Wir sind Wesen, die von Funken angetrieben sind. Dem Anschein nach, wie ein Computer, werden wir gesteuert oder aber lenken wir noch selber? Die Frage, in wie weit wir wirklich die Kontrolle über unseren biochemischen Prozess haben, der da unfreiwillig abläuft, stellt sich da ja direkt zu Anfang. Und doch können wir es auf dieser Ebene nicht beleuchten, denn ich bin kein Biologe. 🙂 Auf jeden Fall ergibt dieser Konstrukt aus biologischen Verbindungen ein Bewusstsein, das uns über die Tiere erhebt. Als Schöpfer der Freiheit sehen wir uns, auch wenn wir diese nie wirklich in Anspruch nehmen. Wie unser Geist auf vorgefertigten Bahnen arbeitet und daraus ein Bewusstsein, der Gedanke der freien Entscheidung geboren wird, genau so, haben wir unser Leben mit Mühsal und Pflichten zugepackt. Und daneben pressen wir dann die freie Zeit, in der wir dann so viel zu tun uns getrauen, was an Freiheit erinnern soll. Sofern man dann sich wirklich Zeit nimmt und nicht nur wieder das tut, was man sonst nicht schafft, kann man sich als müßiger Mensch betrachten, der sonst nur von Termin zu Termin hetzt.

Aber betrachten wir dies Alles von einem weit höheren Blick, ziehen wir die Querverbindung zur Rechenmaschine, dem Namen nach Computer, so sind wir eben so programmierbar. Mit Sicherheit missfällt das dem Einen oder Anderen. Sind wir doch die Schöpfer unseres Selbst. Aber solange wir die wahre Freiheit nicht in Anspruch nehmen, steht sie nur am Rande und lächelt uns höhnisch an. Denn Alles, was uns im Leben begegnet, tut sein Übriges uns zu codieren. Uns etwas in das Innere zu Brennen, was sich dort verewigt, festgesetzt hat. Wir können und werden es abrufen, unbewusst zumeist und es bestimmt unsere Zukunft. Jede Erfahrung, die wir machen, ob gut, ob schlecht, tut ihr Schüppchen zu dem dazu, das wir einmal werden. Und wäre jetzt jemand ein höheres Wesen, so könnte er voraussehen, was wir einmal werden. Wie wir sein werden. Denn der bestimmte Einfluss auf ein bestehendes System wird nur eine Möglichkeit der Umstrukturierung ermöglichen, zulassen. Natürlich protestiert da der menschliche Geist. Die freie Entscheidung, schreit er hinaus. Darüber bestimmen wir uns selber. Aber das stimmt so auch nicht. Sicher, kann man damit umlenken. Aber das bedeutet, dass man sich gegen Erlerntes und auch gegen eigene Emotionen stellen muss. Und das ist erstens sehr schwer und zweitens, machen das nur die Wenigsten. Außerdem kann so ein Akt der Rebellion ebenso nur vorausgesehen werden. Denn gerade dass man es tut, ist ein Charakterzug, der seinen Anfang vielleicht in der Kindheit hatte. Da wurde unter Umständen schon die Saat zum freien Denken gesät. Betrachtet man jetzt also einen Menschen und sein Leben auf nicht rein psychologischer Ebene, wobei wir aus dieser Ecke unser Wissen über des Menschen Inneren beziehen, so kann man, in dem man Variablen aus der Formel ausmerzt, die Zukunft eines Menschen vorhersehen. Wenn man weiß, was ihm begegnen wird. Wenn man weiß, was ihm passieren wird. Wenn man weiß, was für Entscheidungen er treffen muss.

Natürlich ist der menschliche Geist zu beschränkt dafür, um dies zu tun. Er wird immer beeinflusst von Emotionen, Glauben und auch der schönen Hoffnung. Aber ein Wesen höherer Ordnung, könnte dies tun. Sofern es ebenso die Zukunft kennt. Dies gibt uns selber menschliche Wesen jetzt die Hoffnung, dass alles vorbestimmt sein könnte. Dass wir uns auf der einzig möglichen Realität befinden. Der besten Version unseres Lebensweges. Je nachdem wo Sie gerade in Ihrem Leben stehen, werden Sie es abstreiten und verneinen. Aber Sie kennen ja jetzt noch nicht das Gesamtbild. Und ist es nicht immer so, dass man einige Zeit weiter immer zurückblickt und erkennt, dass es gar nicht anders laufen konnte. Dass nur diese Version des Lebens zu eben diesem Ergebnis geführt hat? Da denkt man dass man gelenkt wurde oder der Zufall, das Schicksal da seine Hand im Spiel hatte.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, in wieweit alles vorausberechnet wäre. Bei jedem Menschen, jeder Zukunft? Denn tut man es bei Einem, so muss man auch andere Einflüsse, Begegnungen in die Berechnung mit einbeziehen. Und ein bestimmter Mensch wird nur auf eine bestimmte Weise reagieren, wenn auch er nur eben eine Erfahrung gemacht hat. So ist das Ganze wie ein Puzzle. Wie ein Schachspiel gegen das Nichts des Chaos. Denn ebenso kann es sein, dass dem Chaos eine Ordnung unterliegt, die wir in unserem beschränkten Geist einfach nicht überschauen können. Verstehen Sie mich jetzt nicht falsch. Ich will Ihnen keinen Gott verkaufen, ein Wesen der höheren Ordnung. Im Grunde denke ich nur im Schreiben. Fasse zusammen, was die Kreativität mir zusteuert. Und wenn sich am Ende ein Schluss ergibt, so ist das schön, muss es aber eben nicht. Auf jeden Fall ist es so, dass der Mensch sich sehr gerne in die schützenden Arme von etwas Größerem legt. Damit er behütet und voll des guten Glaubens durch das Leben streifen kann. Nicht falsch und ebenso nicht rein richtig. Ich urteile da nicht. Ich gebe nur meine kleinen Gedanken wieder. Ab einem bestimmten Grad des Wissens, erkennt man die Nützlichkeit von Etwas und kann ebenso auch nur gönnen. So viel dazu.

Fazit

Das Problem ist jetzt, dass es gar kein Problem in dem Sinne gibt. Die Formel hat keine Schuld für ihren Wert. Der Computer keinen Fehler, wenn er das tut, was er soll. Man könnte dem Programmierer jetzt anzweifeln. Aber wie soll ein Computer seinen Schöpfer erkennen? Der Computer denkt nur auf einer Ebene, auf der er eben erschaffen wurde und wird nie die wahre Freiheit eines Programmierers erreichen. So hatte ich am Anfang dieses Artikels zwar eine Ahnung, eine Idee zum Thema. Aber das Fazit und die Schlüsse daraus, die wusste ich ebenso nur noch nicht. So hat die Programmierung ihr Übriges getan. Gemalt und gezeichnet und mal wieder aus dem Chaos der Gedanken eine eigene kleine Ordnung erschaffen. Vielleicht Ironie? Oder doch nur wieder der Beweis für eben das Thema des Artikel? Entscheiden Sie selbst. 🙂

PS.: Eines Tages werden wir es weiter überblicken können. Wenn wir selber Schöpfer von weiterentwickelten Wesen werden. Z.B. in den Androiden, der künstlichen Intelligenz in weiterer Entwicklung. So, wie wir es bis jetzt nur aus Filmen kennen.

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Bruno Schelig

Schriftsteller, Schreiberling und kreative Seele. "Sag mir, wer ich bin und ich sage Dir, was Dein Denken Dir erlaubt. Male das Bild meiner Persönlichkeit und ich male Dir Deine Seele. Denn was Du in mir zu erkennen glaubst, ist das Spiegelbild Deiner Selbst. Meine Handlungen unterliegen nur Deinen Deutungen, Deinem Denken und dem halbblinden Augen des Betrachters, der mein Ich nur als sein Wesen akzeptieren kann."