verstanden wird.

Es gibt:

  • Die Welpen (Tier) Retter
  • Die „Erlöser“, Lichtbringer, Weltverbesserer
  • Spieler, Spieleinladungsschicker
  • Geldverdiener, Blogger, Fan Sucher
  • Die im Wust des eigenen Alltags gefangenen „Zugucker“, die die Tastatur so schweigen lassen
  • Die ewigen Singles, Kontaktbörsen, Datemaschinen

Ganz sicher ist das oben keine anerkannte Klassifizierung und dennoch gehört es in den Bereich dessen, was man so alltäglich sieht. Das Thema Facebook hat für mich persönlich seinen Reiz etwas verloren. Man ist dort, weil es sich einfach so gehört. Und hat man eine lange Kontakt Liste, warum sollte man sie aufgeben? News, Veranstaltungs- und Clubseinladungen (kommt bei mir etwas zu kurz, wegen Zeitmangel), Fotos und eben die Möglichkeit, mal eben schnell jemanden erreichen zu können, für was auch immer dies nun genutzt werden soll oder kann.

Kommen wir jetzt aber einfach mal zur Frage der Blogparade zurück, weswegen es diesen Artikel im Grunde ja gibt. Schande über mein Haupt, ich bin da etwas in der Schreiberei abgeschweift. 🙂

Was müsste passieren, damit Ihr Euren Facebook Account löscht?

Nach meiner persönlichen Sicht, meinem eigenen Empfinden, kann Facebook mir privat in dem Sinne nichts, als dass es mich so zum Löschen meines Acountes bringen könnte. Es gibt keine gefährlichen Daten von mir dort, keine Bilder, die nicht verbreitet werden könnten und auch sonst, ist Facebook eben nur Facebook. Dennoch würde ich auf Grund der eben langen Kontakt Liste niemals es ganz privat werden lassen, weswegen es immer etwas auf Abstand ist. Es ist social, es ist ein Teil nur an Verbreitung, Marketing und eben auch nur Internet.

Einzig und alleine wäre und war es immer die Unlust und das reine Genervtsein, das mich meine Accounts ab und zu löschen ließ. Würde es aber sich in irgendeiner Weise selbstständig machen, in dem es einfach Einschnitte als Selbstläufer in auch mein privates Leben hinterlässt, dann würde ich sofort den Klick zum Lösch Button machen. (Sagen wir Stalker mäßig oder Gleiches) Internet da, Ich und mein Privates hier. So sehe ich das.

Ich bin bei etlichen sozialen Netzen angemeldet, vielleicht sogar mittlerweile bei allen. Der Hintergedanke meine Artikel zu verteilen steht da leider im Vordergrund. Facebook ist nur ein Teil des Ganzen und auch wenn ich dort schon mit Einigen eine angeregte Diskussion gerade im Bereich der Freidenkerei hatte, so ist es halt nur im Beilauf und wird es immer auch sein.

Dies sind meine kleinen 50 Cent zur Blogparade. Ein paar an Gedanken, ein paar an Sätze und kein Fazit, das ein Löschen erklärt oder eben auch definiert. (Hier geht es zur Blogparade: 9ag.de)

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Der Professor

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. Des Sprechens niemals müde, des Schreibens nur in Liebe geknechtet, so gibt es Vieles, Manches noch mehr, im Namen der Dreien, die als dann nur Einer sind: Bruno T Schelig; B.T.Trybowski; Nismion LeVieth. Spuren, denen man folgen will, die findet man rein selber. Der Instinkt, an Neugier gebunden, er weist den richtigen Weg.