Online Storys

Kains Reise zum Abyss [About]

Ich habe gerade ein neues Projekt eröffnet. Eine neue Idee der reinen Kreativität, der ich in Zukunft folgen werde, die ich wachsen und gedeihen lassen werde. Und zwar eine Online Story, um die ich eine Community wachsen lassen will. Ein Projekt, in dem jeder Leser an der Geschichte Einfluss nehmen kann. In dem er z.B. kommentiert, welche Richtung er in der Geschichte gerne hätte und ich versuche sie dann einzubauen, den Lenker in gewünschte Richtung umzureißen. Es beginnt mit der Idee um Kain, eine Person, einen Charakter, den ich bereits in Legends of Kain und Elise Blutgräfin habe Form gegeben. Wenn man so will, ist dies eine inoffizielle Fortsetzung. aber mit ganz eigener Geschichte. Ohne was Anderes vorher gelesen haben zu müssen, kann man ihr folgen. Natürlich ist das Thema Vampire aber ich werde auch in jede weitere Mythologie eintauchen, diese Freiheit gibt mir die Geschichte und die Idee dahinter.

The world combined Power (TWCP)

Es ist eine Zeit, in der die Jahre nicht mehr gezählt werden. Es ist das Jahrtausend, in der die Zeitrechnung ihre Macht verlor. Es ist eine Gegenwart, die weit ab in der Zukunft des heutigen Menschen liegt. Und doch ist sein Denken, das Produkt seiner Träume, die Erfüllung dessen, was sich in Zukunft gebildet hat. Was einst die Menschen nur träumten, das ist die Gegenwart der Zukunft.

Unser Geist ist auf einer Reise. Nicht auf einer Reise in eine andere Welt. Nein, denn abseits des Mythos Zeit, fließt noch immer der Strom der Gezeiten. Die Macht dieses Stromes ist es, der uns mitgerissen und dieses Fenster geöffnet hat. Wild plätschernd, von der Urgewalt dieser freien Kraft umher geworfen, da liegt es nicht an uns zu lenken. Wir sind das Holz eines Schiffbruches, das ohne Ziel, ohne Zweck, vielleicht sogar auch ohne Sinn, der Gewalt einer Natur unterliegt. Wir erkennen Fenster in stürmen von Blitzen. Wir erahnen Hoffnung, viel mehr noch, Errettung. Doch sind wir nur verloren im Treiben eines Meeres, wie kann Rettung uns dienen, die als Erstes ein Gefängnis nur braucht?
Es ist Wirklichkeit, die uns fesselt. Realität abseits des reinen Verstandes, die jeden Gedanken zur Seite fegt.

In die Stadt – Athalon (3)

Urplötzlich hörte jede Existenz auf. Athalon fühlte nichts mehr. Keine Wärme, keine Kälte. Er wurde hineingezogen in eine Dunkelheit, befand sich in einem Raum der Schwärze, dem Nichts. Kein Wesen, keine Form um ihn herum. Einfach … nichts.

Dann blitzten Lichter auf, die Umgebung verfärbte sich in jede Farbe, die möglich war. Es bildete sich ein Tunnel. Aber er spürte keine Bewegung. Nur am Lichtspiel der bewegten Begrenzungen, konnte er sehen, dass es vorwärts ging. So rasant, so schnell, dass er nicht mal für eine Sekunde erkennen konnte, was die Lichter wiedergaben, woran er da vorbeiflog.

Zum Portal – Athalon (2)

Er war bereit. Bereit, den nächsten Angreifer seine leichtsinnige Tat bezahlen zu lassen. Er wollte Antworten, er wollte es wissen. Gang um Gang, dem er folgte. Biegung und Rundung, die er überwand. Ein jedes Mal in Erwartung die Muskeln gespannt und die Sinne aufs Äußerste gereizt. Doch man tat es nicht. Keiner erfüllte ihm den Wunsch und versuchte es erneut. Keine raschelnden Geräusche, kein Kratzen, das die bedrohliche Anwesenheit eines hinterhältigen Angriffes ankündigte.

Nichts. …

Athalon kam sich lächerlich vor. Er, konzentriert und die Hand auf der Waffe, schlich im Dunkeln an den Wänden vorbei. Einem Dieb gleich, stahl er sich in das Unbekannte. Aber er durfte es nicht anders machen. Nur ein Fehler reichte, um das Leben zu beenden. Einmal unaufmerksam, nur einmal nicht reagiert und die Seele ging zum Himmel oder zur Hölle.

Athalon – Der Dämonenjäger (1)

Messerscharfe Klauen, spitz wie Dolche. Bereit, einen menschlichen Körper die tiefsten Qualen erleiden zu lassen. Schwingen, wie die Zeichen der Engel. Rotglühende Augen, wie das Feuer der Hölle selbst. Sie kamen aus dem Nichts und fielen über die Stadt her. Ließen niemanden am Leben. Wie eine Plage, der Unterwelt selber entsprungen, griffen sie nur einmal an.

Dämonen

Athalon glaubte nicht an so etwas. Für ihn war es nur eine reichlich ausgeschmückte Geschichte, die die einfältigen Bauern aus Angst erzählten. Der König hatte sie geglaubt. Ein närrischer alter Mann mit einer Schwäche für die Magie. Nur deswegen hielt er sich diese Magier am Hof, die doch nur Zaubertricks vorführten. Als der Bote am Hof erschien, schlotternd vor Angst, außer Atem und in Demut auf die Knie gesunken, da leuchteten die Augen des Königs.